Amazonas-Synode 2019

Aktuelles

Ecuador - 14.10.2019

In Ecuador haben sich die Regierung von Präsident Lenín Moreno und der Indigenen-Verband Conaie auf erste Schritte zur Lösung der Krise verständigt. Während Moreno sagte, das umstrittene Spardekret zur Streichung von Subventionen für Benzin und Diesel zurückzunehmen.

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Amazonas-Synode - 11.10.2019

Bei der Amazonas-Synode hat sich Papst Franziskus betroffen über die in der Region herrschende Gewalt gezeigt. In einem Statement zum Abschluss der ersten Plenar-Runden im Vatikan fasste das Kirchenoberhaupt seine Eindrücke der ersten drei Synodentage zusammen.

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Ecuador - 10.10.2019

In Ecuador hat die katholische Kirche ihre Bereitschaft zur Vermittlung in der innenpolitischen Krise bekräftigt. In einer am Mittwochabend verbreiteten Erklärung rief die Ecuadorianische Bischofskonferenz Regierung und Opposition erneut zum Dialog auf.

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Stimmen aus der Weltkirche

Amazonas-Synode - 28.05.2019

Mit Blick auf die Amazonas-Synode im Herbst im Vatikan hofft der deutsche Bischof Johannes Bahlmann auf eine gemeinsame Strategie der Länder Amazoniens. Das sagte er bei der Jahrestagung Weltkirche und Mission in Würzburg, die sich in diesem Jahr mit dem Thema „Klimagerechtigkeit“ befasst. Er selbst lebt seit 36 Jahren in Brasilien und beobachtet in seinem Amazonas-Bistum Óbidos, wie die Gewalt gegen Mensch und Natur zunimmt.

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Amazonas-Synode - 23.09.2019

Birgit Weilers Berufung zur Weltkirche stand schon früh fest. Besonders engagiert ist die Missionsärztliche Schwester aus Duisburg für das Amazonasgebiet. Nun hat sie der Papst zur Sondersynode in den Vatikan eingeladen.

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Weltkirche-Blog - 01.03.2019

Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel hat an einem Studienseminar zur Vorbereitung der Amazonas-Synode in Rom teilgenommen, bei dem Experten aus Lateinamerika und der gesamten Weltkirche zusammenkamen.

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Die Amazonas-Synode im Vatikan

Die Sondersynode findet vom 6. bis 27. Oktober im Vatikan statt. Sie steht unter dem Thema: „Amazonien: neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“. Das Bischofstreffen will Umweltschäden im Amazonasgebiet und deren soziale Folgen in den Blick nehmen. Den Rahmen bildet hier die Umwelt-Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus. Maßgeblich beteiligt an der Synode ist das panamazonische, kirchliche Netzwerk Repam (Red Eclesial PanAmazónica), zu dem auch Adveniat und Misereor gehören.

Der Lebensraum vieler indigener Völker im Amazonasgebiet ist durch ökonomische Interessen wie Landvertreibungen, die willkürliche Abholzung von Wald sowie die Verschmutzung von Gewässern bedroht. Die Rechte dieser Menschen wollen die Teilnehmer der Synode stärken und haben Vertreter indigener Völker dazu eingeladen, als „Uditores“ den Debatten zu folgen und sich in Kleingruppen zu beteiligen.

Auch die Rolle der Frauen in der Kirche wird bei der Synode Thema sein. Des Weiteren soll über neue Formen von Seelsorge in Gebieten mit wenigen Priestern beraten werden. Die Bischöfe wurden im Vorbereitungspapier ausdrücklich um Vorschläge gebeten, welche „Dienste und Ämter mit amazonischem Profil“ geschaffen werden müssten. Ob hierbei eine Lockerung des Zölibats und eine Zulassung verheirateter Männer zum Priesteramt gefordert werden könnte, bleibt offen. Hinzu gekommen ist das Arbeitspapier „Instrumentum Laboris“ zur Synode, das nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt.

Amazonien umfasst ein Gebiet von siebeneinhalb Millionen Quadratkilometern in neun Ländern, darunter Brasilien, Peru, Venezuela, Bolivien und Kolumbien. Es bedeckt fast die gesamte nördliche Hälfte des Kontinents Südamerika und zählt zu den wichtigsten Ökosystemen, der sogenannten „grünen Lunge“ der Welt.

© KNA/cze

Zum Arbeitspapier

Amazonas-Synode - 08.07.2019

Die Ärztin und Franziskanerin Ruth Rottbeck aus Rhede fährt bald auf dem Amazonas mit einem Krankenhaus-Schiff in entlegene Gebiete. Inspiriert hat sie hierzu Papst Franziskus.

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Amazonas-Synode - 23.09.2019

Engagierte Missionare hoffen auf Rückenwind für ihre Arbeit in den betroffenen Gebieten. Auch im ecuadorianischen Indio-Dorf Sarayaku blickt man gespannt nach Rom.

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Erzbischof Barreto - Laudato si' als Ansporn

Pedro Barreto SJ, Erzbischof von Huancayo in Peru, setzt sich in seiner Heimat für die Amazonas-Völker ein.

Claudia Zeisel

Veranstaltungen

Das Bistum Hildesheim lädt am 28. September von 10.30 – 18.30 Uhr zu einem Studientag ins Haus der Vinzentinerinnen ein, um mit Blick auf die Synode über die Situation am Amazonas zu diskutieren.