Hunger und Armut

Weltweit leiden laut Welthungerhilfe 811 Millionen Menschen an chronischem Hunger. Zudem waren im Jahr 2020 weitere 155 Millionen von akuten Ernährungskrisen betroffen. Dabei gibt es genug Nahrung, um den gesamten Planeten zu ernähren. Daher sagen Christen auf der ganzen Welt dem Hunger den Kampf an.

Sichtbarkeit von Armut und Hunger – das sind mediale Bilder von den Schauplätzen der Kriege und Naturkatastrophen, die schnell unsere Aufmerksamkeit erregen. Unsichtbar bleiben meist die komplexen und strukturellen Ursachen, die Menschen verwundbar machen und die zu dauerhafter absoluter Armut führen.


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Nachrichten

Welthandel - 25.01.2017

Boliviens Präsident Evo Morales sieht mit dem „Brexit“ und der Politik von US-Präsident Donald Trump das Ende der Globalisierung gekommen. Unterdessen zeigen neue Zahlen, dass die Armut in Lateinamerika zunimmt.

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Armut - 24.01.2017

Peking will die Armut bis 2020 vollständig beseitigen - Experten sehen das Ziel mit Skepsis. Voraussetzung wäre die Fortsetzung des Wirtschaftswachstums. Doch das einstige Wirtschaftswunder kommt an sein Ende. 82 Millionen Menschen fehlt das Nötigste zum Leben.

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Armut - 21.11.2016

Mit seinem Schreiben „Misericordia et misera“ zieht Papst Franziskus eine Bilanz des Heiligen Jahres und nennt neue Initiativen. Eine davon ist der katholische „Welttag der Armen“, der künftig am Sonntag vor dem Christkönigssonntag begangen werden soll.

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Hunger - 11.11.2016

Die internationale Staatengemeinschaft fordert sich seit Jahrzehnten auf, den Hunger in der Welt zu überwinden. Doch die Fortschritte sind nach Einschätzung von Ernährungsexperten enttäuschend gering.

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Finanzen - 17.10.2016

Korruption, illegale Finanzströme und aggressive Steuervermeidung: Der Verlust, den Staaten durch kriminelle Finanzgeschäfte machen, ist kaum  zu beziffern. Für den Jesuiten Jörg Alt ist das ein Skandal. In seinem neuen Buch beklagt er: „Wir verschenken Milliarden“. Insbesondere für die Entwicklungsländer hat das fatale Folgen.

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Ein Biss-chen gegen den Hunger

Gourmetküche aus der Puppenstube. Ein Misereor-Projekt.

Mhoch4

Unter dem Motto "One Human Family, Food for All" sollen Katholiken weltweit mobilisiert werden, bis 2025 eine zureichende Ernährung für alle Menschen weltweit sicherzustellen.

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Flashmob: Kein Essen für den Eimer

Weltweit werden jährlich ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen, während rund 800 Millionen Menschen hungern. Mit einem Flashmob in der Aachener Innenstadt machte Misereor auf diesen Missstand aufmerksam.

MISEREOR e.V.