Menschenhandel

Laut Schätzungen sind rund 45 Millionen Menschen auf der Welt Opfer von moderner Sklaverei und organisiertem Menschenhandel. Sie werden als Zwangsarbeiter und, vor allem Frauen und Kinder, als Prostituierte oder auch für den Organhandel ausgebeutet. Im Kampf gegen den Menschenhandel setzt die Kirche auf internationale und interreligiöse Zusammenarbeit.

Menschenhandel – ein perfides Verbrechen. Die Täter agieren lautlos, skrupellos und grenzenlos. Ihre Opfer schweigen aus Angst und Scham. Anhand des aktuellen Schicksals einer jungen Rumänin in Deutschland zeigt die Menschenrechtlerin Inge Bell, wie das unfassbare System Menschenhandel hier und heute funktioniert.

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Menschenhandel gilt zu Recht als eines der abscheulichsten Verbrechen unserer Zeit – und es ist zugleich ein Milliardengeschäft. Die Europäische Union schätzt die Profite, die mit der „Ware Mensch“ gemacht werden, auf mehr als 25 Milliarden Euro pro Jahr.

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Ende des Jahres 2014 waren 59,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Bei der Überfahrt begeben sich viele Flüchtlinge in die Hände von Menschenschmugglern – und setzen dabei nicht selten ihr Leben aufs Spiel. Ein Gastbeitrag von Erzbischof Ludwig Schick.

 

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2013 rückte die Konferenz Weltkirche das Thema Menschenhandel in den Fokus ihrer Jahrestagung.


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Afrika - 20.09.2017

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat religiöse Radikalisierung in Afrika untersucht. Mit ihrem jüngsten Report „Der Weg in den Extremismus in Afrika“ rechnet die UN-Organisation mit einigen Vorurteilen ab und klärt, weshalb Jugendliche sich tatsächlich Terroristen anschließen.

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Flucht und Asyl - 12.09.2017

Viele junge Menschen erleben während ihrer Flucht Gewalt und Kriminalität. In ihrem Zufluchtsland angekommen ist ihnen dann keine Bildung gesichert. Drei Viertel aller Kinder, die über die zentrale Mittelmeerroute nach Europa fliehen, werden missbraucht oder ausgebeutet.

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Flucht und Asyl - 12.09.2017

2013 hat Papst Franziskus Lampedusa besucht. Zwei Jahre später machte er den für die Flüchtlingsinsel zuständigen Erzbischof Francesco Montenegro zum Kardinal. Im Interview spricht er über die europäische Flüchtlingspolitik und fehlendes Engagement in der Weltkirche.

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Im Mai 2005 verabschiedete der Europarat die Konvention gegen Menschenhandel. Sie ist am 1. Februar 2008 in Kraft getreten. Die Umsetzung der Konvention in den einzelnen Vertragsstaaten wird von einer unabhängigen Expertengruppe namens „GRETA” (Group of Experts on Action against Trafficking in Human Beings) überwacht.


 4rd General Report on GRETA's activities

 Konvention des Europarates zur Bekämpfung des Menschenhandels

„Diese Frauen sind hochtraumatisiert“

Menschenrechtlerin Inge Bell über die Mechanismen von Frauenhandel und Zwangsprostitution.

Lena Kretschmann

In der Falle

Eingesperrt und zum Sex gezwungen - Frauenhandel und Zwangsprostitution in Europa. Ein Film von Inge Bell und Ales Pickar.

Inge Bell und Ales Pickar

Deine Stimme gegen Menschenhandel

Jahrestagung Weltkirche und Mission 2013 – sechs Statements gegen Menschenhandel

weltkirche.katholisch.de

„Wir müssen mehr Bewusstsein schaffen“

Erzbischof Schick über Menschenhandel und Zwangsprostitution.

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