Konferenz „Gewalt im Namen der Religion: Welche Verantwortung trägt der Journalismus?“

  • Konferenz - 30.07.2021

Ob islamistische Terroranschläge, Überfälle auf Moscheen und Synagogen oder Verletzungen von Religionsfreiheit weltweit – die Berichterstattung zu Gewalt im Namen der Religionen stellt Journalistinnen und Journalisten im Redaktionsalltag vor Herausforderungen. Welche Informationen und Zahlen sind belastbar? Wie vermeiden sie Klischees und Stereotype? Wie verhindern sie eine ungewollte Verstärkung der Narrative der Täter? Wie beziehen sie die Perspektive der Betroffenen angemessen in die Berichterstattung ein?

Dazu veranstaltet Missio Aachen eine Videokonferenz für Journalistinnen und Journalisten. In Podiumsgesprächen und Workshops mit Expert*innen geht es darum, wie das Thema im Redaktionsalltag angegangen werden kann und welche Fallstricke lauern.

Geplant ist ein Gespräch mit Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, und ein Podium mit Wolfgang Bauer (Die Zeit), Jürgen Erbacher (ZDF), Beatrix Gramlich (Chefredakteurin kontinente) und Ulrich Pick (SWR). Die Workshops werden gestaltet von Professor Fadi Daou von der christlich-muslimischen Adyan-Striftung im Libanon und Dr. Katja Voges, komm. Leiterin der Abteilung Theologische Grundlagen und Referentin für Menschenrechte bei Missio Aachen.

Missio Aachen veranstaltet die Konferenz „Gewalt im Namen der Religionen. Welche Verantwortung trägt der Journalismus?” in Kooperation mit der Katholischen Journalistenschule ifp, unserem Partnerportal katholisch.de und dem Missio-Magazin kontinente. Sie ist ein Beitrag zum „Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben” der Vereinten Nationen.

Teilnehmen

Die Journalismus-Konferenz „Religionsfreiheit" findet am 19. August 2021 von 09:30 bis 15:30 Uhr online statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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© weltkirche.de/Missio Aachen

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