Caritas international zu acht Jahren Fukushima

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  • Katastrophenhilfe - 11.03.2019

Caritas international hat am achten Jahrestag der Tsunami- und Atomkatastrophe von Fukushima eine positive Bilanz seiner Hilfsmaßnahmen gezogen.

Insgesamt seien rund 6,8 Millionen Euro an Spendengeldern eingegangen. Davon seien 2,5 Millionen Euro für Nothilfe und 4,2 Millionen Euro für den Wiederaufbau eingesetzt worden, teilte die Hilfsorganisation am Montag in Freiburg mit. Neben den Akuthilfen ab März 2011 sei etwa der Wiederaufbau von Kindergärten und Einrichtungen für Behinderte und Senioren unterstützt worden.

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Durch Naturkatastrophen, kriegerische Konflikte oder Epidemien wie Ebola steigt die Zahl der Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, stetig an. Kirchliche Hilfswerke wie Caritas international oder Diakonie Katastrophenhilfe helfen zusammen mit ihren örtlichen Partnern dabei, das Überleben derjenigen zu sicher, die alles verloren haben.


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Aktuell fördert Caritas international noch Ferienlager für Kinder aus dem ehemaligen Katastrophengebiet. Die radioaktive Verstrahlung grenze den Bewegungsradius der betroffenen Bevölkerung weiterhin massiv ein, so die Caritas. Vor allem Kinder litten darunter, sich mehrheitlich in geschlossenen Räumen aufhalten zu müssen. Daher seien als Erholungsaufenthalte jährliche Ferienlager gestartet worden.

Vor genau acht Jahren, am 11. März 2011, löste ein Erdbeben in der Region Fukushima Tsunami-Flutwellen aus. In der Folge kam es zur Reaktorkatastrophe. Nach Angaben von Caritas international starben wegen der Fluten mehr als 20.000 Menschen.

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