Nachrichten aus dem Jahr 2014

- 06.11.2014

Die katholische und die anglikanische Kirche bündeln ihre Kräfte im Kampf gegen Menschenhandel : Auf einer Konferenz zum Thema kommen in dieser Woche in Rom erstmals Vertreter beider Glaubensgemeinschaften aus aller Welt zusammen, um über besseren Opferschutz, Strafverfolgung und politische Strategien im Kampf gegen die grausame Praxis zu sprechen.

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- 05.11.2014

Vor dem Staatsbesuch des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos am heutigen Mittwoch in Berlin fordern Nichtregierungsorganisationen ein größeres Augenmerk auf die Zivilbevölkerung. Der gewaltsame Konflikt zwischen Regierung und Rebellengruppe geht nach Aussage der Organisationen vor allem zulasten der Bevölkerung. Diese müsse besser geschützt und stärker am Friedensprozess beteiligt werden.

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- 04.11.2014

Der Deutsche Spendenrat rechnet mit einem Spendenrekord für das laufende Jahr. In den Monaten Januar bis August haben Privatpersonen in der Bundesrepublik 2,7 Milliarden Euro gespendet, wie der Rat am Dienstag in Berlin mitteilte. Damit liegt das Spendenvolumen 4,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, der von einem Spendenhoch infolge der Flutkatastrophe in Deutschland geprägt war.

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- 04.11.2014

Die Lage in Burkina Faso spitzt sich zu. In der vergangenen Woche gingen die Menschen gegen die Regierung von Präsident Blaise Compaoré auf die Straßen, speziell in der Hauptstadt Ouagadougou entlud sich der Zorn der Massen. Inzwischen ist der Präsident gestürzt, das Militär hat die Macht übernommen. Im Interview ordnet Misereor-Länderreferent Raoul Bagopha die Lage ein. Das katholische Hilfswerk Misereor unterstützt seit 1959 ununterbrochen Partnerorganisationen in dem westafrikanischen Land.

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- 03.11.2014

Der globale Klimawandel schreitet weiter voran. So seien die vergangenen drei Jahrzehnte auf der nördlichen Erdhalbkugel die mutmaßlich wärmsten seit 1.400 Jahren gewesen, heißt es in einem am Sonntag in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen vorgestellten Bericht des Weltklimarates IPCC . Der Einfluss des Menschen stehe dabei außer Frage und nehme weiter zu. Zugleich warnen die Autoren davor, dass bei gleichbleibendem CO2-Ausstoß das Ziel zu scheitern droht, den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen.

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- 03.11.2014

Vor dem Besuch des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Berlin bittet die Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK) Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich in den Gesprächen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen und des bewaffneten Konfliktes stark zu machen.

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- 31.10.2014

Der päpstliche Migrantenrat blickt mit Sorge auf das geplante Ende der Operation „Mare Nostrum“ zur Rettung der Flüchtlinge im Mittelmeer. Die an diesem Samstag beginnende EU-Mission „Triton“ sei dafür kein Ersatz, sagte der Präsident des Rates, Kardinal Antonio Maria Veglio, am Freitag Radio Vatikan . Denn dabei gehe es nicht um die Rettung von Menschen, sondern lediglich um den Schutz der europäischen Grenzen.

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- 31.10.2014

In Südafrika sind sie ein gewohnter Anblick, in Simbabwe eine etablierte Minderheit – weiße Politiker. Dass einer von ihnen im Nachbarland Sambia jetzt die Regierung führt, war dennoch auf den ersten Blick überraschend. Guy Scott übernahm nach dem Tod von Michael Sata die Amtsgeschäfte eines Interimspräsidenten. Damit ist der Ökonom das erste weiße Staatsoberhaupt in Subsahara-Afrika seit dem Fall des Apartheid-Regimes 1994.

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- 31.10.2014

Im Norden Nigerias ist es offenbar zu einer neuen Welle der Gewalt durch die Terrorgruppe Boko Haram gekommen. Nach Informationen mehrerer nigerianischer Zeitungen vom Donnerstag soll die Gruppe die Stadt Mubi im Bundesstaat Adamawa eingenommen haben. Den Berichten zufolge sollen sie die Polizeistation und das Gefängnis angegriffen haben. In diesem befanden sich offenbar inhaftierte Mitglieder der Terrorgruppe.

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- 30.10.2014

Insgesamt 90.000 Euro haben das Bistum Regensburg und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ( ZdK ) am Mittwoch an ein Projekt gegen Zwangsprostitution in Regensburg überreicht. Von dem Geld stammen 50.000 Euro aus der Kollekte des deutschen Katholikentags im Frühjahr in Regensburg sowie weitere 40.000 Euro aus Spenden des Bistums Regensburg.

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- 30.10.2014

Die neue Entschlossenheit ist nun auch für das argentinische Fernsehen festgehalten. Erzbischof Jose Maria Arancedo von Santa Fe de la Vera Cruz hat gemeinsam mit den Großmüttern der „Plaza de Mayo“ einen Video-Spot aufgenommen. Darin ruft der Vorsitzende der Argentinischen Bischofskonferenz an der Seite von zwei Bürgerrechtlerinnen seine Landsleute dazu auf, sich aktiv an der Aufklärung des Schicksals der verschleppten Kinder aus der Zeit der argentinischen Militärdiktatur (1976–1983) zu beteiligen.

