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Vatikan nimmt an Syrien-Konferenz in Montreux teil

Der Vatikan nimmt mit einer eigenen Delegation an der Syrien-Konferenz im schweizerischen Montreux teil. Wie der Vatikan am Mittwoch mitteilte, wird der Heilige Stuhl als Leitungsorgan der katholischen Kirche von Erzbischof Silvano Tomasi, seinem diplomatischen Vertreter bei den Internationalen Organisationen in Genf, sowie Alberto Ortega Martin vertreten, dem für den Nahen Osten zuständigen Mitarbeiter aus dem vatikanischen Staatssekretariat. Zunächst galt eine Teilnahme des Vatikans an der heute eröffneten Konferenz „Genf2“ als fraglich.
„Es gibt kein Argument für Waffenlieferungen nach Syrien“

„Es gibt kein Argument für Waffenlieferungen nach Syrien“

Die Weltöffentlichkeit schaut auf Syrien: Während die politische Führung in diesen Tagen auf der UN-Vollversammlung in New York über eine Syrien-Resolution diskutiert, gehen die kriegerischen Auseinandersetzungen in dem Bürgerkriegsland weiter. Im Domradio-Interview bezeichnet Erzbischof Ludwig Schick, Vorsitzender der Kommission Weltkirche, den Konflikt in Syrien als eine „Menschheitskatastrophe“ und warnt vor Waffenlieferungen in Krisengebiete.
Syrien: Auf der Flucht, hungrig, frierend

Syrien: Auf der Flucht, hungrig, frierend

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat die Vereinten Nationen an diesem Dienstag dazu aufgerufen, die palästinensischen Flüchtlinge, die sich teils seit Jahren in syrischen Flüchtlingslagern befinden, bei ihrer erneuten Flucht vor der immer näher rückenden Gewalt zu unterstützen. Erstes Ziel der Palästinenser und der syrischen Flüchtlinge ist der Libanon, der bereits zum Zufluchtsort für zahlreiche Menschen aus dem Krisengebiet geworden ist.
„Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden“

„Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden“

Nach einem Solidaritätsbesuch fordert Erzbischof Ludwig Schick mehr Solidarität mit den Christen in Syrien und in der gesamten Region. „Mein Appell ist: Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch in Damaskus. Nach dem aus Sicherheitsgründen streng vertraulich vorbereiteten Besuch reist Schick weiter nach Libanon und Jordanien. Dort wird er mit christlichen Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak zusammentreffen. Begegnungen mit der örtlichen Caritas stehen ebenso auf dem Programm wie ein Gespräch im Haschemitischen Königshaus.
Caritas-Vertreter: „Heiliger Krieg“ in Syrien

Caritas-Vertreter: „Heiliger Krieg“ in Syrien

Der Präsident der Caritas Libanon, Simon Faddoul, sieht die Christen als „die größten Verlierer und Sündenböcke“ der Entwicklung im Nahen Osten. Besonders in Syrien gerieten Christen unter Druck. Das Vorgehen der Aufständischen dort trage inzwischen Züge eines islamischen „Heiligen Kriegs“, sagte der Caritas-Leiter in einer von der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not“ am Freitag in München verbreiteten Stellungnahme. Unter den Rebellen gebe es auch Christen, aber mittlerweile würden „alle Nicht-Muslime vom Freiheitskampf des Volkes ausgeschlossen“.

Schulen für syrische Flüchtlingskinder im Libanon

Ein Sternsinger-Projekt ebnet Flüchtlingskindern den Weg in ein kindgerechtes Leben.

"Es ist an der Zeit, dass sie die Schreie der Leidenden hören"

Gebet von Priester Jacques Mourad für den Frieden in Syrien
Nur ein Prozent kommt nach Europa

Nur ein Prozent kommt nach Europa

50 Millionen Menschen sind es, die auf der Flucht sind, und es scheinen immer mehr zu werden. Krieg, Verfolgung, Katastrophen oder Armut lassen die Menschen aufbrechen. Vor allem die Nachbarländer sind es, die die Folgen tragen. Das zeigt das Beispiel Syrien. So sind die meisten der Bürgerkriegsflüchtlinge im Libanon , in Jordanien und in der Türkei untergekommen. Dort leben sie derzeit in riesigen Camps. Nach Europa schaffen es insgesamt gesehen nur wenige. Zuletzt waren es 500.000. „Das ist nicht mal ein Prozent der Flüchtlingszahlen weltweit“, wie der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienst , Pater Frido Pflüger, sagt.
Jeder Vierte ein Flüchtling

Jeder Vierte ein Flüchtling

Kein Land nimmt so viele syrische Flüchtlinge auf wie das Nachbarland Libanon. 1,1 Millionen syrische Flüchtlinge wurden registriert, eine weitere halbe Million lebt Schätzungen zu Folge ohne Registrierung im Land. Nun hat der Libanon die Notbremse gezogen und die Grenzen geschlossen. Ab Anfang Januar 2015 brauchen Syrer ein Einreise-Visum. Über die Situation sprachen wir mit dem deutschen Jesuitenpater Stefan Hengst, der seit Oktober den Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) vor Ort leitet.