Kinder werfen vor dem Sternsingermobil Kronen in die Luft
Fairer Handel im Fokus der 14. Kampagne

Das Sternsingermobil tourt wieder durch Deutschland

Aachen ‐ Themen der Einen Welt spielerisch und partizipativ in Schule oder Gemeinde erleben: Das Sternsingermobil macht es möglich. Nun ist es wieder unterwegs.

Erstellt: 05.04.2025
Aktualisiert: 04.04.2025
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Das Sternsingermobil startet seine mittlerweile 14. Tour durch ganz Deutschland: Im Frühling und Sommer fährt der weiße Transporter wieder quer durch die Republik und informiert Kinder und Jugendliche über die Arbeit des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ und Themen der Einen Welt. Insgesamt rund 30 Termine in 14 verschiedenen Bistümern umfasst nach Angaben des Kinderhilfswerks der aktuelle Tourplan. Thematisch dreht sich diesmal alles um das Thema Fairer Handel.

„Die Kinder erfahren zum Beispiel in einem Podcast, wie es ist, auf einer Kakao-Plantage zu leben“, sagt Alena Schmitz, Koordinatorin des Sternsingermobils. „Außerdem lernen sie, wie die Kakaobohne zur Schokolade wird und wer wieviel an einer Schokolade verdient. Und sie finden heraus, warum der Faire Handel wichtig ist, und dass man auf die Herkunft der Produkte achten sollte“, erläutert Schmitz.

Bis Ende August fährt der aufklappbare Transporter des Kindermissionswerks durch Deutschland und besucht Pfarreien und Schulen. Erstmals im Einsatz war das Mobil im Jahr 2018. Seitdem haben mehr als 30.000 Mädchen und Jungen das Mobil besucht und an den Aktivitäten teilgenommen.

Besucher des Mobils können sich auf abwechslungsreiche Spiel- und Mitmachaktionen sowie multimediale Bildungsangebote freuen. Das Mobil richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Begleitet wird die Tour von pädagogisch geschultem Personal des Kindermissionswerks, allerdings ist mindestens eine weitere Begleitperson pro Gruppe erforderlich.

Die Nutzung des Mobils ist kostenfrei. Für die aktuelle Tour ist das Mobil allerdings bereits ausgebucht. Anfragen für die Wintertour zur kommenden Aktion Dreikönigssingen werden nach Angaben des Kindermissionswerks aber noch entgegengenommen.

sternsinger/weltkirche.de

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