Münchner Missio-Präsident Huber im Amt bestätigt

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  • Hilfswerke - 15.04.2019

Monsignore Wolfgang Huber (56), Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio München, ist vom Vatikan für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Der Münchner Domkapitular leitet das Hilfswerk seit 2014. Der Münchner Erzbischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gratulierte Huber am Montag.

Der Geistliche sagte, er freue sich, seine Aufgabe weiterführen zu dürfen. Angesichts aktueller Herausforderungen wie Flucht und Vertreibung, der ungerechten Verteilung des Wohlstands und der fortschreitenden Zerstörung der Schöpfung sei das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche unabdingbar. „Missio steht für die Würde jedes Einzelnen ein, denn wir alle sind – unabhängig von Hautfarbe, Ethnie und Geschlecht Geschöpfe Gottes“, fügte Huber hinzu. Ihm liege daran, immer wieder bewusst zu machen, „dass wir in unserer globalisierten Welt eine Familie Gottes sind, dass wir füreinander einstehen“.

China - 12.04.2019

Das im Herbst geschlossene Vatikanabkommen mit Peking macht viele Christen in China ratlos. Die Untergrundkatholiken fürchten, der Weg in eine chinesische Nationalkirche werde immer unausweichlicher. Der Vorsitzende des China-Zentrums, Monsignore Wolfgang Huber, mahnt dazu, diese Sorgen ernst zu nehmen.


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Als Teil der Päpstlichen Missionswerke in rund 100 Ländern fördert Missio München Ortskirchen in Afrika, Asien und Ozeanien. Nach eigenen Angaben unterstützt es dort in 53 Ländern Bildungsprojekte, den Aufbau kirchlicher Infrastrukturen, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sowie den interreligiösen Dialog. Das Hilfswerk wurde 1838 vom bayerischen König Ludwig I. als „Ludwig Missionsverein“ gegründet und heißt seit 1972 Missio München.

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