Dieses Symbolfoto zum Klimawandel zeigt ein verlassenes Boot auf einem ausgetrockneten Salzsee in bolivianischen Hochland
Klimawandel

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Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Fastenaktion von Misereor nimmt Klima in den Blick

Fastenaktion von Misereor nimmt Klima in den Blick

Rund um das Klima dreht sich die Fastenaktion des katholischen Hilfswerks Misereor im kommenden Jahr. „Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen 2022 Projekte zur Anpassung an den Klimawandel in Bangladesch und auf den Philippinen sowie die gemeinsame Verantwortung für Wege zur globalen Klimagerechtigkeit“, erklärte Misereor am Freitag in Aachen. Eröffnet werden soll die Fastenaktion am 6. März mit einem Gottesdienst im Freiburger Münster.
Studie „Wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann“

Studie „Wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann“

In seiner Enzyklika Laudato si’ hat Papst Franziskus zu einer sozial-ökologischen Transformation im weltweiten Maßstab aufgerufen. Damit soll die internationale Gemeinschaft eine Antwort auf die Klima- und ebenso auf die grassierende Armutskrise geben. Mit dieser Herausforderung befasst sich auch die Deutsche Bischofskonferenz. Deren bei der Kommission Weltkirche angesiedelte Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ ist mit einer interdisziplinären Studie der Frage nachgegangen, wie die notwendige Transformation gelingen kann.

Erzbischof Schick: Christen müssen Klimaschützer sein

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, in der Corona-Pandemie den Umweltschutz nicht zu vergessen. Jeder Christ müsse ein Klimaschützer sein, erklärte Schick am Freitag und verwies auf die vor fünf Jahren veröffentlichte Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus. Die Corona-Pandemie sei auch eine Folge von Umweltveränderungen, fügte der Weltkirche-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz hinzu. Langfristig sei die Gefahr für die Erde durch den Klimawandel weitaus größer als durch das Virus.