Caritas international weitet Hilfen für Hungernde in Afrika aus

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  • Hunger - 31.01.2017

Caritas international weitet seine Hilfen für Hunderttausende Hungernder in Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun aus. Von der Krise am Tschadsee seien neun Millionen Menschen betroffen, erklärte die katholische Hilfsorganisation am Dienstag in Freiburg. Laut den Vereinten Nationen handelt es sich um die schwerste humanitäre Krise in Afrika.

Seit 2009 leiden die Menschen in der Region in West- und Zentralafrika unter Krieg und Terror. Vor den Kämpfen zwischen der Terrorgruppe Boko Haram und der nigerianischen Armee seien mehr als 2,7 Millionen Menschen geflohen, so Caritas international. In einigen Regionen im Norden Nigerias sei jedes zweite Kind unterernährt.

Verschiedene Caritasverbände sind den Angaben zufolge seit mehreren Monaten in den Ländern aktiv und verteilen Nahrung und Wasser. Caritas international stellt nun weitere 300.000 Euro bereit und ruft zu Spenden auf.

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