Misereor-Fastenkollekte zum zweiten Mal unter Corona-Bedingungen

  • Solidarität - 19.03.2021

Mit einem dringenden Appell bittet Misereor um die Unterstützung durch Spenden am kommenden Sonntag, den 21. März. Jedes Jahr ist am 5. Fastensonntag bundesweit in den katholischen Gemeinden die Kollekte für die Arbeit des kirchlichen Werkes der Entwicklungszusammenarbeit bestimmt. „Gerade in diesen Tagen erhalten wir von unseren Partnerorganisationen aus Ländern Lateinamerikas und Afrikas die Nachricht, dass sich die Lage für die Menschen aufgrund der Corona-Pandemie zuspitzt und viele nach einem Jahr Pandemie in extreme Armut abrutschen oder zu früh sterben. Vielerorts geht es ums Überleben, um Nahrung, um das nächste Stück Brot“, so Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.

Wegen der nach wie vor geltenden Hygiene-Vorschriften sieht Misereor mit Sorge, dass die Möglichkeit des Gottesdienstbesuches am kommenden Sonntag weiter sehr eingeschränkt ist. „Deshalb bitten wir herzlich um Zeichen der Solidarität und Spenden für die Unterstützung der Menschen in unseren Projekten weltweit, auch über die Online-Kanäle von Misereor“, appelliert Spiegel. Neben den klassischen Wegen der Kollekte, wie Fastentütchen und Überweisungen bietet Misereor unter www.fastenkollekte.de die Möglichkeit zur digitalen Spende im Rahmen der Fastenaktion.

„Das Motto der Fastenaktion Es geht! Anders steht dieses Jahr nicht nur für die inhaltliche Botschaft der Fastenaktion, sondern ebenso für neue Wege, die wir finden müssen, um im Austausch mit den Gemeinden und Menschen in Deutschland und weltweit zu bleiben“, so Spiegel. „Wir sind dankbar für die vielen kreativen Varianten von Spendenaktionen, die sich Gemeinden, Familien und Gruppen überlegt haben, um die Menschen weltweit zu unterstützen: Viele Veranstaltungen, wie Fasten-Essen oder Solidaritäts-Läufe finden digital statt. Online-Stammtische und virtuelle Podiumsdiskussionen ersetzen das direkte Gespräch mit den Menschen in den Gemeinden und den Spenderinnen und Spendern.“

Sternekoch Björn Freitag kocht Fastensuppe

Traditionell kommen am Misereor-Sonntag Gemeinden und Gruppen zusammen, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Dieses Jahr findet das Fastensuppe-Kochen online statt: Fernsehkoch Björn Freitag und Misereor Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel kochen am kommenden Sonntag ab 17.30 Uhr zusammen. Auf dem Speiseplan stehen eine besondere Fastensuppe, vegetarische Kohlrouladen à la Björn Freitag und ein Original-Gericht aus Bolivien. Das südamerikanische Land ist 2021 das besondere Partnerland der Misereor-Fastenaktion. Moderiert wird das Event von TV-Haushaltsexpertin Yvonne Willicks. Interessierte sind eingeladen, live mit zu kochen und sich vorab die Zutatenliste herunterzuladen: www.misereor.de/kochen. Während der Live-Übertragung am 5. Fastensonntag können Zuschauerinnen und Zuschauer Fragen im Chat bei Youtube und Facebook stellen, die im Studio beantwortet werden. Nach dem Event können die Mitkochenden Fotos von ihrem fertigen Essen hochladen, die Besten werden prämiert.

Misereor-Fastenaktion 2021

Mit der Fastenaktion lädt Misereor dazu ein, wahrzunehmen: Was zählt wirklich für ein Leben, das das Gemeinwohl aller Menschen und die uns geschenkten Gemeingüter dieser Welt über die Ausbeutung von Mensch und Natur stellt? 


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© Text: Misereor

Solidarität - 21.03.2021

In den Gottesdiensten am fünften Fastensonntag (21. März 2021) wird die Kollekte für die Fastenaktion von Misereor, einschließlich des Fastenopfers der Kinder für Misereor, gehalten. Die bundesweite Aktion nimmt in diesem Jahr das bolivianische Amazonas-Gebiet in den Blick. Dort werden die Folgen von nicht nachhaltigem Wirtschaften besonders deutlich.

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Solidaritätsaktion - 19.03.2021

Mit einem dringenden Appell bittet Misereor um die Unterstützung durch Spenden am kommenden Sonntag, den 21. März. Jedes Jahr ist am 5. Fastensonntag bundesweit in den katholischen Gemeinden die Kollekte für die Arbeit des kirchlichen Werkes der Entwicklungszusammenarbeit bestimmt. 

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Konflikt - 14.03.2021

Zehn Jahre nach Ausbruch des Syrien-Kriegs werfen Helfer der Staatengemeinschaft politisches Versagen vor. Weder die EU, noch die USA hätten es bislang geschafft, zu Syrien eine Position zu finden, „die eine echte Friedensperspektive eröffnet hätte“, beklagte Misereor-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon.

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