Wohnraum für Krankenpflegende in Cebu City

  • © Bild:  Dr. Leah Narandan-Samson/Salesians of Don Bosco
  • Philippinen - Wohnraum für Krankenpflegende

Cebu City ist der philippinische Corona-Hotspot. Das örtliche Gesundheitssystem würde ohne Krankenpflegekräfte aus anderen Landesteilen zusammenbrechen. Aber wo sollen diese unterkommen? Die Salesianer und das Erzbistum Köln helfen.

Das medizinische Personal in Cebu City ist in dieser Situation maßlos überlastet. Die Krankenhäuser sind überfüllt, die Patienten stehen in den Fluren. Um das lokale Personal zu unterstützen und das Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten, wurde Pflegepersonal aus anderen Regionen der Philippinen dorthin geholt. So sind Ärzte und Pfleger weniger Gefahren ausgesetzt, haben auch Momente der Erholung – und das örtliche Gesundheitssystem bricht nicht zusammen. In der Regel werden Gruppen von Ärzten und Pflegern für 14 Tage eingeflogen. Danach begeben sie sich zur Erholung für 14 Tage in Quarantäne, während eine neue Gruppe die Arbeit übernimmt. Für die eingeflogenen Teams wird Wohnraum gesucht. Die Salesianer stellen seit April ihr Gästehaus mit 50 Einzelzimmern und 3 Schlafsälen kostenlos für medizinisches Personal zur Verfügung. Dies ist ein wichtiger Beitrag der Salesianer zur Unterstützung des pflegenden Personals in dieser schwierigen Situation.

Das Projekt auf einen Blick

Wohnraum für Krankenpfleger in Cebu City

Land: Philippinen

Zielgruppe: Corona-Krankenpflegende und -Patienten

PartnerInnen vor Ort: Salesianer Don Boscos

Unterstützende Organisation: Erzbistum Köln

Voraussichtliche Projektkosten: 10.000 €

Art der Hilfe: Unterkunft für Krankenpflegende

In einer Absichtserklärung mit der lokalen Gesundheitsbehörde „Department of Health“ (DOH) wurde vereinbart, dass dieser hierfür keinerlei Kosten entstehen, sie aber die Reinigung übernimmt.Daher bitten die Salesianer um finanzielle Unterstützung für das Begleichen der Wasser- und Stromrechnungen von April - Dezember in Höhe von ca. 25.000 EUR. Die Gesamtkosten inklusive der Unterkunftskosten und dem Gehalt für die Kontaktperson für die Kooperation mit der Behörde belaufen sich auf ca. 175.000 EUR.

Damit ist die Versorgung bis zum Jahresende gesichert.

 

 

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© Text: Erzbistum Köln