Projektpartner von Misereor in Mexiko ermordet

  • Hilfswerke - 04.04.2019

In Mexiko ist ein Projektpartner des katholischen Hilfswerks Misereor getötet worden. Bei dem Opfer handelt es sich um den Anwalt und Menschenrechtsaktivisten Abiram Hernandez Fernandez (37) aus Xalapa in der besonders von Gewalt erschütterten Provinz Veracruz.

Laut Misereor-Angaben setzte er sich als Koordinator der Misereor-Partnerorganisation „Centro de Servicios Municipales Heriberto Jara“ insbesondere für die Aufklärung der Schicksale von Verschwundenen ein. Hernandez wurde am Wochenende erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. Die Hintergründe der Tat sind noch ungeklärt.

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In der Fastenaktion 2019 stehen Jugendliche in El Salvador im Mittelpunkt. In dem mittelamerikanischen Land bilden Jugendliche die Mehrheit der Bevölkerung. Trotz ihrer Stärke und ihrem Tatendrang stehen sie im Abseits. Die Misereor-Projektpartner stehen für die Jugendlichen ein.


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In Mexiko gelten offiziell mehr als 30.000 Menschen als vermisst. Die Vereinten Nationen schätzen die Zahl deutlich höher ein. In den vergangenen Jahren formierten sich zahlreiche Initiativen, die sich für Aufklärung einsetzen und die Untätigkeit der mexikanischen Regierung anprangern. Mexikos linksgerichteter Präsident Andrés Manuel López Obrador hat die Stärkung der Menschenrechte zu einem Ziel seiner Amtszeit erklärt.

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