Papst Franziskus trifft Ahmed Mohammed al-Tayyeb, Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität
Interreligiöser Dialog

Interreligiöser Dialog

Die Welt verändert sich: Unterschiedliche Kulturen, Nationen und Religionen leben heute Tür an Tür. Die Kirche sieht dies als Bereicherung, denn die Verständigung mit Gläubigen anderer Religionen ist zentraler Bestandteil ihrer Sendung.

Hintergrund

Das interreligiöse Gebet – eine Möglichkeit nach Laudato Si?
Interreligiöser Dialog

Das interreligiöse Gebet – eine Möglichkeit nach Laudato Si?

Franziskus von Assisi reiste 1219 in den Orient und gelangte zum Heer der Kreuzfahrer. Während einer Waffenruhe ließ er sich auf die andere Seite des Nils übersetzten und gefangen nehmen, um so vor den Sultan geführt zu werden. Die Begegnung ist historisch bezeugt; es gibt sogar eine muslimische Quelle, die auf die freundschaftliche und anerkennende Begegnung zwischen Franziskus und dem Sultan gedeutet wird.
Christlich-islamischer Dialog in Zeiten des Populismus
Interreligiöser Dialog

Christlich-islamischer Dialog in Zeiten des Populismus

Der christlich-islamische Dialog muss angesichts hitziger Debatten rund um Migration und Islam offen und ehrlich geführt werden. Allerdings helfen dabei eher leisere Töne und Sachlichkeit, findet der Geschäftsführer der Christlich-Islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle e.V. Deutsche Bischofskonferenz (CIBEDO), Dr. Timo Güzelmansur. Die Deutungshoheit über bestimmte Themen dürfe man weder den Populisten noch den Islamisten überlassen.

Zum Thema

Eine Schülerin steht vor einer Landkarte von Indonesien
Indonesien

Katholischer Segen für neue Hauptstadt Nusantara

Ein katholischer Priester hat an der interreligiösen Segnung der neuen Hauptstadt des mehrheitlich islamischen Indonesien auf Borneo teilgenommen. Die Zeremonie am „Kilometer Null“ genannten künftigen Stadtzentrum der geplanten Hauptstadt wurde von Indonesiens Präsident Joko Widodo geleitet, wie der asiatische Pressedienst Ucanews berichtete. An der Feier nahmen demnach Vertreter der sechs offiziellen Religionen sowie mehrerer traditioneller Glaubensrichtungen der indigenen Bevölkerung teil.
Erzbischof Schick: Das Phänomen „neuer religiöser Bewegungen“ verstehen lernen
Pentekostalismus

Erzbischof Schick: Das Phänomen „neuer religiöser Bewegungen“ verstehen lernen

Eine kritische Bestandsaufnahme und Analyse des politischen Pentekostalismus hat jetzt eine Fachtagung des Instituts für Weltkirche und Mission (Frankfurt) vorgenommen. Das gestern Abend beendete Online-Expertentreffen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertretern aus 40 Ländern setzte sich mit der Entwicklung der Pfingstkirchen im politischen Kontext auseinander.
Christlich-islamischer Dialog in Zeiten des Populismus
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Das interreligiöse Gebet – eine Möglichkeit nach Laudato Si?
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Franziskus von Assisi reiste 1219 in den Orient und gelangte zum Heer der Kreuzfahrer. Während einer Waffenruhe ließ er sich auf die andere Seite des Nils übersetzten und gefangen nehmen, um so vor den Sultan geführt zu werden. Die Begegnung ist historisch bezeugt; es gibt sogar eine muslimische Quelle, die auf die freundschaftliche und anerkennende Begegnung zwischen Franziskus und dem Sultan gedeutet wird.

„Interreligiöser Dialog ist eine Überlebensfrage“

Die bedrängende Sicherheitslage des Landes und die schwierige Situation der christlichen Minderheit waren die zentralen Themen der heute zu Ende gehenden gemeinsamen Delegationsreise der Deutschen Bischofskonferenz und Missio Aachen nach Pakistan. Die Reise, an der unter anderem der Vorsitzende der Kommission Weltkirche, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), und Missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer teilnahmen, führte nach Karachi, Lahore und Islamabad.
Interreligiöser Dialog in Nigeria überlebenswichtig
Christen und Muslime

Interreligiöser Dialog in Nigeria überlebenswichtig

Der frühere Generalsekretär der nigerianischen Bischofskonferenz, Fr. George Ehusani, sieht angesichts der Anschläge der radikal-islamistischen Terrorgruppe Boko Haram den interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen in Nigeria als überlebenswichtig an. Das erklärte der Leiter der Friedens-Stiftung „Lux Terra – Zentrum für Führungskräfte“ bei seinem Besuch des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio in Aachen.