Amazonas-Synode 2019

Aktuelles

Amazonas-Synode - 13.09.2019

Dom Roque Paloschi ist Erzbischof der Amazonas-Stadt Porto Velho und Präsident des Indigenen-Missionsrates CIMI der Brasilianischen Bischofskonferenz. Im Interview sprach der 62-Jährige über die derzeit wütenden Brände am Amazonas und die Erwartungen an die Synode.

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Bolivien - 12.09.2019

Die katholische Kirche in Bolivien hat die linksgerichtete Regierung von Präsident Evo Morales für die verheerenden Waldbrände in den vergangenen Wochen verantwortlich gemacht.

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Amazonas-Synode - 11.09.2019

In Bolivien hat eine Gewerkschaft indigener Kleinbauern zu einem Protestmarsch gegen ein vorübergehendes Verbot von Brandrodungen aufgerufen. Die als „ökologische Pause“ bezeichnete Maßnahme war von der Regierung als Reaktion auf die mutmaßlich durch Brandrodungen ausgelösten Waldbrände ausgerufen worden.

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Amazonas-Synode - 09.09.2019

Die Amazonas-Länder haben sich in der kolumbianischen Stadt Leticia auf verpflichtende Maßnahmen zum Schutz des Ökosystems verständigt. Rund 2,5 Millionen Hektar Wald sollen durch die jüngsten Brände vernichtet worden sein.

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Amazonas-Synode - 30.08.2019

Das Hilfswerk Misereor sieht jahrelange Aufbauarbeit durch die aktuellen Brände im Amazonasgebiet gefährdet. Es sei erschütternd, dass wichtige und erfolgreiche Arbeit derzeit in Flammen aufgehe, so die Misereor-Referentin Dagmar Schumann.

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Amazonas-Synode - 30.08.2019

Klare Worte von einem, der es wissen muss. Der frühere Amazonas-Bischof Erwin Kräutler gehört zu den bekanntesten Stimmen der Regenwaldregion. Im Interview spricht er über die aktuelle Lage rund um die Waldbrände in Amazonien und gibt einen Ausblick auf die Synode.

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Amazonas-Synode - 29.08.2019

Stärkere Bewusstseinsbildung bei Kindern und Jugendlichen ist für den deutschbrasilianischen Bischof Johannes Bahlmann ein Schlüssel für die Zukunft des Regenwaldes am Amazonas. Mit seinem Heimatbistum Münster sprach er über die verheerenden Waldbrände im Amazonas.

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Amazonas-Synode - 29.08.2019

Während im Amazonaswald Brände wüten, machen sich die Bischöfe in Brasilien an die Vorbereitung der für Oktober im Vatikan geplanten Amazonas-Synode. Sie treffen sich bis einschließlich Freitag in der Amazonasmetropole Belém.

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Amazonas-Synode - 28.08.2019

Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, mit dem eigenen Konsum der Umweltzerstörung in Amazonien entgegenzuwirken. „Fair gehandelte Produkte sind ein Beitrag zum Schutz der indigenen Bevölkerung“, sagte der Weltkirche-Bischof.

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Amazonas-Synode - 27.08.2019

Ein indigenes Volk im brasilianischen Amazonaswald hat auf eigene Faust illegale Eindringlinge aus ihrem Reservat vertrieben. Wie die Zeitung „Folha de S. Paulo“ berichtet, hatten die Regierungsbehörden in Brasilia die Hilferufe der Xikrin zuvor ignoriert.

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Die Amazonas-Synode im Vatikan

Die Sondersynode findet vom 6. bis 27. Oktober im Vatikan statt. Sie steht unter dem Thema: „Amazonien: neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“. Das Bischofstreffen will Umweltschäden im Amazonasgebiet und deren soziale Folgen in den Blick nehmen. Den Rahmen bildet hier die Umwelt-Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus. Maßgeblich beteiligt an der Synode ist das panamazonische, kirchliche Netzwerk Repam (Red Eclesial PanAmazónica), zu dem auch Adveniat und Misereor gehören.

Der Lebensraum vieler indigener Völker im Amazonasgebiet ist durch ökonomische Interessen wie Landvertreibungen, die willkürliche Abholzung von Wald sowie die Verschmutzung von Gewässern bedroht. Die Rechte dieser Menschen wollen die Teilnehmer der Synode stärken und haben Vertreter indigener Völker dazu eingeladen, als „Uditores“ den Debatten zu folgen und sich in Kleingruppen zu beteiligen.

Auch die Rolle der Frauen in der Kirche wird bei der Synode Thema sein. Des Weiteren soll über neue Formen von Seelsorge in Gebieten mit wenigen Priestern beraten werden. Die Bischöfe werden im Vorbereitungspapier ausdrücklich um Vorschläge gebeten, welche „Dienste und Ämter mit amazonischem Profil“ geschaffen werden müssten. Ob hierbei eine Lockerung des Zölibats und eine Zulassung verheirateter Männer zum Priesteramt gefordert werden könnte, bleibt offen.

Amazonien umfasst ein Gebiet von siebeneinhalb Millionen Quadratkilometern in neun Ländern, darunter Brasilien, Peru, Venezuela, Bolivien und Kolumbien. Es bedeckt fast die gesamte nördliche Hälfte des Kontinents Südamerika und zählt zu den wichtigsten Ökosystemen, der sogenannten „grünen Lunge“ der Welt.

© KNA/cze

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Veranstaltungen

Das Bistum Hildesheim lädt am 28. September von 10.30 – 18.30 Uhr zu einem Studientag ins Haus der Vinzentinerinnen ein, um mit Blick auf die Synode über die Situation am Amazonas zu diskutieren.

Stimmen aus der Weltkirche

Amazonas-Synode - 28.05.2019

Mit Blick auf die Amazonas-Synode im Herbst im Vatikan hofft der deutsche Bischof Johannes Bahlmann auf eine gemeinsame Strategie der Länder Amazoniens. Das sagte er bei der Jahrestagung Weltkirche und Mission in Würzburg, die sich in diesem Jahr mit dem Thema „Klimagerechtigkeit“ befasst. Er selbst lebt seit 36 Jahren in Brasilien und beobachtet in seinem Amazonas-Bistum Óbidos, wie die Gewalt gegen Mensch und Natur zunimmt.

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Weltkirche-Blog - 01.03.2019

Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel hat an einem Studienseminar zur Vorbereitung der Amazonas-Synode in Rom teilgenommen, bei dem Experten aus Lateinamerika und der gesamten Weltkirche zusammenkamen.

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Erzbischof Barreto - Laudato si' als Ansporn

Pedro Barreto SJ, Erzbischof von Huancayo in Peru, setzt sich in seiner Heimat für die Amazonas-Völker ein.

Claudia Zeisel