Der Amazonas und zahlreiche Seitenarme mäandern durch den Regenwald
Schöpfung

Schöpfung bewahren

Der christliche Glaube sieht die Welt als Gottes gute Schöpfung. Der Mensch hat den Auftrag, die Welt zu gestalten und die Schöpfung zu bewahren. Die Sorge für die „Mutter Erde“ ist nicht eine unter vielen Fragen, sondern die Überlebensfrage des Planeten überhaupt.

Hintergrund

Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der deutschen Bistümer

Die AGU ist der bundesweite Zusammenschluss der diözesanen Umweltbeauftragten. Sie versteht sich primär als kollegiales Beratungs- und Unterstützungsorgan, aber auch als v. a. binnenkirchlicher Stakeholder. Die diözesanen Umweltbeauftragten sind in ihren Bistümern Impulsgeber, Berater und Vermittler in den Diözesanleitungen, Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen, diözesanen Gremien und Verbänden sowie an den Schnittstellen zu Politik, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Sie haben den Auftrag, das christliche Schöpfungsverständnis samt seiner davon abgeleiteten ethischen Konsequenzen in alle relevanten Prozesse von Kirche und Gesellschaft hineinzutragen. Schwerpunkte der Umweltarbeit in den Diözesen sind die Themenfelder Klimaschutz, Energie, Ernährung, Beschaffung, Bildung und ökologische Pastoral.

Die AGU arbeitet eng zusammen mit der Deutschen Bischofskonferenz, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, den kirchlichen Hilfswerken, den kirchlichen Umweltberatern, und den Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Auch mit vielen zivilgesellschaftlichen Umwelt- und Naturschutzverbänden gibt es eine enge Vernetzung.

kath-umweltbeauftragte.de

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In seiner Enzyklika Laudato si’ hat Papst Franziskus zu einer sozial-ökologischen Transformation im weltweiten Maßstab aufgerufen. Damit soll die internationale Gemeinschaft eine Antwort auf die Klima- und ebenso auf die grassierende Armutskrise geben. Mit dieser Herausforderung befasst sich auch die Deutsche Bischofskonferenz. Deren bei der Kommission Weltkirche angesiedelte Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ ist mit einer interdisziplinären Studie der Frage nachgegangen, wie die notwendige Transformation gelingen kann.
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