Weltklimagipfel 2018

Schaffen wir es noch, die globale Erwärmung einzudämmen? Im Dossier geben katholische Akteure Antworten darauf und bringen ihre Sicht zum Klimagipfel ein. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern in Kattowitz.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Brasilien - 18.10.2019

Starfotograf Sebastiao Salgado begnügt sich nicht damit, die Welt in Schwarz-Weiß-Fotos einzufangen. In seiner Heimatstadt forstet der diesjährige Friedenspreisträger den Urwald wieder auf.

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Deutsche Bischofskonferenz - 16.10.2019

Eine Woche nach der Bluttat von Halle hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erneut sein Mitgefühl mit den Opfern und seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft bekräftigt. Auch zu ehrgeizigem Klimaschutz rief er auf.

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Amazonas-Synode - 15.10.2019

Mögliche neue Aufgaben und Dienste in der Kirche sind nach Worten des Hauptgeschäftsführers des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, Pater Michael Heinz, bei der Amazonas-Synode das Thema mit den bislang größten Meinungsverschiedenheiten.

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Hunger und Armut - 14.10.2019

Rund 14 Prozent der Nahrungsmittel weltweit gehen verloren, bevor sie die Verbraucher erreichen. Das ist ein Ergebnis des am Montag in Rom veröffentlichten Jahresberichts der Welternährungsorganisation FAO.

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Amazonas-Synode - 12.10.2019

Verheiratete Priester und der klare Wunsch nach optionalem Zölibat – was für Teile der katholischen Kirche undenkbare Reformen sind, wird an der Basis zum Teil längst so gelebt. Das betont Regina Reinart, Misereor-Referentin für Brasilien, die beim Begleitprogramm der Amazonas-Synode in Rom teilnimmt.

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Amazonas-Synode - 11.10.2019

Bei der Amazonas-Synode hat sich Papst Franziskus betroffen über die in der Region herrschende Gewalt gezeigt. In einem Statement zum Abschluss der ersten Plenar-Runden im Vatikan fasste das Kirchenoberhaupt seine Eindrücke der ersten drei Synodentage zusammen.

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Amazonas-Synode - 10.10.2019

Der brasilianische Klimaforscher und Friedensnobelpreisträger Carlos Afonso Nobre hat weltweit dringendes Handeln zum Klimaschutz gefordert. „Vielleicht bleiben uns noch 15 bis 20 Jahre, um die Treibhausemissionen zu reduzieren und die große Klimakrise zu vermeiden.“

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Amazonas-Synode - 09.10.2019

Der frühere Amazonas-Bischof Erwin Kräutler hat erneut auf die in seinen Augen dramatische Lage im Amazonasgebiet hingewiesen. „Es geht um Leben und Tod. Man darf das nicht herunterspielen und sagen: Es ist eh nicht so arg“, sagte der Österreicher am Mittwoch in Rom.

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Dossier

Selten ist ein päpstliches Lehrschreiben auch außerhalb der katholischen Kirche mit so großer Spannung erwartet worden wie die Umweltenzyklika von Franziskus – mit gutem Grund: Zum ersten Mal stellt ein Papst ökologische Fragen in den Mittelpunkt einer Enzyklika.

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Indigene Völker - 13.12.2018

Briseida Iglesias vom indigenen Volk der Kuna lebt auf einem Insel-Archipel vor der Küste Panamas. Der steigende Meeresspiegel bedroht ihren Lebensraum. Noch sei es aber nicht zu spät, die Erde wieder „grün zu kleiden“, sagt sie.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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Weltweit spielt das Wetter verrückt. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen des globalen Klimawandels. Gerade jene, die in Armut leben, leiden schon jetzt unter den dramatischen Folgen. Darum setzt sich die Kirche für eine klimafreundliche Gesellschaft in Nord und Süd ein.

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Die 23. Weltklimakonferenz 2017 „COP 23“ findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

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