Tote bei Protesten in Bolivien

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  • Bolivien - 31.10.2019

In Bolivien sind am Mittwoch bei Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des sozialistischen Präsidenten Evo Morales und oppositionellen Demonstranten zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach einem Bericht der Tageszeitung „Los Tiempos“ habe es bei den Unruhen in der Stadt Montero in der zentralbolivianischen Unruheprovinz mindestens sieben Verletzte gegeben.

Der Vorsitzende des oppositionellen Bürgerkomitees von Montero, Regis Medina, erhob schwere Vorwürfe gegen die Regierungspartei MAS. Deren Funktionäre seien mit Schusswaffen an einer Brücke erschienen: „Sie haben auf die Jungen geschossen.“ Während die Regierungsanhänger versucht hätten, eine Blockade aufzulösen, seien oppositionelle Demonstranten hinzugeeilt, um die Straßensperre zu verteidigen.

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Unterdessen bestätigte Boliviens Verteidigungsminister Javier Zavaleta die beiden Todesfälle: „Was sicher ist, ist dass zwei Menschen gestorben sind und das ist irreparabel.“ Es gebe jetzt nur die Möglichkeit, dass man gemeinsam einen Ausweg aus er Krise finde oder es drohe eine Katastrophe.

Bolivien wird nach der Präsidentschaftswahl am 20. Oktober von heftigen Unruhen erschüttert. Die Opposition wird Morales Wahlbetrug vor, Morales besteht auf einem Sieg im ersten Durchgang. Vertreter der Zivilgesellschaft, von Menschenrechtsorganisationen und der Kirche hatten von Hinweisen auf Wahlbetrug gesprochen. Die Organisation Amerikanischer Staaten will am Donnerstag mit einer Überprüfung des Ergebnisses beginnen.

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