Menschenhandel

Laut Schätzungen sind rund 40 Millionen Menschen auf der Welt Opfer von moderner Sklaverei und organisiertem Menschenhandel. Sie werden als Zwangsarbeiter und, vor allem Frauen und Kinder, als Prostituierte oder auch für den Organhandel ausgebeutet. Im Kampf gegen den Menschenhandel setzt die Kirche auf internationale und interreligiöse Zusammenarbeit.

Menschenhandel – ein perfides Verbrechen. Die Täter agieren lautlos, skrupellos und grenzenlos. Ihre Opfer schweigen aus Angst und Scham. Anhand des aktuellen Schicksals einer jungen Rumänin in Deutschland zeigt die Menschenrechtlerin Inge Bell, wie das unfassbare System Menschenhandel hier und heute funktioniert.

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Menschenhandel gilt zu Recht als eines der abscheulichsten Verbrechen unserer Zeit – und es ist zugleich ein Milliardengeschäft. Die Europäische Union schätzt die Profite, die mit der „Ware Mensch“ gemacht werden, auf mehr als 25 Milliarden Euro pro Jahr.

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Menschenhandel - 09.02.2018

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff hat erstmals für die Deutsche Bischofskonferenz an der Santa Marta Konferenz gegen Menschenhandel im Vatikan teilgenommen. Dabei zeigte sich ihm das „dunkle Gesicht der Globalisierung“.

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2013 rückte die Konferenz Weltkirche das Thema Menschenhandel in den Fokus ihrer Jahrestagung.


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Italien - 19.07.2018

Die katholische Kirche in Italien hat vor „Obszönität und wachsender Barbarei“ im Umgang mit Geflüchteten gewarnt. Um die eigene Humanität zu retten, müsse man jedes Leben schützen, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung der Italienischen Bischofskonferenz in Rom.

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Ordensgemeinschaften - 11.07.2018

Haben die Missionarinnen der Nächstenliebe Kinder verkauft? Das ist der schlimme Vorwurf gegen die indischen Mutter-Teresa-Schwestern. Die Kirche sieht darin eine Kampagne der Hindunationalisten.

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Vatikan - 29.06.2018

Der Migrationsbeauftragte von Papst Franziskus, Michael Czerny, hat einen stärkeren Kampf gegen moderne Sklaverei gefordert. Sie finde in „großem Umfang und schrecklichen neuen Formen“ statt, sagte der Jesuitenpater am Freitag in der Berliner Katholischen Akademie.

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Im Mai 2005 verabschiedete der Europarat die Konvention gegen Menschenhandel. Sie ist am 1. Februar 2008 in Kraft getreten. Die Umsetzung der Konvention in den einzelnen Vertragsstaaten wird von einer unabhängigen Expertengruppe namens „GRETA” (Group of Experts on Action against Trafficking in Human Beings) überwacht.


 4rd General Report on GRETA's activities

 Konvention des Europarates zur Bekämpfung des Menschenhandels

„Diese Frauen sind hochtraumatisiert“

Menschenrechtlerin Inge Bell über die Mechanismen von Frauenhandel und Zwangsprostitution.

Lena Kretschmann

In der Falle

Eingesperrt und zum Sex gezwungen - Frauenhandel und Zwangsprostitution in Europa. Ein Film von Inge Bell und Ales Pickar.

Inge Bell und Ales Pickar

Deine Stimme gegen Menschenhandel

Jahrestagung Weltkirche und Mission 2013 – sechs Statements gegen Menschenhandel

weltkirche.katholisch.de

„Wir müssen mehr Bewusstsein schaffen“

Erzbischof Schick über Menschenhandel und Zwangsprostitution.

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