Wandmalerei in Bogotá: Eine Frau hält in ihrer Hand mehrere Tauben
Frieden

Frieden

Gerechtigkeit, Versöhnung und Frieden stehen im Zentrum der Friedensarbeit der katholischen Kirche. Mit vielfältigen Akteuren und Initiativen setzt sie sich dafür ein, Gewaltursachen auf den Grund zu gehen und diese zu überwinden.

Hintergrund

Jahresthema Frieden

Im Kirchenjahr 2020, das mit dem Advent 2019 begann, machten Adveniat, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Misereor, Renovabis und Missio gemeinsam mit der Konferenz der Diözesanverantwortlichen Weltkirche (KDW) das Themenfeld Frieden zum Inhalt ihrer jeweiligen Kampagnen. Dadurch machten sie das weltweite Friedensnetz, zu dem auch sie gehören, sichtbar und stärkten es. Internationale Gäste der verschiedenen Hilfswerke waren im Laufe des Jahres in allen Diözesen Deutschlands unterwegs und stellten ihre Friedens- und Versöhnungsarbeit vor. Zahlreiche Veranstaltungen griffen zwischen November 2019 und Oktober 2020 das Thema Frieden auf und trugen so dazu bei, dass sich Menschen guten Willens miteinander vernetzen – weltweit für den Frieden!

Durch die Corona-Pandemie musste die Jahrestagung Weltkirche und Mission 2020 abgesagt werden. Sie wurde mit dem Thema „Frieden" im Jahr 2022 nachgeholt. (cz/dr)

Bischofswort

Publikation „Gerechter Friede“

Das Bischöfliche Wort „Gerechter Friede“ vom 27.09.2000 ist das Grundlagendokument der katholischen Friedensethik in Deutschland. Es behandelt die Herausforderungen nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Gleichsam als roter Faden ziehen sich die Fragen nach der Entstehung, den Auswirkungen und der Überwindung von Gewalt durch den Text. Breiten Raum nimmt dabei das biblische Fundament der christlichen Friedenslehre ein. Das Bischofswort beschreibt sodann die „Elemente innerstaatlicher und internationaler Friedensfähigkeit“, um in einem dritten Teil die „Aufgaben die Kirche“ zu umreißen.

 

 

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Abrüstung

Appelle von Papst und Pax Christi an Anti-Atomwaffen-Konferenz

Anlässlich der Anti-Atomwaffen-Konferenz in Wien haben Papst Franziskus und die katholische Friedensbewegung Pax Christi Appelle für eine weltweite Abrüstung bekräftigt. „Der Heilige Stuhl hat keine Zweifel, dass eine Welt frei von nuklearen Waffen nötig und möglich ist“, schreibt Franziskus in einem Brief an die Teilnehmer der Internationalen Konferenz, die von Dienstag bis Donnerstag in Wien tagt. In einem System der gemeinsamen Sicherheit gebe es keinen Platz für Nuklear- oder Massenvernichtungswaffen, so der Papst weiter. Sie seien „unmoralisch“, „kostspielig und gefährlich“. Sie würden für ein falsches Verständnis von Sicherheit genutzt und schafften eine Atmosphäre der Angst und des Terrors.
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