Justitia et Pax zu Ende des INF-Vertrags: „Lage bedrohlicher als im Kalten Krieg“

Justitia et Pax zu Ende des INF-Vertrags: „Lage bedrohlicher als im Kalten Krieg“

An diesem Freitag läuft voraussichtlich der INF-Vertrag zur Abschaffung atomarer Mittelstreckenwaffen auf europäischem Boden aus. Das Misstrauen zwischen den Atommächten USA und Russland ist groß. Nach Einschätzung von Prof. Dr. Heinz-Günther Stobbe, Moderator der AG „Gerechter Friede“ der Deutschen Kommission Justitia et Pax, ist die Situation sogar bedrohlicher als im Kalten Krieg. Nicht zuletzt deshalb fordert die Organisation eine umfassende Ächtung von Atomwaffen weltweit.
Justitia et Pax verurteilt russisches Vorgehen

Justitia et Pax verurteilt russisches Vorgehen

Die katholische Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) hat das russische Vorgehen gegen die Ukraine scharf verurteilt. Bei einem völkerrechtswidrigen Anschluss der Ukraine an Russland stünden die Grundlagen der europäischen und internationalen Sicherheit auf dem Spiel, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Stephan Ackermann, am Donnerstag in Bonn. Die instabile, durch Russland geschaffene Situation drohe weiter zu eskalieren und in einem Blutbad zu enden. Dies gelte es zu verhindern.

„Wahrheit, Gerechtigkeit, Versöhnung“

In den Friedens- und Versöhnungsprozessen weltweit spielt der Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Bischofskonferenz in Kooperation mit der Deutschen Kommission Justitia et Pax und der Kolumbianischen Bischofskonferenz einen Workshop in Berlin zum Erfahrungsaustausch in der Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit ausgerichtet. Er stand unter dem Titel „Wahrheit, Gerechtigkeit, Versöhnung“ und geht heute zu Ende.
Deutsche Kommission Justitia et Pax für besseren Schutz von Migranten
Flucht und Asyl

Deutsche Kommission Justitia et Pax für besseren Schutz von Migranten

Sichere und reguläre Einwanderungsmöglichkeiten sowie die Bekämpfung von Fluchtursachen - das fordert die Deutsche Kommission Justitia et Pax. „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die Vereinten Nationen ein Abkommen zur sicheren, geordneten und regulären Migration verhandeln, in dem Migranten und Migrantinnen im Mittelpunkt stehen“, fordert Hildegard Hagemann, die das seit Mittwoch tagende Global Forum on Migration and Development (GFMD) in Berlin für die Deutsche Kommission Justitia et Pax begleitet.
Menschenrechtler kritisieren Waffenexporte in autoritäre Staaten

Menschenrechtler kritisieren Waffenexporte in autoritäre Staaten

Das Forum Menschenrechte hat von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) einen Stopp der Waffenexporte in autoritäre Staaten sowie die Aufnahme syrischer Flüchtlinge gefordert. In einem Gespräch am Mittwoch in Berlin verlangte das Netzwerk ein entschiedeneres Handeln von der Bundesregierung. Die Politik sei nur glaubwürdig, wenn die Regierung keine Rüstungsausfuhren mehr in Länder genehmige, in denen Menschenrechte massiv missachtet werden.
Zwischenruf Nr. 3: Gegen Islamfeindlichkeit – für Fairness und Dialog

Zwischenruf Nr. 3: Gegen Islamfeindlichkeit – für Fairness und Dialog

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) schalten sich in diesem Wahljahr mit sieben sogenannten Zwischenrufen in die politischen Debatten ein. Im dritten Zwischenruf meldet sich der deutsche Professor Heiner Bielefeldt zu Wort, Mitglied der Deutschen Kommission Justitia et Pax und ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Sein Thema: Der Dialog mit dem Islam.

Justitia et Pax: Freihandelsabkommen kritisch prüfen

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax fordert, das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) auf seine Orientierung am Gemeinwohl zu prüfen. „Die Würde des Menschen, seine Rechte und das Gemeinwohl müssen Ausgangspunkte dieser Überprüfung sein“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Kommission, Bischof Stephan Ackermann, am Montag in Trier. Zum Beginn der sechsten TTIP-Verhandlungsrunde betonte er, dass nicht alles, was wirtschaftliches Wachstum fördere, auch zugelassen werden solle.