Du erneuerst das Angesicht der Erde - Renovabis 2021

Renovabis-Pfingstaktion 2021

„DU erneuerst das Angesicht der Erde – Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“

Die Pfingstaktion 2021 nimmt eine global drängende Thematik in den Blick: die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit und damit unsere christliche Verantwortung für die Schöpfung. Alle Menschen wollen und sollen auf dieser Erde gut leben können. Eine Voraussetzung hierfür ist – neben vielen anderen –, dass wir den Reichtum und die Verletzlichkeit unserer Schöpfung erkennen und dass wir uns für die Bewahrung der Schöpfung verantwortlich fühlen. Diese Denkweise ist Renovabis mit seinem namensgebenden Psalm 104 ins Stammbuch geschrieben: „Du erneuerst das Angesicht der Erde“. Für das Kampagnen- und Jahresleitwort 2021 wurde hinzugefügt: „Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“.

Renovabis unterstützt seine Partner bei der pastoralen, sozialen und gesellschaftlichen Erneuerung der ehemals kommunistischen Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas.


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Material für den Gottesdienst

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen schränken das kirchliche und gesellschaftliche Leben sowie wirtschaftliche Aktivitäten in Deutschland und Europa weiterhin ein. Die Folgen der Corona-Pandemie treffen auch die Renovabis-Pfingstaktion. Aufgrund der eingeschränkten Versammlungsfrei­heit können in Kirchengemeinden und andernorts keine Präsenzveranstaltungen zur Pfingstaktion durchgeführt werden.

So muss zwar auf viele unmittelbare Begegnungen mit Gästen aus den Partnerländern weitgehend verzichtet werden. Darüber hinaus ist glücklicherweise derzeit die Durchführbarkeit von Gottesdiensten zum Pfingstfest und damit der Renovabis-Pfingstkollekte nicht infrage gestellt. Die Kollekte ist eine wichtige Säule zur Unterstützung der Partner in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, deren Arbeit unter erheblich erschwerten Bedingungen weitergeht.

Der biblische Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, erhält durch die aktuelle Krise einen besonderen Akzent: Wie die Pandemie keine Grenzen kennt, so sind wir auch angesichts von Klimawandel und Umweltzerstörung trotz aller Unterschiede zwischen Ost und West in gemeinsamer Verantwortung. So bittet Renovabis alle Katholikinnen und Katholiken an Pfingsten um einen Beitrag zur Solidarität mit Osteuropa.

Zu den liturgischen Hilfen

Das Foto zeigt die Franziskanerin Sr. Elka Staneva. Sie ist Superiorin einer kleinen Gemeinschaft in Rakovski in Zentralbulgarien und Projektpartnerin von Renovabis.

Borislav Chepichev, CC-BY-SA 4.0

Aktuelles

Gedenken - 22.06.2021

Am 22. Juni 1941 jährt sich zum 80. Mal der Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion. In einem Dossier hat das Hilfswerk Renovabis Menschen aus jenen Gebieten zu Wort kommen lassen, die damals zur Sowjetunion gehörten oder von ihr besetzt waren.

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Hilfswerk - 23.05.2021

Am Pfingstsonntag (23. Mai 2021) wird in den Kirchengemeinden die Kollekte für die Aktion Renovabis gehalten. Die Renovabis-Pfingstaktion steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“.

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Solidarität - 21.05.2021

Seit vielen Jahren lebt die Ordensfrau Schwester Maria Christina Färber in Dobrac, einem Vorort von Shkodra in Albanien und kümmert sich um Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben – um Flüchtlinge, um Familien, die von Blutrache betroffen sind, um Kinder und Jugendliche in Not. Im Januar bekam sie das Bundesverdienstkreuz.

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Europa - 20.05.2021

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch hat zu einem nachhaltigen Engagement für den Schutz von Klima und Umwelt aufgerufen. Verantwortung auch für künftige Generationen zu übernehmen, gehöre zum Schöpfungsauftrag Gottes an die Menschen, betonte Koch am Mittwochabend in einer Online-Veranstaltung zu dem Thema. Diese Aufgabe verbinde die Menschen in ganz Europa, so der Erzbischof, der in der Deutschen Bischofskonferenz die Unterkommission für Mittel- und Osteuropa leitet.

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Transparenz - 20.05.2021

Die Pfingstaktion musste im vergangenen Jahr beinahe komplett ausfallen, die beschränkte Anzahl an Gottesdienstbesuchern wirkte sich auch auf die Pfingstkollekte negativ aus. Doch trotz aller Einschränkungen durfte das Hilfswerk ein hohes Maß an Solidarität erleben, berichtet Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl. 

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