Kirche im Kampf gegen Corona: Missio ruft zu Spenden auf

  • © Bild: Missio 2019
  • Corona-Pandemie - 14.04.2020

Das katholische Hilfswerk Missio Aachen unterstützt den Osteraufruf von Papst Franziskus an die internationale Staatengemeinschaft, in der Corona-Pandemie insbesondere die Armen in Afrika, Asien und im Nahen Osten zu unterstützen und den betroffenen Staaten Schulden zu erlassen.

„Dieser Aufruf des Papstes richtet sich aber auch an jede und jeden von uns“, schreibt missio-Präsident Dirk Bingener in einem Osteraufruf. „Das heißt konkret der Kirche in ihrem weltweiten Einsatz gegen das Virus und für die Menschen zu helfen.“ Denn die Gläubigen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten oder in Asien seien „jetzt in einer Person Seelsorger, Sozialarbeiter und Krisenmanager und so für die Ärmsten und Schwächsten da. Sie nicht mit leeren Händen dastehen zu lassen, ist unser Auftrag“, meinte Pfarrer Bingener.

Seit dem ersten Auftreten im November 2019 hat sich das Virus Sars-Cov-2 weltweit ausgebreitet. Partner und Hilfswerke berichten über die aktuelle Situation


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Dabei werde die Kirche weltweit ihre Verantwortung zur Überwindung der Krise wahrnehmen und ihre Stärken ausspielen können, sagte Pfarrer Bingener weiter. Sie sei über Diözesen, Pfarreien und Ordensniederlassungen in weiten Teilen der einen Welt gut vernetzt. „So erreicht sie die Menschen auch dort, wo es kaum oder keine staatlichen Strukturen gibt. Sie ist hier Rückgrat der Infrastruktur im Gesundheits- und Bildungsbereich“, erklärte Pfarrer Bingener. Jetzt schon arbeite die Kirche in diesen Ländern bis an ihre Kapazitätsgrenzen, um fehlende staatliche Unterstützung zu ersetzen.

© Text: Missio Aachen

Durch die Zusammenarbeit mit Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien und durch sein Engagement als katholisches Missionswerk in der deutschen Kirche trägt Missio dazu bei, dass die Botschaft Jesu Christi als Quelle weltweiter Solidarität erfahren und bezeugt wird.


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