Vorbereitungsseminar zur Amazonas-Synode im Vatikan

  • Vatikan - 20.02.2019

Der Vatikan veranstaltet kommende Woche ein dreitägiges Seminar zur Vorbereitung der Amazonas-Synode im Oktober. Das gab das Synodensekretariat am Mittwoch bekannt. Das Treffen von Montag bis Mittwoch, zu dem rund 80 Teilnehmer aus aller Welt geladen sind, steht unter dem Motto „Unterwegs zur Sondersynode für Amazonien: Regionale und weltweite Dimension“.

An dem Vorbereitungsseminar sollen die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen im Amazonas-Gebiet teilnehmen, weitere Bischöfe, mehrere Kardinäle, Ordensleute und Experten. Aus Deutschland soll Misereor-Chef Pirmin Spiegel anreisen, aus Peru die deutsche Missionsärztliche Schwester Birgit Weiler. Sie lehrt an der Jesuitenuniversität in Lima und engagiert sich für die Rechte Indigener.

Brasilien - 14.02.2019

Die Amazonas-Synode stößt der neuen Regierung Brasiliens bitter auf: Laut Medienberichten wittert der brasilianische Geheimdienst oppositionelle klerikale Kräfte hinter dem Bischofstreffen, die das Land international diskreditieren könnten. Brasilien-Referentin Regina Reinart von Misereor erklärt, worum es bei der Synode eigentlich geht.


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Am ersten Tag des Treffens geht es um kirchliche und seelsorgliche Aspekte von Papst Franziskus' Schreiben „Evangelii gaudium“ (2013); am zweiten Tag um ganzheitliche Ökologie im Sinne der päpstlichen Umweltenzyklika „Laudato si'“ (2015). Am dritten Tag sollen Informationen zur weiteren Vorbereitung der Synode gegeben werden. Auf dem Seminar-Programm steht etwa ein Beitrag des brasilianischen Kardinals Claudio Hummes, Präsident des panamazonischen Kirchennetzwerks Repam. Zum Abschluss des dreitägigen Vorbereitungsseminars wird Kardinal Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode, Schlussfolgerungen verlesen.

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In diesem Dossier werden die Glaubens- und Lebenswelt ausgewählter indigener Völker vorgestellt.

 


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Die Synode unter dem Titel „Amazonien – neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“ will im Oktober unter anderem vom Menschen verursachte Umweltschäden und deren Folgen für die Bevölkerung des riesigen Regenwaldgebiets in den Blick nehmen. Vertreter der Indigenen sollen als „Uditores“ den Debatten folgen und sich in Kleingruppen beteiligen.

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