Weltklimagipfel 2018

Am 3. Dezember hat im polnischen Kattowitz das Weltklimatreffen begonnen. Bis zum 14. Dezember beraten mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 200 Ländern darüber, wie sich der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur begrenzen lässt.

Weltkirche-Blog - 03.12.2018

Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist beim Weltklimagipfel in Kattowitz dabei. Er nahm zu Beginn an einer Konferenz der Theologischen Fakultät der Universität Schlesien in Kattowitz teil. Thema: „Für das gemeinsame Haus – Christen auf dem Weg der Ökologie.“

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Aktuelles

Rohstoffe - 06.12.2018

Die jahrzehntelange Erdölförderung im peruanischen Amazonasgebiet hat schwere Schäden hinterlassen. Viele Menschen sind gesundheitlich belastet. Indigenen-Verbände fordern energische Gegenmaßnahmen.

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Klimawandel - 30.11.2018

Die katholische Kirche und Hilfsorganisationen melden sich im Vorfeld des am Montag beginnenden Weltklimagipfels im polnischen Kattowitz zu Wort. Weltkirche-Bischof Ludwig Schick ist bereits in Kattowitz und sprach bei einer Konferenz des Erzbistums.

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Klimawandel - 29.11.2018

Das katholische Hilfswerk Misereor ist besorgt über den Rückzug Brasiliens als Gastgeber der Weltklimakonferenz COP25 im nächsten Jahr.

 

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Umwelt-Enzyklika - 28.11.2018

Vor der am Montag beginnenden Weltklima-Konferenz im polnischen Katowice warnt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat vor weltweiten Auswirkungen der Regenwaldrodung in Brasilien. Die Pläne von Brasiliens neuem Präsidenten Jair Bolsonaro seien alarmierend.

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Klimawandel - 28.11.2018

Auch im neuen Kirchenjahr gibt es wieder Predigtanregungen zum Thema Nachhaltigkeit. Diese sind seit dieser Woche online abrufbar auf der Homepage von „nachhaltig predigen“. Das Theologen-Netzwerk veröffentlicht seit 2005 Predigtimpulse zu einem nachhaltigen Lebensstil.

 

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Klimawandel - 27.11.2018

Die katholischen deutschen Bischöfe wollen in Sachen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen. Dafür haben sie am Dienstag in Bonn Handlungsempfehlungen für die deutschen Diözesen veröffentlicht.

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Klimawandel - 27.11.2018

Das Hilfswerk Misereor übt im Vorfeld der Weltklimakonferenz harsche Kritik an der Bundesregierung. Deutschland werde seiner globalen Verantwortung „einmal mehr“ nicht zeitnah gerecht, sagte Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel am Dienstag in Aachen.

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Rohstoffe - 23.11.2018

Elektroautos sind keine Heilsbringer für Mensch und Natur. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Misereor, PowerShift und Brot für die Welt. Zwar empfiehlt die Studie einen raschen Umstieg vom Verbrennungsmotor auf Elektromotoren, weist aber auch auf Probleme hin.

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Weltkirche-Blog - 05.12.2018

Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz, sagt Misereor-Referentin Kathrin Schroeder. Das sei auch in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Die Referentin für Klimawandel und Energie ist mit dabei beim Klimagipfel in Kattowitz. Im Blog legt sie ihre Forderungen dar.

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Daten und Fakten zum Klimawandel

 

  • Derzeit sind die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für rund 80 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
     
  • Verglichen mit dem vorindustriellen Niveau ist die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,0 Grad angestiegen. Bereits jetzt sind die Folgen spürbar. So nehmen extreme Wetterereignisse zu. Allein im Jahr 2017 verursachten dadurch bedingte Katastrophen wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 280 Milliarden Euro.
     
  • Setzt sich der aktuelle Trend ungebremst fort, wird die Durchschnittstemperatur laut Weltklimarat IPCC zwischen 2030 und 2052 um 1,5 Grad höher liegen als vor der industriellen Revolution.
     
  • Bei einem Anstieg von 1,5 Grad würde der Meeresspiegel bis 2100 zwischen 26 und 77 Zentimetermetern ansteigen; bei 2,0 Grad wären es 10 Zentimeter mehr – und damit 10 Millionen Menschen zusätzlich, die aufgrund von Überschwemmungen, Versalzung der Böden oder Erosion direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wären.
     
  • Steigt die Durchschnittstemperatur um 2,0 Grad, würden von 105.000 untersuchten Arten 18 Prozent der Insekten, 16 Prozent der Pflanzen sowie 8 Prozent der Wirbeltiere mehr als die Hälfte ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verlieren.
     
  • Um 3,0 Grad würde die globale Durchschnittstemperatur ansteigen, wenn sich alle Länder wie Deutschland verhielten. In diesem Fall rechnen Forscher mit Folgen für sämtliche Nutzpflanzen und damit Einbußen bei der Nahrungsmittel-Produktion. Mehr als zwei Fünftel der Himalaya-Gletscher würden schmelzen, die derzeit 800 Millionen Menschen mit Wasser versorgen.

© KNA

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgerte eine ökumenische Gruppe von Bonn zum Weltklimagipfel nach Kattowitz.

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