Friedensarbeit

Gerechtigkeit, Versöhnung und Frieden stehen im Zentrum der Friedensarbeit der katholischen Kirche. Mit vielfältigen Akteuren und Initiativen setzt sie sich dafür ein, Gewaltursachen auf den Grund zu gehen und diese zu überwinden.

Das Bischöfliche Wort „Gerechter Friede“ vom 27.09.2000 ist das Grundlagendokument der katholischen Friedensethik in Deutschland. Es behandelt die Herausforderungen nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Gleichsam als roter Faden ziehen sich die Fragen nach der Entstehung, den Auswirkungen und der Überwindung von Gewalt durch den Text. Breiten Raum nimmt dabei das biblische Fundament der christlichen Friedenslehre ein. Das Bischofswort beschreibt sodann die „Elemente innerstaatlicher und internationaler Friedensfähigkeit“, um in einem dritten Teil die „Aufgaben die Kirche“ zu umreißen.

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Handreichung

Eine Handreichung für alle, die heute Frieden stiften wollen vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern. Das Heft spürt der Frage nach, wie sich Gewalt vermeiden lässt und gibt praktische Anregungen, wie sich Friede leben lässt. Abgerundet wird die Ausgabe durch bewegende Friedenszeugnisse von Menschen, die ihr Leben in den Dienst am Menschen gestellt haben.

Zur Handreichung

Dossier

Im Kirchenjahr 2020, das mit dem Advent 2019 beginnt, machen Adveniat, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Misereor, Renovabis und Missio gemeinsam mit der Konferenz der Diözesanverantwortlichen Weltkirche (KDW) das Themenfeld Frieden zum Inhalt ihrer jeweiligen Kampagnen. Sie wollen dadurch das weltweite Friedensnetz, zu dem auch sie gehören, sichtbar machen und stärken.


Zum Dossier

Ihrer Bestimmung nach ist die Kirche selbst ein Beitrag zum Frieden, denn sie ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der Menschen.


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Nachrichten

Vierzehnheiligen - 09.03.2022

Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben Russland vorgeworfen, in der Ukraine einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu führen. Der Augsburger Bischof Bertram Meier, der in außenpolitischen Fragen für die Deutsche Bischofskonferenz spricht, sagte am Mittwoch im Wallfahrtsort Vierzehnheiligen, die Russische Föderation sei dazu weder provoziert noch bedroht worden. 

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Bonn - 25.02.2022

Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) rufen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) die Gläubigen zum Gebet für den Frieden in der Ukraine auf. Die Kirchengemeinden und christliche Gruppen sind eingeladen, sich am kommenden Sonntag in Friedensgottesdiensten und gemeinsamen Gebeten mit den Opfern des Krieges zu verbinden und Frieden für die geschundene Ukraine zu erbitten.

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München - 03.02.2022

Mitte Februar findet in der bayerischen Landeshauptstadt die 58. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Menschen aus zahlreichen Ländern kommen zusammen, um über Konflikte und Kriege zu sprechen. Organisationen der Zivilgesellschaft kritisieren seit langem den Fokus des Treffens auf militärisches Sicherheitsdenken. Die Erzdiözese München und Freising lädt zusammen mit anderen Religionsgemeinschaften, Hilfswerken und Organisationen zum Friedensgebet ein.

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Jos - 03.02.2022

Während die Ausschreitungen in der Provinzhauptstadt Jos abgenommen haben, erlebt Nigerias „Middle Belt“ gerade eine neue Welle der Gewalt. Es fehlt an Ursachenforschung und nachhaltigen Strategien.

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Berlin - 02.02.2022

Die katholische Organisation Justitia et Pax hat sich mit der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial solidarisch erklärt. Die Vorwürfe, die Memorial gegenüber erhoben würden, seien haltlos und entbehrten jeglicher Grundlage, sagte der Vorstand der Deutschen Kommission am Mittwoch in Berlin.

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