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- 29.10.2014

Papst Franziskus hat vor Kleinbauern und Landlosen aus der ganzen Welt Armut und ungerechte Güterverteilung in Entwicklungsgebieten angeprangert. In einer langen Rede verurteilte er am Dienstag im Vatikan außerdem „heuchlerische“ Initiativen, die den Armen Hilfe nur vorgaukelten, sie aber in Wirklichkeit ruhigstellen sollten.

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- 29.10.2014

Brasilien hat am Sonntag seiner Präsidentin noch einmal das Vertrauen ausgesprochen, wenn auch äußerst knapp. Und Amtsträgerin Dilma Rousseff steht vor einem weiteren Problem: Korruptionsskandale erschüttern ihre Partei und stellen das gesamte politische System Brasiliens in Frage. Nun soll eine Politikreform die größten Missstände beseitigen. Doch im vergangenen Jahr scheiterte Rousseff bereits mit der gleichen Idee.

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- 28.10.2014

Sind die Kirchen in der Ukraine eine moralische Macht, aber ohne auf die aktuelle politische Krise Einfluss nehmen zu können? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Ukraine-Podium, zu dem das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis und die Katholische Akademie in Berlin eingeladen hatten.

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Prostitution - 28.10.2014

Der Kauf von Sex soll in Nordirland künftig unter Strafe stehen. Dafür sprach sich die Mehrheit des Regionalparlaments in der vergangenen Woche aus. Bislang waren Zuhälterei und das Betreiben von Bordellen in Nordirland wie in ganz Großbritannien zwar verboten, der Kauf sexueller Dienstleistungen stand jedoch nicht unter Strafe. Das soll sich nun ändern.

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- 28.10.2014

Bei der Berliner Flüchtlingskonferenz zu Syrien haben Vertreter der Nachbarstaaten eindringlich eine stärkere Lastenteilung bei der Aufnahme der Schutzsuchenden gefordert. Sie seien mit der Versorgung der rund 3,2 Millionen Schutzsuchenden vollkommen überfordert. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) warnte zum Auftakt des Treffens am Dienstag in Berlin vor einer weiteren Destabilisierung der gesamten Region.

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- 27.10.2014

Die Deutsche Bischofskonferenz ruft die Staaten der Europäischen Union (EU) auf, die systematische Rettung in Seenot geratener Flüchtlinge nicht einzustellen. Ein großer Teil der etwa 150.000 Schiffbrüchigen, die die italienische Marine in der bis dahin beispiellosen Operation „Mare Nostrum“ gerettet habe, stamme aus von Krisen, Krieg und Bürgerkrieg gebeutelten Staaten wie Syrien, Eritrea oder dem Sudan und brauche dringend Schutz, erklärte der Vorsitzende der Migrationskommission der Bischofskonferenz, der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle am Sonntag.

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- 27.10.2014

Es waren alle da. Neben wissenschaftlichen Vertretern katholischer Fakultäten aus ganz Deutschland kam am Freitag die Prominenz des Rhein-Main-Gebiets aus Wirtschaft und Politik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen zusammen, um deren neue Stiftungsprofessur „Katholische Theologie im Angesicht des Islam“ zu feiern. Mit dabei waren auch der Apostolische Nuntius in Deutschland, Nikola Eterović, sowie der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, und der Vorsitzende der Kommission Weltkirche, der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick.

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- 24.10.2014

Im Fall der 43 vermissten mexikanischen Studenten hat der bekannte katholische Geistliche und Menschenrechtsaktivist Alejandro Solalinde die Generalstaatsanwaltschaft über eigene Erkenntnisse informiert. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte Solalinde am Donnerstagabend (Ortszeit) via Twitter. Dem wegen seines Einsatzes für die Menschenrechte mehrfach ausgezeichneten Priester hatten sich Augenzeugen anvertraut und berichtet, die verschwundenen Studenten seien teilweise bei lebendigem Leib verbrannt worden. Alle 43 seien tot.

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- 24.10.2014

Nach harten Verhandlungen haben sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf ein umfassendes Klima- und Energiepaket mit Zielen bis 2030 geeinigt. Damit legt die EU vor dem großen UN-Klimagipfel 2015 in Paris als erster Staatenverbund gemeinsame Ziele fest. Im Gespräch mit dem Internetportal Weltkirche erklärt Misereor -Expertin Anika Schroeder, warum die Beschlüsse der EU den Namen „Klimaschutz-Paket“ kaum verdient haben und trotzdem Hoffnung machen.

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- 23.10.2014

Die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt feiert am Freitag die Einrichtung der neuen Stiftungsprofessur zum Thema „Katholische Theologie im Angesicht des Islam“. Ziel der Professur sei es, katholische Theologen zu kompetenten Gesprächspartnern in einer zunehmend auch vom Islam geprägten Gesellschaft zu machen, sagte der Rektor der Hochschule, Ansgar Wucherpfenning, am Donnerstag. Inhaber der Professur soll demnach der Jesuit und Juniorprofessor Tobias Specker werden.

