Corona-Pandemie weltweit

Seit dem ersten Auftreten im November 2019 hat sich das Virus Sars-Cov-2 weltweit ausgebreitet. Das bringt gravierende Folgen mit sich, die je nach Land und Weltregion sehr unterschiedlich ausfallen.

Die Verbreitung des Virus Sars-Cov-2 trifft große Teile der Welt sehr hart. Die Schwierigkeiten gehen dabei weit über Beatmungsgeräte, Schutzmasken oder Desinfektionsmittel hinaus: Social Distancing-Maßnahmen, Quarantäne, sowie eine sich manifestierende soziale Ungleichheit können dazu beitragen, vorhandene Probleme weiter zu verschärfen.

Mancherorts hat das Virus, das zur Krankheit Covid-19 führen kann, gar das Potenzial, alte Konflikte aufleben und neue ausbrechen zu lassen. Daher unterstützen kirchliche Akteure wie Hilfswerke, Diözesen und Ordensgemeinschaften ihre Partner auf der ganzen Welt in deren Kampf gegen die Krankheit und ihre negativen Folgen. 

Corona-Pandemie - 17.11.2020

Österreichs Kirche ruft dazu auf, die Zeit des Lockdown sinnvoll zu nutzen; auf den kanarischen Inseln steigt die Zahl der Obdachlosen und im Amazonasgebiet wurden bereits 35.000 Corona-Tote verzeichnet. Der Überblick.

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Diaspora-Aktion - 15.11.2020

Katholische Christen haben in Nordeuropa, aber auch in Ostdeutschland aufgrund ihrer Vereinzelung oft keinen leichten Stand. Das Bonifatiuswerk fördert rund 1.200 Projekte für Menschen in der Diaspora. Dafür benötigt es Unterstützung.

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Corona-Pandemie - 26.10.2020

Palästina verzeichnet Corona-bedingt steigende Arbeitslosenzahlen, auf den Philippinen werden Weihnachtsfeiern gestrichen und in Rom muss ein Exorzisten-Kurs ausfallen. Die Kurzmeldungen.

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Corona-Pandemie - 19.10.2020

Die UNO-Flüchtlingshilfe warnt vor Hunger; Friedenspreisträger Amartya Sen fordert einen neuen Einfallsreichtum im Umgang mit anderen Menschen und Argentinien verzeichnet immer höhere Corona-Fallzahlen. Der Überblick.

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Wie reagieren die Hilfswerke auf die Corona-Krise?

Die meisten Hilfswerke habe eigene Nothilfefonds aufgelegt, um Partner in aller Welt in dieser schweren Situation zu unterstützen. Neben dem Erwerb von Schutzausrüstung steht dabei insbesondere auch die Bildungsarbeit und die gelebte Solidarität im Vordergrund.

Welche Corona-Hilfsfonds gibt es?

Renovabis hat 70.000 Euro bereitgestellt, um die Partner in Mittel- und Osteuropa bei ihrer Präventionsarbeit zu unterstützen und bittet hierfür um Spenden. Da aufgrund des Verbots öffentlicher Veranstaltungen keine Gottesdienstkollekten möglich sind, hat das Hilfswerk die Möglichkeit der Online-Spende aktiviert. 

Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat leistet ebenfalls Soforthilfe zur Bekämpfung der Corona-Krise in Lateinamerika. „Das Virus breitet sich inzwischen auch von Mexiko bis Feuerland rasant aus“, berichtet Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Michael Heinz.

Auch die Misereor-Partnerorganisationen sind weltweit auf vielfältige Weise von der aktuellen Krise betroffen. Dennoch tun sie – nicht nur in Gesundheitsprojekten – ihr Möglichstes, um weiter an der Seite der Menschen zu stehen, wie das Hilfswerk berichtet. Dafür braucht Misereor Unterstützung und hat deshalb einen Spendenaufruf gestartet.

Caritas international hat als Hilfswerk des deutschen Caritasverbands einen Hilfsfonds eingerichtet, um die lebensrettende Arbeit vor Ort unter den nun erschwerten Bedingungen weiter führen zu können.

Missio Aachen unterstützt Partner über einen Corona-Solidaritätsfonds, auch Missio München bittet um Spenden, um Projektparnern in dieser Situation zu helfen.

Wie kann ich spenden?

Aufgrund der Verbreitung des Sars-Cov-2-Virus können derzeit in den Kirchen keine regulären Kollekten stattfinden. Daher bitten die Hilfswerke um Überweisungen oder Online-Spenden. Die Kontonummern und Spendenmöglichkeiten finden Sie hier:

  • Bei der Adveniat-online-Spende wählen Sie als Spendenzweck "Corona-Hilfe" aus.
  • Den Misereor-Spendenaufruf finden Sie hier.
  • Spendenmöglichkeiten für den Solidaritätsfond von Missio Aachen finden sie hier
  • Missio München können Sie hier unterstützen
  • Hier finden Sie Möglichkeiten zur Unterstützung von Renovabis 

Wie werden die Partner spirituell unterstützt?

Missio stellt auf seiner Plattform missio-betet.de einen virtuellen Gebetsraum, sowie Material bereit, um allein oder gemeinsam für Menschen zu beten, die an Covid-19 erkrankt sind und unser Gebet brauchen. Auch in vielen der Gottesdienste, die im Fernsehen oder über das Internet zu sehen sind, wird für Menschen auf der ganzen Erde gebetet. Eine Übersicht hierzu gibt katholisch.de.

Die Misereor-Partnerorganisationen sind auf vielfältige Weise von der aktuellen Krise betroffen. Dennoch tun sie – nicht nur in Gesundheitsprojekten – ihr Möglichstes, um weiter an der Seite der Menschen zu stehen.


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In Deutschland spürt man die Auswirkungen der Corona-Krise von Tag zu Tag mehr. Doch wie sieht es in den anderen Teilen der Welt zurzeit aus – fernab von geregelten Infrastrukturen und weitestgehend gefüllten Supermarktregalen wie in Europa?


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Berichte von Projektpartnern und -organisationen in Afrika, Asien und Ozeanien.


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Die Infektionen steigen in manchen Ländern bereits dramatisch an, die Gesundheitssysteme sind kaum gerüstet und massiv unterfinanziert. In den Armenvierteln Südamerikas haben die Menschen in der Regel weder fließendes Wasser noch Seife oder gar Desinfektionsmittel.


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