Die 72-Stunden-Aktion der katholischen Jugend in Würzburg gestartet

Bei der Sozialaktion beteiligen sich rund 81.000 Kinder und Jugendliche. „Tagtäglich macht ihr die Welt mit eurem Engagement ein bisschen besser. In den nächsten 72 Stunden nehmt ihr die Dinge selbst in die Hand und gestaltet unsere Welt als Experten mit“, erklärte der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie zum Auftakt. 

Rund 3.400 Gruppen arbeiten ehrenamtlich für ein soziales Projekt. Das Spektrum reicht von Müllsammeln im Tegernsee über Aktionstage in Seniorenheimen bis hin zur Suppenküche für Obdachlose. Der offizielle Schlussakt ist am Sonntag um 17.07 Uhr in Hamm.

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Vom Mülltauchen im Tergernsee bis hin zum Bau von Insektenhotels: Rund 80.000 junge Menschen in ganz Deutschland nehmen 2019 an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ teil. Die bundesweite Sozialaktion findet vom 23. bis 26. Mai statt. Hier geht's zum Dossier von katholisch.de.


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Die Schirmherrschaft haben Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, übernommen.

„Euer Engagement macht unsere Welt besser“, erklärte Giffey in einer Videobotschaft. „Ihr übernehmt Verantwortung und gestaltet mit, was in Deutschland passiert. Und das nicht nur 72 Stunden lang, sondern jeden Tag.“ Selbst will die Politikerin am Samstag das Familienzentrum „Hafen 17 – Treff für Kinder“ in Kassel besuchen.

Während der kommenden drei Tage wollen die Aktionsgruppen auch Hilferufe absetzen und damit den Menschen in ihrer Umgebung die Möglichkeit zur Beteiligung an ihrem Projekt geben. Auf www.72stunden.de können Interessierte diese Hilferufe sehen und sich spontan an der Sozialaktion beteiligen. Das Internetportal katholisch.de begleitet die komplette Aktion mit Live-Berichten.

In allen 27 katholischen Bistümern beteiligen sich zahlreiche Mitgliedsverbände und Jugendorganisationen des BDKJ. Aber auch Schulklassen, nicht-katholische Jugendeinrichtungen und andere Gruppen wollen mitmachen. Bei der ersten bundesweiten 72-Stunden-Aktion im Juni 2013 waren rund 175.000 Kinder und Jugendliche aktiv.

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