Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Konferenz Weltkirche - 15.08.2019

Noch nie haben die weltkirchlich engagierten Organisationen in Deutschland in einem Jahr so viel Geld für Projekte ausgegeben. Das geht aus dem Jahresbericht Weltkirche 2018 hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

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Amazonas-Synode - 13.08.2019

Über den Schutz des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien mit deutschen Fördergeldern ist eine Diskussion innerhalb der Bundesregierung entbrannt. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kritisierte einen Vorstoß von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Gelder einzufrieren.

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Amazonas-Synode - 12.08.2019

Am kommenden Samstag wird das Krankenhaus-Schiff „Papst Franziskus“ in Belém im brasilianischen Bundesstaat Pará eingeweiht. Es wird gesegnet und öffnet am Wochenende seine Türen für die Öffentlichkeit.

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Indigene Völker - 08.08.2019

In Indien gibt es einen Konflikt zwischen Naturschützern und indigenen Volksgruppen. Weil die Verbände ihnen Umweltzerstörung in Wäldern und Bergen vorwerfen, droht rund acht Millionen Indigenen eine Umsiedlung. Das teilte Missio München zum Tag der Indigenen am Freitag mit.

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Indigene Völker - 06.08.2019

Mehr Schutz für das Volk der Karipuna in Brasilien hat Misereor gefordert. Anlässlich des Tags der indigenen Völker am Freitag erklärte Misereor, die brasilianische Regierung unternehme zu wenig, um das Volk der Karipuna zu schützen und ihre Rechte zu verteidigen.

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Schöpfung - 01.08.2019

Mehr Achtung vor dem Planeten Erde mahnen der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) und die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) an.

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Menschenrechte - 30.07.2019

Die Philippinen haben Brasilien als gefährlichstes Land für Landrechtsaktivisten abgelöst. 2017 seien auf den Philippinen 30 von ihnen ermordet worden, heißt es in einem am Dienstag in London veröffentlichten Bericht der internationalen Organisation Global Witness.

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Afrika - 29.07.2019

Afrikas katholische Bischöfe haben Bilanz über die vergangenen 50 Jahre gezogen. Die seien dank der stark gestiegenen Zahl von Gläubigen als Erfolg zu werten. Weitermachen wie bisher ist trotzdem keine Option.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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