Die Deutsche Bischofskonferenz rechne derzeit mit 750 bis 1.000 Teilnehmern aus Deutschland, so Paul Metzlaff von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge. 2016 in Rio waren es noch rund 2.000. Ein Grund für die voraussichtlich geringere Beteiligung sei das vergleichsweise ungünstige Datum in Januar. Zu diesem Zeitpunkt gebe es weder Schul- noch Semesterferien. Die offizielle Anmeldung soll im Februar oder März beginnen. In Mittelamerika ist im Januar die Trocken- sowie eine Ferienzeit.
Der WJT geht auf eine Initiative des heiligen Johannes Paul II. (1978-2005) zurück. Der jeweilige Papst lädt alljährlich junge Christen aller Erdteile zur Begegnung ein. Ziel des internationalen Großtreffens ist es, jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, das „junge und aktuelle Geheimnis der Kirche im gemeinschaftlichen Erlebnis von Pilgerfahrt, Gebet, Meditation und Gottesdienst zu entdecken“.
Im Wechsel werden die Weltjugendtage in kleinerem Rahmen in den Bistümern vor Ort – so 2017 und 2018 – und dann wieder als weltweites Großtreffen organisiert. Zahlenmäßig besonders große Veranstaltungen fanden 1991 im polnischen Tschenstochau, 1995 in Manila, 1997 in Paris, 2000 im Rahmen des Heiligen Jahres in Rom und 2005 in Köln statt. Das jüngste Treffen mit Papst Franziskus fand im Juli 2016 im polnischen Krakau statt.
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