Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Vatikan - 20.02.2019

Der Vatikan veranstaltet kommende Woche ein dreitägiges Seminar zur Vorbereitung der Amazonas-Synode im Oktober. Das gab das Synodensekretariat am Mittwoch bekannt. Das Treffen findet von Montag bis Mittwoch statt; rund 80 Teilnehmer aus aller Welt sind eingeladen.

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Fairer Handel - 20.02.2019

Missio München fordert faire Arbeitsbedingungen für Tee-Bauern in Indien. Der Teeanbau im indischen Bundesstaat Assam werde weitgehend von Großkonzernen kontrolliert, während die ärmere Bevölkerung dort für geringe Löhne arbeite, kritisierte der Präsident von Missio München.

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Menschenrechte - 05.02.2019

Die Situation für Arbeitsmigranten aus Asien auf der Arabischen Halbinsel ist nach wie vor prekär, weiß Missio-Referent Jörg Nowak. Die reichen Familien hielten die Angestellten zum Teil wie Leibeigene. Wer sich für sie einsetze, riskiere im Zweifel sein Leben.

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Ressourcen - 27.01.2019

Das katholische Hilfswerk Misereor begrüßt die Verständigung der Kohlekommission zu einem Kohleausstieg bis spätestens 2038. Allerdings müsse der Ausstieg beschleunigt werden.

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Brasilien - 27.01.2019

Die Bilder wecken Erinnerungen an die Schlammkatastrophe vom November 2015. Auch diesmal traf es Südbrasiliens Bergbauregion. Doch jetzt ist die Rede von 300 Toten und Vermissten.

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Brasilien - 25.01.2019

Unter dem neuen Präsidenten Jair Bolsonaro werden NGOs kriminalisiert und Debatten mit Hass geführt, kritisiert das Hilfswerk.

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Weltjugendtag - 23.01.2019

Der Jugendbischof der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Stefan Oster, hat das Bemühen von Indigenen in Panama um ihre Kultur und Identität gewürdigt. Gemeinsam mit Erzbischof Schick besuchte er die Kuna-Indigenen am Rande des Weltjugendtags.

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Umwelt-Enzyklika - 21.01.2019

Der katholische Bamberger Erzbischof Ludwig Schick unterstützt das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“. In einer Erklärung verweist Schick auf einen Abschnitt in der Enzyklika „Laudato si'“ von Papst Franziskus.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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