Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Amazonas-Synode - 24.06.2019

Bischöfe aus Kolumbien und Ecuador haben die Ankündigung der kolumbianischen Regierung zum Einsatz des Pflanzengifts Glyphosat zur Bekämpfung des Drogenanbaus scharf kritisiert. Das habe negative Konsequenzen für Mensch und Umwelt.

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Amazonas-Synode - 21.06.2019

Per Dekret hat Brasiliens rechtspopulistischer Präsident Jair Messias Bolsonaro die Vergabe von Land an indigene Völker wieder dem Landwirtschaftsministerium unterstellt. Indigene Vertreter werfen Bolsonaro vor, die Ureinwohner der Agrarlobby auszuliefern.

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Amazonas-Synode - 18.06.2019

Kampf für Indigenen-Rechte und gegen eine ausbeuterische Wirtschaft, neue Wege in der innerkirchlichen Organisation, womöglich verheiratete Priester: Die Amazonien-Synode im Herbst verspricht kontroverse Debatten.

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Fairer Handel - 17.06.2019

Misereor und das Fair-Handelsunternehmen Gepa rufen die katholische Kirche dazu auf, „konsequenter“ ausschließlich fair gehandelte Produkte zu beziehen. Den Handlungsempfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zur Schöpfungsverantwortung müssten Taten folgen.

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Deutsche Bischofskonferenz - 14.06.2019

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick (69), hat einen viertägigen Solidaritätsbesuch im Tschad absolviert. Im Interview berichtet er über die schwierige Lage in dem Sahelstaat.

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Amazonas-Synode - 12.06.2019

Der zum Schutz des Amazonaswaldes eingerichtete „Amazon Fund“ soll nach dem Willen der deutschen und norwegischen Regierung nicht für die Enteignung von Landbesitzern benutzt werden.

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Amazonas-Synode - 11.06.2019

Amazonas-Bischof Erwin Kräutler begrüßt die große Resonanz auf die Klimaproteste der „Fridays for Future“-Bewegung. „Dass die Jugendlichen jetzt aufstehen, weil sie sich Sorgen um ihre Zukunft machen, ist für mich ein Erfolgserlebnis“, sagte der emeritierte Bischof.

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Umwelt-Enzyklika - 11.06.2019

Zum Schutz der Umwelt hat Papst Franziskus einen gesellschaftlichen Wandel gefordert. Notwendig sei „eine tiefgehende Transformation“ auf allen Ebenen der aktuellen Gesellschaft, „bei jedem Einzelnen, in Unternehmen, Institutionen und der Politik“, sagte er am Samstag im Vatikan.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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