Papst kündigt Slowakei-Reise an – Freude bei den Gastgebern

Papst Franziskus am Fenster beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz im Vatikan am 15. Dezember 2019. Foto: Cristian Gennari/Romano Siciliani/KNA
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Vom 12. bis 15. September will Papst Franziskus die Slowakei besuchen. Dies kündigte er am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz an. Zuvor will das Kirchenoberhaupt in Ungarns Hauptstadt Budapest die Abschlussmesse des Eucharistischen Kongresses feiern. Stationen der Slowakei-Reise sind laut Mitteilung von Vatikansprecher Matteo Bruni neben der Hauptstadt Bratislava die Orte Presov, Kosice und Sastin. Das genaue Programm soll in Kürze bekannt gegeben werden.

Der angekündigte Pastoralbesuch des Papstes wurde in der Slowakei begrüßt. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bratislavas Erzbischof Stanislav Zvolensky, sprach von einer „außerordentlich freudigen Nachricht“. Sie wecke Erinnerungen an den Besuch Papst Johannes Pauls II. vor elf Jahren. Zvolensky rief dazu auf, „mit der innerlichen Vorbereitung zu beginnen, damit wir die Botschaft von Papst Franziskus vernehmen können“.

Die Bestätigung des Papstbesuches sei „eine Botschaft der Aufmerksamkeit für jene, die leiden, die am Rande der Gesellschaft stehen, die in irgendeiner Weise bedürftig sind, ob nun im materiellen oder geistlichen Bereich“. Daneben betonte der Erzbischof „die große Fürsorge von Franziskus für das Wohl der Familie, seine große Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der Jugend“. Er denke, „dass wir in diesem Bereich eine große geistliche Stärkung erwarten dürfen“.

Eucharistischer Kongress - 01.06.2021

Papst Franziskus wird am 12. September zu einem Massengottesdienst in der ungarischen Hauptstadt Budapest erwartet. An der Messe auf dem Heldenplatz sollen ein Chor von 2.000 Personen und das 120 Musiker umfassende Orchester der Ungarischen Staatsoper mitwirken.


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Auch Staatspräsidentin Zuzana Caputova zeigte sich erfreut, dass Franziskus die slowakische Einladung angenommen habe. Bei einem Treffen im Dezember im Vatikan habe er ihr gesagt, „wie ihm die Slowakei am Herzen liege“. Sie glaube, „dass die Anwesenheit von Papst Franziskus für uns alle eine Botschaft der Versöhnung und Hoffnung in den schwierigen Zeiten sein wird, in denen wir leben“.

Der Besuch von Franziskus wird der vierte eines Papstes in der Slowakei sein. Nach seiner ersten Visite 1990 knapp nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, als die Slowakei noch Teil der neu gegründeten Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (CSFR) war, reiste Johannes Paul II. noch zwei Mal in das Land.

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