Bischof kritisiert „spaltende Sprache“ in den USA

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  • Flucht und Asyl - 09.08.2019

Rassismus hat nach Ansicht von Bischof Shelton Fabre emotionale Auswirkungen auf die gesamte US-Gesellschaft. Nach den jüngsten Schusswaffen-Attacken mit vielen Opfern seien „alle betroffen“, sagte der Bischof von Houma-Thibodaux (Louisiana) dem katholischen US-Pressedienst CNS.

Fabre kritisierte insbesondere eine Diskriminierung von Latinos. „Viele von ihnen stammen aus Familien, die schon im Land lebten, lange bevor sich die Grenzen änderten“, so der Geistliche, der innerhalb der Bischofskonferenz für Rassismus-Fragen zuständig ist. Ausdrücklich wandte er sich gegen Neonazi-Gruppen und den Ku-Klux-Klan. Stimmungsmache gegen Minderheiten dürfe keinen Platz in der Gesellschaft haben.

USA - 05.08.2019

Nach dem Massaker in einem texanischen Einkaufszentrum nahe der Grenze zu Mexiko haben die katholischen Bischöfe der USA erneut strengere Waffengesetze gefordert.


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Die Haltung der US-Bischöfe zu Waffen sei eindeutig, so Fabre. Alles, was nicht zum Zwecke der Jagd diene, gehöre verboten. Zudem kritisierte er eine „spaltende und respektlose“ Sprache im politischen Diskurs, die den neu entfachten Rassismus fördere.

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