Migrantenpriester lehnt Angebot von Mexikos neuer Regierung ab

  • Mexiko - 12.07.2018

Der katholische Geistliche und Menschenrechtler Alejandro Solalinde hat ein Angebot des neugewählten Präsidenten Andres Manuel Lopez Obrador abgelehnt, eine führende Rolle in der Nationalen Kommission für Menschenrechte (CNDH) zu übernehmen.

„Ich möchte frei bleiben“, zitierte das Portal „Quadratin“ am Mittwoch den wegen seines Engagements für die Rechte von Migranten weit über die Grenzen Mexikos bekannten Priesters. Der künftige Präsident hatte vorgeschlagen, er solle das Amt des Ombudsmannes für Menschenrechte übernehmen.

Mexiko - 26.06.2018

Anlässlich der Wahlen am Sonntag in Mexiko fordert das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat von der deutschen Bundesregierung mehr Einsatz für den Frieden im Land. Zurzeit fördere Deutschland in dem Land beides: die friedlichen, aber auch die gewalttätigen Kräfte.


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Solalinde ist Gründer einer Unterkunft für Migranten mit dem Namen „Hermanos en el Camino“ (Brüder auf der Reise) in Ixtepec im Bundesstaat Oaxaca und Träger des Nationalen Menschenrechtspreises. Der katholische Priester hatte im Laufe der vergangenen Jahre wegen seines sozialen Engagements zahlreiche Morddrohungen erhalten. Andres Manuel Lopez Obrador wurde am Sonntag als erster linker Politiker Mexikos zum neuen Präsidenten gewählt. Er wird sein Amt am 1. Dezember antreten.

© KNA

Hilfswerke - 01.12.2017

Trumps Mauer an der Grenze der USA zu Mexiko wird Flüchtlinge aus Mittelamerika nicht davon abhalten, ihre Heimat zu verlassen. Denn sie kommen nicht wegen des amerikanischen Traums, sondern weil Krieg und Gewalt in ihrer Heimat ihnen keine Wahl lassen.


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