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- 23.10.2014

Die mit dem deutsch-französischen Menschenrechtspreis „Antonio Narino“ ausgezeichnete kolumbianische Friedensaktivistin Yanette Bautista gehörte zur ersten Opferdelegation , die in der kubanischen Hauptstadt Havanna an den Friedensgesprächen zwischen der linksgerichteten Guerilla-Organisation FARC und der kolumbianischen Regierung teilnahm. Mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sprach Bautista in Bogotà über Morddrohungen, ihr Vertrauen in Präsident Manuel Santos und die Chancen auf ein Ende des bewaffneten Konflikts.

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- 23.10.2014

Die Grünen haben den Flüchtlingsgipfel im Bundeskanzleramt als unzureichend kritisiert. Ein „Mini-Treffen auf Staatskanzleiebene“ löse die Probleme nicht, sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt. Bei dem Treffen auf Einladung von Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) geht es um mehr Unterstützung und bessere Aufnahmeverfahren für die wachsende Zahl an Flüchtlingen. Länder und Kommunen fordern vom Bund mehr Mittel und raschere Verfahren. Das Bundesinnenministerium wirft den Ländern wiederum eine unzureichende Abschiebepraxis vor.

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- 23.10.2014

Mit großen Augen schauen sie mich an. Und es sind große Erwartungen, die unausgesprochen im Raum stehen. Eine 13-Jährige mit ihrem kleinen Bruder schaut aus dem Fenster ihrer Hütte im Dorf Romenie in der Nähe von Port Loko, einer Stadt in Sierra Leone. Wieder einmal sehe ich junge Menschen hart vom Ebola-Schicksal getroffen.

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- 22.10.2014

Die junge Frau ist nur verschwommen zu erkennen – mal sieht man nur die Hände, mal nur den Kragen ihrer Jacke – sie erzählt, wie sie als Kind nach Deutschland gebracht wurde. Sie erzählt, wie sie anfänglich überhaupt nicht wusste, warum sie hier sei, bis sie dann die Kondome gesehen hätte, und wie die Zuhälter ihr dann erzählten, dass sie damit Geld verdienen müsse – viel Geld.

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- 21.10.2014

Christsein in Pakistan ist nicht einfach. Der Glaubensalltag in dem islamisch geprägten Staat wird seit Jahren vermehrt durch Extremisten bedroht. Auf die Bedeutung des Christentums für Pakistan hat der Vorsitzende der Pakistanischen Bischofskonferenz und Erzbischof Joseph Coutts hingewiesen. Auf der Pressekonferenz zum Sonntag der Weltmission sagte er: „Wir Christen sind keine schweigende Minderheit, wir haben sogar Repräsentanten im Parlament. Wir sind Pakistani und wir tragen mit unseren Schulen, Krankenhäusern und Einrichtungen für behinderte Menschen zum Wohl der ganzen Gesellschaft bei.“

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- 21.10.2014

Kurz vor dem Start des EU-Klimagipfels in Brüssel geht der Poker um die Klimaschutzziele bis 2030 in die entscheidende Runde – und das Gerüst für eine gemeinsame Klima- und Energiepolitik wird immer wackeliger. Dabei wollen sich die 28 Mitgliedstaaten kommenden Donnerstag und Freitag eigentlich auf eine einheitliche Linie festlegen. Europas Ziele für die CO2-Reduktion, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Energieeinsparung nach 2020 stehen auf der Agenda. Doch wenige Tage vor dem Gipfel ist ein Konsens nicht in Sicht.

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- 20.10.2014

Wenn wir nichts unternehmen, dann gefährdet der Ebola-Virus auch unser Land“. Dieser Satz hat mich sehr nachdenklich gemacht. In Westafrika sind viele Menschen schon an dem Virus gestorben. Immer mehr Kinder und Jugendliche, vor allem Straßenkinder, sind von dem Virus infiziert. Ganze Gemeinschaften in den betroffenen Gebieten sterben weg und niemand, auch die Helfer nicht, ist vor einer Infizierung geschützt. Ohne Schutzanzüge und Handschuhe müssen sie arbeiten und riskieren jede Minute selber angesteckt zu werden.

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- 20.10.2014

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die Bundesregierung aufgefordert, beim Weltklimagipfel im kommenden Jahr in Paris weiter für das Erreichen des Zwei-Grad-Limits zu kämpfen. Dafür müsse sie sich auch bei den Verhandlungen des Europäischen Rates über das EU-Klimapaket in dieser Woche einsetzen, erklärte das oberste katholische Laiengremium am Sonntag in Bonn.

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- 20.10.2014

Bei der am Sonntag beendeten Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie spielten deutschsprachige Kardinäle eine herausgehobene Rolle. Da ist zunächst der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper (81). Seit Papst Franziskus den Schwaben vom Beginn seines Pontifikats an als besonders geschätzten Theologen benannt hatte, ist Kasper zu einer der zentralen Figuren im Ringen der katholischen Kirche um neue Positionen und Wege geworden.

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