Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Südamerika - 29.01.2021

Die Politik drohe der Verlockung zu verfallen, in der Ausbeutung von Rohstoffen in einer der ökologisch sensibelsten Regionen der Welt die Lösung der Probleme zu sehen. „Ecuadors einzigartiger Reichtum ist die Biodiversität und nicht das Erdöl“, sagte Bischof Rafael Cob Garcia.

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Klima-Risiko-Index - 26.01.2021

Dürren, Hitzewellen, Wirbelstürme und Überflutungen: Die Zahl klimabedingter Katastrophen auf der Welt steigt. Für die Umweltorganisation Germanwatch war 2019 „das Jahr verheerender Wirbelstürme“.

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Unglück - 25.01.2021

Zwei Jahre nach dem Bruch eines Abraumbeckens in Südbrasilien verlangen die Opferfamilien eine Bestrafung der Verantwortlichen. Anstelle der brasilianischen Gerichte vertrauen sie nun auf die deutsche Justiz.

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Brasilien - 07.12.2020

272 Menschen wurden unter den Schlammmassen begraben, als im Januar 2019 das Rückhaltebecken einer Eisenerzmine barst. Die Adveniat-Partnerin Marina Oliveira und Franziskaner Frei Rodrigo unterstützen die Opfer – und warnen vor neuen Gefahren

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Bericht - 01.12.2020

Der Klimawandel wird laut dem Weltkatastrophenbericht 2020 zusehends bedrohlich für die Menschheit. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Bericht der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften hervor.

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Umwelt - 19.11.2020

Jesuiten aus Europa und Afrika haben an Regierungschefs weltweit appelliert, den Kampf gegen den Klimawandel mit der gleichen Dringlichkeit zu führen wie den gegen Corona. Anlass für den Brief ist die pandemiebedingt verschobene UN-Klimakonferenz im schottischen Glasgow.

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Afrika - 06.11.2020

In der seit mehreren Jahren schwelenden Krise zwischen den französisch- und englischsprachigen Provinzen in Kamerun gerät die katholische Kirche des Landes immer mehr zwischen die Fronten. Wie mehrere offizielle Stellen am Freitag bestätigten, wurde am Donnerstagabend der 90-jährige Kardinal Christian Wiyghan Tumi von Separatisten entführt, die eine Loslösung der anglophonen Regionen Nordwest und Südwest erreichen wollen.

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Umwelt - 05.11.2020

Eine Initiative aus Hilfswerken und Nichtregierungsorganisationen hat die Umweltverschmutzung durch deutsche Unternehmen in Mexiko angeprangert. In sechs mexikanischen Bundesstaaten verschmutzten Industrieunternehmen seit Jahrzehnten Wasser, Luft und Böden, die Bevölkerung leide infolgedessen unter gravierenden Gesundheitsschäden.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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