Ökumenisches Friedensgebet 2023
Initiative katholischer und evangelischer Missionswerke

Ökumenisches Friedensgebet 2024 lenkt den Blick auf Papua-Neuguinea

Hamburg/Aachen/München  ‐ Beten für den Frieden: Auch das ökumenische Friedensgebet 2024 steht im Zeichen weltweiter Solidarität und Fürbitte.

Erstellt: 08.12.2023
Aktualisiert: 21.12.2023
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Das diesjährige Ökumenische Friedensgebet kommt aus Papua-Neuguinea. Das Land leidet unter den Zwängen der Globalisierung. Multinationale Unternehmen beuten die Rohstoffe aus und gefährden die Umwelt. Das nicht eingelöste Versprechen auf Wohlstand durch staatliches Missmanagement frustriert die Bevölkerung. Dazu kommt die zunehmende Bedrohung durch die Folgen des Klimawandels.

Verfasst hat das Gebet Helen Oa. Sie stammt aus einer Siedlung in Port Moresby mit viel Kriminalität, Gewalt und Prostitution. Sie arbeitet für die Katholische Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea und den Salomonen und engagiert sich in der Vereinigung des „Divine Mercy Apostolate“, an dessen Weltkongressen in Bogotá (Kolumbien) und Samoa sie als gewählte Repräsentantin von Ozeanien teilnahm.

Die Bewegung gibt es weltweit. Aktivitäten sind zum Bespiel „prayer walks“ in Armenvierteln, die insbesondere traumatisierte Frauen dazu ermutigen, über ihre Probleme zu sprechen, und „adopt a youth“-Programme für gefährdete Jugendliche.

Friedensgebetszettel bestellen oder herunterladen

Das Ökumenische Friedensgebet kann in deutscher Sprache bei den drei Werken in Papierform kostenlos und in größeren Auflagen bestellt werden und steht ab sofort auch digital unter www.oekumenisches-friedensgebet.de zum Download zur Verfügung. Neben der deutschen Version sind viele weitere Sprachen in der Umsetzung, darunter Ukrainisch, Spanisch, Slowenisch, Koreanisch, Englisch, Indonesisch und Französisch. Diese werden nach und nach zum Download zur Verfügung stehen.

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Kontroverse Übereinkunft

Kirche in Papua-Neuguinea verurteilt Flüchtlingsabkommen

Nach den australischen Bischöfen hat auch die katholische Kirche in Papua-Neuguinea das jüngste Flüchtlingsabkommen ihres Landes mit Australien kritisiert. Die Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea und den Salomonen sei „überrascht von der Ankündigung“, dass alle auf dem Seeweg nach Australien kommenden Asylbewerber auf die Insel Manus in Papua-Neuguinea abgeschoben werden sollen, zitierte der vatikanische Pressedienst Fides (Dienstag) aus einer Verlautbarung.