Kirche der Armen

„Ach, wie sehr möchte ich eine arme Kirche und eine Kirche der Armen!“ – mit diesen programmatischen Worten ruft Papst Franziskus eine Forderung ins Gedächtnis, die im Umfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils ihre Wurzeln schlägt.

Kurz vor Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils sprach Johannes XXIII. erstmals von der „Kirche der Armen“ – eine Forderung, die für Papst Franziskus ebenso bedeutsam ist, wie für „Papa Roncalli“.

 

 

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Wie wird die Kirche der Armen in Deutschland konkret? Welche Rolle spielen dabei kirchliche Hilfswerke und welche Forderungen stellt eine Kirche der Armen an die Bischöfe? Ein Beitrag von Erzbischof Ludwig Schick.

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Mit seinem Wunsch nach einer „armen Kirche für die Armen“ hat der Papst eine Forderung aus dem Umfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils wieder ins Gedächtnis gerufen, die in der Nachkonzilszeit vor allem in den Kirchen des Südens virulent blieb. Eine konzilstheologische Zeitreise von Rom nach Essen-Katernberg.

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Papst Franziskus hat gleich zu Beginn seines Pontifikats durch seine Gesten und Äußerungen ein Thema benannt, das ihm besonders wichtig ist: die Frage der Armen. Eine Auswahl von Zitaten.

 

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Hilfswerke - 17.07.2018

Die Bistümer, Hilfswerke und Missionsorden in Deutschland haben im Jahr 2017 pastorale und soziale Projekte weltweit mit 602 Millionen Euro gefördert. Das geht aus dem „Jahresbericht Weltkirche“ für das Jahr 2017 hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

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Italien - 17.07.2018

Rund 100 italienische Geistliche, Theologen und katholische Laien haben die Bischöfe des Landes zu einem klaren Wort in der Migrationsdebatte aufgerufen. Die Hirten sollten klarstellen, „auf welcher Seite ein Christ immer und überall zu stehen hat“, heißt es in einem gemeinsamen Brief.

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Hilfswerke - 17.07.2018

Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck hat sich besorgt über die politische Entwicklung in Bolivien geäußert. „Die Grundpfeiler eines demokratischen Staates wie zum Beispiel die Gewaltenteilung werden untergraben“, sagte er zum Abschluss seiner Reise.

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Jon Sobrino SJ ist Professor der Theologie, Direktor des Zentrums Monseñor Romero an der Zentralamerikanischen Universität (UCA) in San Salvador und namhafter Vertreter der Befreiungstheologie. Er gehört zu den Herausgeberinnen und Herausgebern von CONCILIUM, der internationalen Zeitschrift für Theologie, die in Deutschland im Schwabenverlag erscheint.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Beginns des Zweiten Vatikanischen Konzils widmet sich Jon Sobrino SJ in zwei ausführlichen Artikeln der Geschichte, den Erfolgen und Rückschlägen der „Kirche der Armen“. Mit herzlichem Dank für die freundliche Abdruckgenehmigung von CONCILIUM stellen wir Ihnen die beiden Artikel von Jon Sobrino SJ als PDF zur Verfügung.