Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Arktis - 10.03.2022

Die Arktis gehört zu den Regionen der Erde, in denen sich die Folgen des Klimawandels am deutlichsten zeigen, berichtet die in London lehrende Historikerin Kristina Spohr. Für ein neues Forschungsprojekt beschäftigt sie sich auch damit, wie sich die Machtverhältnisse im vormals ewigen Eis verändern.

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Kigali - 07.03.2022

Deutschland und Ruanda haben eine Klima- und Entwicklungspartnerschaft auf den Weg gebracht. Ziel der am vergangenen Dienstag unterzeichneten Erklärung ist es, gemeinsam die Umsetzung der Nationalen Klimabeiträge (NDCs) Ruandas zur Erreichung des Pariser Abkommens voranzutreiben, wie das Bundesentwicklungsministerium mitteilte.

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Genf - 01.03.2022

Ein neuer Report legt dar: Die Folgen des Klimawandels sind weiter fortgeschritten als erwartet. Viele Veränderungen lassen sich nicht mehr aufhalten. UN-Generalsekretär Guterres spricht gar von „kriminellen“ Versäumnissen.

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Manila - 31.01.2022

Die katholische Kirche der Philippinen hat den Banken des Landes ein Ultimatum gegen den „Klimanotstand und die Krise des Planeten“ gesetzt. In einem am Samstag veröffentlichten Hirtenbrief forderte die Philippinische Bischofskonferenz (CBCP) die Banken auf, die Finanzierung von Unternehmen aus der Kohle- und Gasbranche bis 2025 einzustellen.

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Lima - 27.01.2022

Die katholische Kirche in Peru hat angesichts der jüngsten Ölkatastrophe ein schnelles Eingreifen der Behörden gefordert und die Verantwortlichen aufgerufen, die Umweltschäden zu beseitigen. „In der Öffentlichkeit herrscht große Besorgnis und Bestürzung über die Katastrophe“, sagte der Vorsitzende der Peruanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Miguel Cabrejos von Trujillo.

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München - 14.01.2022

Bei einem Treffen am vergangenen Mittwoch haben sich Bischöfe und Expert*innen aus Afrika und Deutschland über sozial-ökologische Transformation ausgetauscht. Im Interview erklärt der Ökonom und Philosoph Prof. Dr. Johannes Wallacher, welche Bedeutung dabei die interkulturelle Perspektive hatte – und was der kirchliche Beitrag zum sozial-ökologischen Wandel sein kann.

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Interview - 12.01.2022

Die globale Impfsituation sei inakzeptabel, bemängelt Bischof Dr. Bertram Meier im Interview mit weltkirche.de. Mit Blick auf globale Unterechtigkeiten fordert er, nicht wegzuschauen. Zudem empfiehlt der Vorsitzende der Konferenz Weltkirche den Hilfswerken in Deutschland mehr Zusammenarbeit und verrät, was er von der Ampel-Entwicklungspolitik erwartet. (3/3)

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Umwelt - 02.01.2022

Afrika macht es vor: In vielen Ländern herrschen strenge Plastiktüten-Verbote. Jetzt zieht auch Deutschland nach. Pro Jahr haben die Deutschen zuletzt knapp 1,5 Milliarden Plastiktüten in den Müll geworfen.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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