Assam: Teepflückerinnen und ihre Familien in Gefahr

  • © Bild: Sr. Annie Echenatil/Missionary Sisters of Mary Help
  • Indien - Missio Aachen

Das Coronavirus hat Indien schwer getroffen: Das Land hat nach den USA und Brasilien die drittmeisten Infizierten weltweit. Zu wenige Ärztinnen und Ärzte, zu wenig Pflegepersonal sowie fehlende medizinische Ausrüstung wie etwa Beatmungsgeräte zwingen das Gesundheitssystem in die Knie.

Im Nordosten wird nun der Kampf gegen die Pandemie noch durch die verfrüht einsetzende Monsunzeit erschwert. Allein in Assam sind Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen, nachdem der Brahmaputra über die Ufer getreten ist.

Dort kämpfen die Teepflückerinnen und ihre Familien ums Überleben. Die meisten von ihnen leben wegen der niedrigen Löhne eh schon in extremer Armut. Sie können weder lesen noch schreiben und sind so beim Wiegen und Abrechnen der Willkür der Vorarbeiter ausgesetzt.

Das Projekt auf einen Blick

Akuthilfe

Land: Indien

Zielgruppe: Arbeiterinnen auf den Teeplantagen Assams und deren Familien

PartnerInnen vor Ort: Missionary Sisters of Mary Help

Unterstützende Organisation: Missio Aachen

Voraussichtliche Projektkosten: 50.000 €

Nun haben sie wegen Corona ihre Jobs verloren. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen können die Frauen nicht in den Teegärten arbeiten und verdienen kein Geld. Keine Arbeit heißt für sie keine Nahrung – und das wochen-, monatelang!

In dieser Situation hat sich Ordensschwester Annie Enchenatil an Missio Aachen gewandt und bittet dringend um Hilfe. Missio unterstützt die Projektpartnerin dabei, die Arbeiterinnen und ihre Familien durch Alphabetisierungs- und Aufklärungskurse vor Ausbeutung und Menschenhandel zu bewahren. Jetzt verteilen sie Masken und versorgen die ärmsten Familien mit Lebensmitteln.

Mit nur 13 Euro kann eine Familie einen Monat lang mit Reis, Linsen und Öl versorgt werden. Jeder Betrag hilft! Bitte spenden Sie jetzt. Herzlichen Dank.

Akuthilfe in Indien

Im nordostindischen Assam leiden die Teearbeiterinnen und ihre Familien. Wegen Corona haben die Frauen ihre Jobs auf den Plantagen verloren. Keine Arbeit bedeutet keine Nahrung! Missio Aachen hilft, damit Ordensschwestern Lebensmittel und Masken an die ärmsten Familien verteilen können.


Zur Website

© Text: Missio Aachen 

Solidaritätsaktion - 08.09.2020

Gäste aus der Weltkirche werden im Monat der Weltmission 2020 Corona-bedingt wohl nicht anreisen können. Dennoch sind vielerlei Solidaritätsaktionen möglich. Die Missio-Werke haben deshalb entsprechende Handreichungen veröffentlicht.

Artikel lesen