Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Hilfswerke - 17.04.2019

Misereor und andere Organisationen kritisieren den Agrar- und Pharmakonzern Bayer. Mit seiner Kombination aus gentechnisch verändertem Saatgut und Pestiziden verfolge er ein „umwelt- und gesundheitsschädliches industrielles Agrarmodell“.

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Menschenrechte - 17.04.2019

Die Polizei der Amazonasstadt Altamira hat den bereits in drei Instanzen verurteilten Auftraggeber des Mordes an der US-Ordensfrau Dorothy Stang verhaftet. Der 2005 verübte Mord sorgte für internationales Aufsehen.

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Burkina Faso - 16.04.2019

Kardinal Philippe Ouedraogo (73), Erzbischof von Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou, hat im Interview zu religiöser Toleranz und enger Zusammenarbeit der Religionsvertreter in seinem Heimatland aufgerufen. Beides seien wichtige Instrumente im Kampf gegen Terroristen.

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Klimawandel - 15.04.2019

Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg wird am Mittwoch Papst Franziskus treffen. Die 16-jährige Schülerin wird am Rande der Generalaudienz dem Papst vorgestellt und hat Gelegenheit einige Worte mit ihm zu wechseln.

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Hilfswerke - 15.04.2019

Monsignore Wolfgang Huber, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio München, ist vom Vatikan für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt worden.

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Philippinen - 12.04.2019

Auf den Philippinen wird im Mai ein neues Parlament gewählt; Präsident Rodrigo Duterte strebt einen weiteren Machtausbau an. Unterdessen gilt die Menschenrechtslage vor dem Hintergrund seiner Anti-Drogen-Kampagne als schwierig. Probleme bereitet dem Land zudem der Klimawandel.

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Menschenhandel - 12.04.2019

Papst Franziskus hat Menschenhandel verurteilt. Als nicht zu rechtfertigende Verletzung der Freiheit und Menschenwürde der Opfer stelle er ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar, sagte der Papst zum Abschluss eines Fachtreffens von Menschenrechtsorganisationen.

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Menschenhandel - 08.04.2019

Rund 160 internationale kirchliche Akteure beraten ab Montag in Sacrofano bei Rom darüber, wie sie ihren Kampf gegen Menschenhandel besser koordinieren können. Organisiert wird die viertägige Konferenz vom Referat für Migration der vatikanischen Entwicklungsbehörde.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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