Neues Buch mit Erfahrungsberichten von „Missionaren auf Zeit“

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  • Freiwilligendienst - 09.10.2019

Ehemalige Teilnehmer des kirchlichen Freiwilligen-Programms „Missionar auf Zeit“ (MaZ) erzählen in einem neuen Buch von ihren Erfahrungen. Unter dem Titel „Einmal Welt und zurück“ berichten sie, wie das soziale Auslandsjahr ihr Leben geprägt hat, teilte das Erzbistum Paderborn am Mittwoch mit.

Die Erzdiözese bietet jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren seit 35 Jahren die Möglichkeit, vorübergehend mit einer christlichen Gemeinschaft im Ausland zusammenzuleben und in sozialen Projekten zu arbeiten. Jedes Jahr reisen über 50 „Missionare auf Zeit“ aus der Erzdiözese nach Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, wo sie sich in Kinderheimen, Gesundheitsstationen, Hospizen, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen engagieren.

MissionarIn auf Zeit

Für viele junge Menschen gehört es heute zum Erwachsenwerden dazu, eine Zeit im Ausland zu verbringen, sei es durch einen Austausch, ein Auslandssemester oder im Freiwilligendienst. Als MaZ – MissionarInnen auf Zeit – können junge Christen  als Teil der Weltkirche eine außergewöhnliche Erfahrung machen.


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Ein solcher Einsatz hinterlasse Spuren, sagt Herausgeber Ulrich Klauke. „Oft hören wir von MaZlern nach ihrer Rückkehr, dass die Zeit im Ausland für sie das wichtigste Jahr ihres Lebens war“, so der Leiter des Referats „Weltmission, Entwicklung, Frieden“ im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn. „Und erst dann fängt die eigentliche Mission eines Missionars auf Zeit an: das Erzählen davon – und das ist meist zeitlich unbefristet.“ Weiterer Herausgeber des Buches ist der Paderborner Weihbischof Matthias König, der auch Bischofsvikar für Aufgaben der Weltkirche ist.

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