Renovabis-Pfingstaktion 2022 blickt auf die Situation in der Ukraine

Person, die über Wasser läuft und Renovabis-Logo vor Küstenlinie mit der Aufschrift: Dem glaub' ich gern.
  • Unterstützung

Das bundesweite katholische Osteuropahilfswerk Renovabis will in seiner diesjährigen bundesweiten Kampagne zu Pfingsten die Kriegsereignisse in der Ukraine besonders in den Blick nehmen. Renovabis habe seit Kriegsbeginn am 24. Februar 57 Projekte zur Unterbringung, Versorgung und Betreuung von ukrainischen Kriegsopfern und Geflüchteten innerhalb und außerhalb der Ukraine mit insgesamt 2,7 Millionen Euro unterstützt, hieß es am Freitag.

Auch in weiteren Partnerländern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa fördere das Hilfswerk soziale und pastorale Projekte sowie Projekte im Bildungsbereich. Noch immer werde diese Arbeit von den Auswirkungen der Pandemie geprägt. Der Eröffnungsgottesdienst zur diesjährigen Renovabis-Aktion findet am 22. Mai im Fuldaer Dom mit Bischof Michael Gerber statt. Das Leitwort lautet „dem glaub' ich gern! Was Ost und West verbinden kann.“

1993 wurde Renovabis von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gegründet. Der lateinische Name stammt aus Psalm 104, 30: „Du erneuerst das Antlitz der Erde.“ (...et renovabis faciem terrae.)

Derzeit ist das katholische Hilfswerk in 29 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas tätig: von Albanien bis Belarus, von Estland bis Tadschikistan. Bisher unterstützte Renovabis nach eigenen Angaben rund 25.300 Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 816 Millionen Euro.

Dem glaub' ich gern! Was OST und WEST verbinden kann. Unter diesem Motto stellt die Renovabis-Pfingstaktion 2022 die Situation in der Ukraine und ihren Nachbarländern im Osten Europas in den Mittelpunkt.


Zum Dossier

© KNA