Erzbischof aus Fidschi fordert Ozeanien-Synode

  • Amazonas-Synode - 29.10.2019

Erzbischof Peter Loy Chong aus Fidschi fordert eine Ozeanien-Synode. „Der Amazonas und seine Wälder sind wichtig, aber wir dürfen auch nicht vergessen, wie bedeutend der Ozean im Netz des Lebens ist“, zitiert ihn das australische Nachrichtenportal CathNews. Chongs Erzdiözese Suva liegt auf einer der 300 Inseln von Fidschi, von denen viele niedrig liegen und von steigendem Meeresspiegel und Umweltverschmutzung bedroht sind.

Kardinal John Ribat aus Papua-Neuguinea warnt unterdessen vor einer wachsenden Zahl von Klimaflüchtlingen in der Pazifikregion. Durch den steigenden Meeresspiegel und eine zunehmende Versalzung des Grundwassers würden immer mehr Menschen gezwungen, ihre Dörfer aufzugeben und in höher gelegene Gebiete zu ziehen, sagte Ribat zuletzt dem US-Pressedienst Catholic News Service (CNS). Das Schicksal als Klimaflüchtlinge drohe Tausenden Menschen, so der Kardinal, der an der am Wochenende beendeten Amazonas-Synode teilnahm. Durch Umsiedlungen könnten neue Konflikte entstehen.

Weltkirche-Blog - 21.10.2019

„Amazonien wird sich nicht in einen Öko Park für die Erste Welt verwandeln“, mahnte Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro zu Beginn Amazonien-Synode in Rom. Doch zwischen Naturschutz und Ausbeutung gibt es einen dritten Weg, meint Anika Schroeder von Misereor.


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Erzbischof Chong engagiert sich seit langem für die Umwelt und setzt sich für die indigenen Völker Ozeaniens und das ökologische Gleichgewicht ein. Dabei beklagt er auch eine Gleichgültigkeit der Industrienationen gegenüber den Opfern des Klimawandels: „Wir müssen die Konsequenzen tragen, wenn der Meeresspiegel steigt“, so Chong.

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