Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Engagement - 16.06.2021

Ausgediente Mobiltelefone seien „im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert“, erklärte der Präsident von Missio Aachen, Dirk Bingener. In den rund 200 Millionen Altgeräten in Deutschland befänden sich insgesamt rund 6.000 Kilo Gold.

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Studie - 16.06.2021

In dem Dokument Wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann wird eine Reihe von Stellschrauben benannt, durch die ein Wandel möglich ist – in Politik, Gesellschaft, aber auch der Kirche selbst.

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Zentralamerika - 14.06.2021

Das Thema Wasser hat in den vergangenen Jahren die salvadorianische Gesellschaft bewegt und mobilisiert. Die katholische Kirche hatte sich dabei auf die Seite der Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft gestellt und im Jahr 2018 unter anderem dem Kongress eine Sammlung von mehr als 200.000 Unterschriften einer Initiative vorgelegt, die sich gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung aussprach.

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Asien - 08.06.2021

In Sri Lanka leisten katholische Kirchengemeinden den Betroffenen von Hochwasser und Erdrutschen humanitäre Hilfe. Durch tagelange schwere Monsunregenfälle wurden ganze Landstriche im Süden und Osten des Landes überschwemmt; Tausende mussten auf der Flucht vor den Fluten ihre Häuser verlassen. Katholische Priester und Ordensfrauen unterstützen betroffene Familien mit Lebensmitteln, wie der asiatische Pressedienst Ucanews (Montag) berichtete.

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Europa - 20.05.2021

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch hat zu einem nachhaltigen Engagement für den Schutz von Klima und Umwelt aufgerufen. Verantwortung auch für künftige Generationen zu übernehmen, gehöre zum Schöpfungsauftrag Gottes an die Menschen, betonte Koch am Mittwochabend in einer Online-Veranstaltung zu dem Thema. Diese Aufgabe verbinde die Menschen in ganz Europa, so der Erzbischof, der in der Deutschen Bischofskonferenz die Unterkommission für Mittel- und Osteuropa leitet.

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Klimawandel - 04.05.2021

Bei einer Online-Diskussion der Katholischen Akademie Freiburg haben Akteure aus Kirche, Fridays-for-Future-Bewegung und Wissenschaft weitere Anstrengungen bei Klima- und Umweltschutz gefordert. Erzbischof Stephan Burger rief dazu auf, den eigenen Lebensstil kritisch zu hinterfragen. „Für ein gutes Leben braucht es sehr viel weniger, als uns Werbung und Konsumaufrufe Glauben machen wollen“, so Burger.

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Hilfswerk - 21.04.2021

Unter dem Titel „DU erneuerst das Angesicht der Erde“ steht die diesjährige Pfingstaktion des katholischen Osteuropahilfswerks Renovabis. Den Eröffnungsgottesdienst am 9. Mai zelebriert der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Bambergs Erzbischof Dr. Ludwig Schick, gemeinsam mit Renovabis-Hauptgeschäftsführer Christian Hartl.

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Asien - 20.04.2021

Die katholische Kirche auf den Philippinen verurteilt die erneute Lizenzvergabe für Bergbau-Unternehmen durch Präsident Rodrigo Duterte. „Diese Entscheidung nutzt nur den Interessen der Unternehmen, nicht aber denen der Menschen und besonders nicht denen der armen und marginalisierten Gruppen“, so Bischof Jose Collin Bagaforo, Chef des katholischen Hilfswerks Caritas Philippinen.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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