
Schweres Erdbeben erschüttert Taiwan
Taipeh ‐ Taiwan wird immer wieder durch seine Lage in einer seismisch aktiven Zone von Erdbeben erschüttert. Nach den jüngsten Erdstößen sind bislang neun Opfer zu beklagen.
Aktualisiert: 04.04.2024
Lesedauer:
Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan steht die Caritas im betroffenen Gebiet Hualien für ihren Hilfseinsatz bereit. „Während die örtlichen Behörden nun die Opfer in den Katastrophengebieten retten, ist die Caritas der Diözese Hualien bereit zu helfen, wenn ihre Hilfe benötigt wird“, teilte Pater Otfried Chan, Generalsekretär der Bischofskonferenz von Taiwan, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in einer E-Mail mit. Nach Angaben des Bischofs von Hualien, Philip Huang, seien keine Kirchen und andere kirchliche Gebäude durch das Beben beschädigt worden, so Chan.
Am Mittwochmorgen (Ortszeit) wurde Taiwan durch das schwerste Erdbeben seit 25 Jahren erschüttert. Dessen Stärke betrug nach Angaben der Erdbebenwarte in den USA (USGS) im Epizentrum Hualien 7,4. Mindestens neun Menschen seien getötet und mehr als 820 verletzt worden, berichtete das Nachrichtenportal „Taipei Times“. Am späten Nachmittag taiwanesischer Zeit seien noch immer 127 Menschen unter den Trümmern eingestürzter Häuser und in Tunneln verschüttet gewesen. In den Städten Hualien, Yilan, Keelung und New Taipei City seien 28 Gebäude in sich zusammengefallen.
Nach Angaben der Wetterbehörde CWA ist in den kommenden drei bis vier Tagen mit Nachbeben der Stärken 6,5 bis 7 zu rechnen. In der Stadt Hualien sind mehrere Gebäude durch das Beben zur Seite gekippt, ohne aber bisher ganz eingestürzt zu sein.
Beim schwersten Beben in jüngerer Zeit kamen 1999 mehr als 2.400 Menschen ums Leben.
KNA

Taiwan bangt um Unterstützung bei der Verteidigung gegen China

Chinas Präsenz in Lateinamerika wächst

Vatikan-Außenminister ruft zu friedlicher Lösung der Konflikte im Südchinesischen Meer auf

Schweres Erdbeben erschüttert Taiwan

Vatikan erarbeitet Leitlinien zum Dialog mit Konfuzianismus

William Lai neuer Präsident Taiwans

Wie Peking in Mittelamerika seine Macht ausbaut

China-Zentrum stellt Material zum Weltgebetstag für die Kirche in China bereit
