Berliner Generalvikar neuer Chef von Misereor-Verwaltungsrat

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  • Hilfswerke - 02.07.2019

Pater Manfred Kollig (63), Generalvikar des Erzbistums Berlin, leitet künftig den Verwaltungsrat von Misereor. Die Mitgliederversammlung des katholischen Werks für Entwicklungszusammenarbeit wählte ihn bei ihrer jüngsten Sitzung in das Amt. Kollig ist als Verwaltungsrats-Chef von Misereor Nachfolger von Theo Paul (65). Der Generalvikar des Bistums Osnabrück hatte die Ratsleitung neun Jahre inne.

Der Verwaltungsrat berät den Vorstand von Misereor in wichtigen Fragen wie dem Haushalt und dem Stellenplan. Zudem wirkt er an längerfristigen Planungs- und Strategieprozessen des Werkes mit. Der Vorsitzende des Gremiums ist zudem beratendes Mitglied in der Misereor-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Organisationen

Misereor kämpft für eine gerechte Welt, gegen Hunger, Krankheit und Ausgrenzung. Gemeinsam mit einheimischen Partnern unterstützt das größte Entwicklungshilfswerk der katholischen Kirche Menschen jedes Glaubens und jeder Kultur.


Zum Dossier

Der gebürtige Koblenzer Kollig gehört den Arnsteiner Patres an. Nach Theologiestudium und Priesterweihe war er unter anderem Schulseelsorger. 1994 berief ihn sein Orden in die Generalleitung nach Rom, bevor er sechs Jahre später ins Bistum Münster zurückkehrte. Er war Bereichsleiter für die Liturgie des Weltjugendtags 2005 in Köln, den der heutige Berliner Erzbischof Heiner Koch als Generalsekretär federführend organisierte. Im Bistum Münster hatte Kollig anschließend Leitungsfunktionen im Bildungsbereich inne, bevor er 2011 Leiter der Hauptabteilung Seelsorge wurde. Seit 2017 ist Kollig Generalvikar und damit Verwaltungs-Chef des Erzbistums Berlin.

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