Corona-Pandemie weltweit

Seit dem ersten Auftreten im November 2019 hat sich das Virus Sars-Cov-2 weltweit ausgebreitet. Das bringt gravierende Folgen mit sich, die je nach Land und Weltregion sehr unterschiedlich ausfallen.

Die Verbreitung des Virus Sars-Cov-2 trifft große Teile der Welt sehr hart. Die Schwierigkeiten gehen dabei weit über Beatmungsgeräte, Schutzmasken oder Desinfektionsmittel hinaus: Social Distancing-Maßnahmen, Quarantäne, sowie eine sich manifestierende soziale Ungleichheit können dazu beitragen, vorhandene Probleme weiter zu verschärfen.

Mancherorts hat das Virus, das zur Krankheit Covid-19 führen kann, gar das Potenzial, alte Konflikte aufleben und neue ausbrechen zu lassen. Daher unterstützen kirchliche Akteure wie Hilfswerke, Diözesen und Ordensgemeinschaften ihre Partner auf der ganzen Welt in deren Kampf gegen die Krankheit und ihre negativen Folgen. 

Zusammenarbeit - 03.08.2021

Überall auf der Welt hat die Corona-Pandemie die Arbeit von Organisationen und Gruppen wie beispielsweise Kolpingverbänden vor große Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig zeigte die Krise, wie wertvoll die internationale Gemeinschaft und ihre Solidarität in solchen Notzeiten ist. Ein Beispiel aus der Karibik.

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Pandemie weltweit - 28.07.2021

Kirchenvertreter aus 25 Ländern im globalen Süden fordern globale Impfgerechtigkeit. Die reichen Industriestaaten müssten ihren wachsenden Überschuss an Impfdosen teilen, heißt es in einer Mitteilung des katholischen Hilfswerks Missio Aachen. Zudem gelte es, eigene Produktionsstätten in Afrika, Asien und Ozeanien aufzubauen.

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Jakarta - 19.07.2021

Indonesien hat in der vergangenen Woche Indien als am stärksten von Corona betroffenes Land Asiens überholt. Die täglichen Neuinfektionen lagen bei mehr als 54.000 Fällen, wie das Nachrichtenportal Jakarta Post berichtet. Die neue Welle sei auf die Delta-Variante von Covid-19 zurückzuführen. In Indien habe man im gleichen Zeitraum zwischen 32.000 und 37.000 Neuinfektionen registriert.

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Kapstadt - 18.07.2021

Noch am Sonntag war eine Maske die einzige Schutzausrüstung für Südafrikas TV-Reporter. Inzwischen tragen sie kugelsichere Westen und Helme – genau wie die Soldaten in den Straßen. Die Lage am Kap spitzt sich zu.

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Wie reagieren die Hilfswerke auf die Corona-Krise?

Die meisten Hilfswerke habe eigene Nothilfefonds aufgelegt, um Partner in aller Welt in dieser schweren Situation zu unterstützen. Neben dem Erwerb von Schutzausrüstung steht dabei insbesondere auch die Bildungsarbeit und die gelebte Solidarität im Vordergrund.

Welche Corona-Hilfsfonds gibt es?

Renovabis hat 70.000 Euro bereitgestellt, um die Partner in Mittel- und Osteuropa bei ihrer Präventionsarbeit zu unterstützen und bittet hierfür um Spenden. Da aufgrund des Verbots öffentlicher Veranstaltungen keine Gottesdienstkollekten möglich sind, hat das Hilfswerk die Möglichkeit der Online-Spende aktiviert. 

Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat leistet ebenfalls Soforthilfe zur Bekämpfung der Corona-Krise in Lateinamerika. „Das Virus breitet sich inzwischen auch von Mexiko bis Feuerland rasant aus“, berichtet Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Michael Heinz.

Auch die Misereor-Partnerorganisationen sind weltweit auf vielfältige Weise von der aktuellen Krise betroffen. Dennoch tun sie – nicht nur in Gesundheitsprojekten – ihr Möglichstes, um weiter an der Seite der Menschen zu stehen, wie das Hilfswerk berichtet. Dafür braucht Misereor Unterstützung und hat deshalb einen Spendenaufruf gestartet.

Caritas international hat als Hilfswerk des deutschen Caritasverbands einen Hilfsfonds eingerichtet, um die lebensrettende Arbeit vor Ort unter den nun erschwerten Bedingungen weiter führen zu können.

Missio Aachen unterstützt Partner über einen Corona-Solidaritätsfonds, auch Missio München bittet um Spenden, um Projektparnern in dieser Situation zu helfen.

Wie kann ich spenden?

Aufgrund der Verbreitung des Sars-Cov-2-Virus können derzeit in den Kirchen keine regulären Kollekten stattfinden. Daher bitten die Hilfswerke um Überweisungen oder Online-Spenden. Die Kontonummern und Spendenmöglichkeiten finden Sie hier:

  • Bei der Adveniat-online-Spende wählen Sie als Spendenzweck "Corona-Hilfe" aus.
  • Den Misereor-Spendenaufruf finden Sie hier.
  • Spendenmöglichkeiten für den Solidaritätsfond von Missio Aachen finden sie hier
  • Missio München können Sie hier unterstützen
  • Hier finden Sie Möglichkeiten zur Unterstützung von Renovabis 

Wie werden die Partner spirituell unterstützt?

Missio stellt auf seiner Plattform missio-betet.de einen virtuellen Gebetsraum, sowie Material bereit, um allein oder gemeinsam für Menschen zu beten, die an Covid-19 erkrankt sind und unser Gebet brauchen. Auch in vielen der Gottesdienste, die im Fernsehen oder über das Internet zu sehen sind, wird für Menschen auf der ganzen Erde gebetet. Eine Übersicht hierzu gibt katholisch.de.

Die Misereor-Partnerorganisationen sind auf vielfältige Weise von der aktuellen Krise betroffen. Dennoch tun sie – nicht nur in Gesundheitsprojekten – ihr Möglichstes, um weiter an der Seite der Menschen zu stehen.


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In Deutschland spürt man die Auswirkungen der Corona-Krise von Tag zu Tag mehr. Doch wie sieht es in den anderen Teilen der Welt zurzeit aus – fernab von geregelten Infrastrukturen und weitestgehend gefüllten Supermarktregalen wie in Europa?


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Berichte von Projektpartnern und -organisationen in Afrika, Asien und Ozeanien.


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Die Infektionen steigen in manchen Ländern bereits dramatisch an, die Gesundheitssysteme sind kaum gerüstet und massiv unterfinanziert. In den Armenvierteln Südamerikas haben die Menschen in der Regel weder fließendes Wasser noch Seife oder gar Desinfektionsmittel.


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