Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Amazonas - 19.11.2019

Die Abholzung in der brasilianischen Amazonasregion hat erstmals seit elf Jahren die Marke von 10.000 Quadratkilometern übersprungen. Das geht aus einer am Samstag in der Fachzeitschrift „Global Change Biology“ veröffentlichten Studie hervor.

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Amazonas-Synode - 07.11.2019

Der Provinzial der Comboni-Missionare in Brasilien, Pater Dario Bossi, hat die Kirche erneut dazu aufgerufen, keine neuen goldenen liturgischen Geräte mehr anzuschaffen. Er äußerte sich am Donnerstag in Würzburg auf einer Fachtagung zur Amazonas-Synode.

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HIV und Aids - 06.11.2019

Der Vorsitzende von Südafrikas katholischer Bischofskonferenz, Sithembele Sipuka, ermuntert die Kirche zu mehr Einsatz gegen HIV/Aids. Trotz umfangreicher Erfahrung im Kampf gegen die Epidemie werde sie „als Partner zur Seite geschoben“, beklagt der Bischof von Umtata.

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Amazonas-Synode - 04.11.2019

Die zurückliegende Amazonas-Synode im Vatikan darf aus Sicht des Wiener Kardinals Christoph Schönborn nicht auf das Thema Priesterzölibat reduziert werden. Medial habe man den Eindruck gehabt, alles drehe sich bei der Synode um die Frage, ob der Zölibat aufgehoben werde.

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Bistümer - 31.10.2019

Zum Ausklang der Amazonas-Synode folgten über 400 Gäste der Einladung der Abteilung Weltkirche der Erzdiözese München und Freising und der Katholischen Akademie in Bayern zur Veranstaltung „Amazonas-Synode aus erster Hand“ an diesem Montag.

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Klimawandel - 30.10.2019

Fatales Signal für den Klimaschutz: Nach Brasilien sagt nun auch Chile die Austragung der Weltklimagipfels im Dezember ab. Nur die Begründung ist eine andere.

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Brasilien - 30.10.2019

Eine seit zwei Monaten im brasilianischen Nordosten registrierte Ölpest bedroht nun auch den Naturpark Abrolhos vor der Küste des Teilstaates Bahia. Am Dienstag war das Öl den Angaben zufolge rund 150 Kilometer vor der Inselgruppe gesichtet worden.

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Amazonas-Synode - 29.10.2019

Erzbischof Peter Loy Chong aus Fidschi fordert eine Ozeanien-Synode. „Der Amazonas und seine Wälder sind wichtig, aber wir dürfen auch nicht vergessen, wie bedeutend der Ozean im Netz des Lebens ist“, zitiert ihn das australische Nachrichtenportal CathNews.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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