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„Ich möchte die Menschen von den Wunden des Krieges heilen“

„Ich möchte die Menschen von den Wunden des Krieges heilen“

Die 22-jährige Afghanin Siamoy Rasa will später einmal treibende Kraft des Wandels in ihrem bürgerkriegsgeplagten Land werden. Mithilfe des Online-Lernprogramms „Jesuit Worldwide Learning (JWL)“ konnte sie auch in einem abgelegenen Dorf in Daikondi, Zentralafghanistan, Englisch lernen und unterrichtet es nun selbst. Dass sie als Frau alleine zum Arbeiten ins Dorf kam, stieß bei so manchem Bewohner zunächst auf Unverständnis.
Müller: Menschen in Afghanistan brauchen Perspektive

Müller: Menschen in Afghanistan brauchen Perspektive

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will verhindern, dass es nach dem Abzug der Nato aus Afghanistan zu einem neuen starken Anstieg der Flüchtlingszahlen kommt. „Die Menschen brauchen eine Perspektive vor Ort, wenn wir Flüchtlingsströmen vorbeugen wollen. Deshalb ist es wichtig, dass wir den zivilen Aufbau und Entwicklung in Afghanistan auch nach Abzug der internationalen Streitkräfte fortsetzen - mit angepasstem Konzept und strengen Auflagen“, sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag).
Dazwischenland

Dazwischenland

Bevor Hamid hierher kam, hatte er bereits die halbe Welt umrundet. Von seiner Heimat Afghanistan aus ging es zunächst in die Golfstaaten, dann in die Türkei. Vor wenigen Tagen landete er schließlich in Deutschland. Anders, als es seine Stationen vielleicht vermuten lassen, ist Hamid weder Geschäftsmann noch Globetrotter. Der 14-Jährige befindet sich auf der Flucht, seit Wochen – völlig allein, ohne Eltern. In Gebäude 587a auf dem Frankfurter Flughafen hat Hamids Odyssee ein vorläufiges Ende gefunden. Ein sicherer Hafen ist der von Kameras bewachte und durch Übersteigschutz gesicherte Komplex freilich nicht.

Erzbischof Schick warnt vor übereilten Militäreinsätzen

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat vor einem schnellen militärischen Einsatz der Bundeswehr in der Zentralafrikanischen Republik gewarnt. Jeder Gewalteinsatz entfalte eine eigene, letztlich nie ganz kalkulierbare und deshalb „hoch gefährliche Eskalationsdynamik“, schreibt Schick in einem Beitrag in der Zeitschrift „Kompass“ der katholischen Militärseelsorge. Die Kriege in Afghanistan, im Irak, aber auch in Libyen hätten trotz teils sehr hohem Einsatz „nicht zu wirklich befriedigenden Ergebnissen geführt“, so Schick.
Menschenrechtsarbeit zwischen Moral und Interessen – Lehren ziehen aus dem Afghanistaneinsatz
Online-Veranstaltung von Justitia et Pax

Menschenrechtsarbeit zwischen Moral und Interessen – Lehren ziehen aus dem Afghanistaneinsatz

Der ISAF-Einsatz wurde von einer mit fast missionarischem Eifer vorgetragenen Erzählung begleitet, dass die militärische Präsenz der ausländischen Truppen die Voraussetzung für den Wiederaufbau des Landes sei. Aus Afghanistan sollte ein sicheres, freies und demokratisches Land gemacht werden, in dem die Menschenrechte geachtet werden. Verlängerungen des Einsatzes wurden mit dem Ziel begründet, diese Fortschritte im Bereich Demokratie und Menschenrechte zu sichern.