Nachrichten aus dem Jahr 2014

- 24.11.2014

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat ein grundlegendes Umdenken zur Erhaltung der Lebensgrundlagen der Erde verlangt. Notwendig sei ein Bewusstsein für ökologische und soziale Belange sowie für die Nachhaltigkeit, sagte Müller am Montag in Berlin vor der Übergabe der „Zukunftscharta“ an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Erde „hat das Potenzial zehn Milliarden Menschen nachhaltig zu ernähren“, sagte Müller. Voraussetzung dafür sei aber ein anderer Umgang mit den Ressourcen.

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- 24.11.2014

Mit Blick auf den geplanten Bau eines Atlantik-Pazifik-Kanals hat der nicaraguanische Kardinal Leopoldo Brenes die Regierung seines Landes zum Dialog mit den Bauern aufgerufen. Dies berichtete der vatikanische Pressedienst „Fides“ Mitte November. Seit Monaten demonstrierten die von Zwangsumsiedlung bedrohten Anwohner gegen das Großbauprojekt.

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Preisverleihung - 24.11.2014

Die katholische Ordensschwester und „Solwodi“ -Gründerin Lea Ackermann (77) hat am Wochenende den Augsburger Friedenspreis erhalten. Das Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro kommt laut Ackermann in vollem Umfang der Arbeit von „Solwodi“ zugute. Mit der Ehrung werde ihre Arbeit als katholische Ordensschwester von beiden Konfessionen gleichermaßen anerkannt, „das freut mich besonders“, sagte Ackermann.

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- 21.11.2014

Sie werden immer seltener in Deutschland, aber zu einer aussterbenden Art gehören sie deswegen nicht. Davon sind die etwa 22.000 Ordensleute in Deutschland überzeugt. Seit mit Papst Franziskus einer der ihren erstmals an der Spitze der katholischen Kirche steht, verspüren sie Rückenwind. Auch wenn sich der „Franziskus-Effekt“ noch nicht in massenhaften Eintritten niederschlägt. Nun aber hat der Papst ein Jahr der Orden ausgerufen, das auch die Schwestern und Brüder in Deutschland nutzen wollen – um für ihre Lebensweise zu werben und um ihren Ort in der Gesellschaft zu suchen.

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- 21.11.2014

Der Arbeitskreis Familie, Partnerschaft, Gesellschaft der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) hat sich auf seiner Herbsttagung in Würzburg mit dem Thema „Asyl“ befasst. Unter anderem gab der Beauftragte für Asylseelsorge im Bistum Würzburg, Rainer Behr, den Tagungsteilnehmenden einen Einblick in seinen Arbeitsalltag. Darüber hinaus stellten zwei Studentinnen der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule in Würzburg das Projekt „mov’in“ vor, das Asylbewerbern bei der oftmals schwierigen Wohnungssuche unterstützt.

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- 20.11.2014

Papst Franziskus hat Gewinnstreben und Finanzspekulationen auf Nahrungsmittel als Ursachen für den Hunger weltweit verurteilt. Der „Primat des Profits“ und die „Priorität des Marktes“ hätten Nahrungsmittel zu einem Handelsgut wie andere degradiert, kritisierte der Papst in einer Rede am Donnerstag vor der Welternährungskonferenz in Rom.

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- 19.11.2014

Mit Blick auf das 25-jährige Bestehen der UN-Kinderrechtskonvention haben Verbände mehr Rechte für minderjährige Flüchtlinge gefordert. Zugleich kritisierten sie am Mittwoch in Berlin eine Gesetzesinitiative des Freistaats Bayern, nach der unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach ihrer Ankunft mit Hilfe von Quoten über ganz Deutschland verteilt werden sollen. Dabei stehe das Kindeswohl nicht im Mittelpunkt, meinte Caritas -Präsident Peter Neher. Auch Pro Asyl wandte sich gegen die Initiative.

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- 19.11.2014

Zur Welternährungskonferenz in Rom warnt das katholische Hilfswerk Misereor vor einem weiteren Anstieg von Fettleibigkeit und Übergewicht. Diese Probleme würden „vor allem in Schwellenländern zunehmend zu einer Epidemie der Armen, denn frische und gesunde Lebensmittel sind teurer als fett- und zuckerreiche Produkte“, erklärte Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel zu Beginn der Konferenz am Mittwoch. Spiegel hat selbst lange im Schwellenland Brasilien gelebt.

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- 19.11.2014

Trotz eines tödlichen Anschlags auf eine Synagoge in Jerusalem ist die Mehrheit der Stadtbevölkerung zuversichtlich, dass es zu keiner Eskalation kommt. Davon ist auch der Pressesprecher der Dormitio-Abtei in Jerusalem, P. Nikodemus Schnabel, überzeugt. Im Interview mit Radio Vatikan sagt er, dass es momentan eine Mischung aus religiösen und politischen Konflikten zwischen Israelis und Palästinensern gebe.

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- 18.11.2014

Der internationale Druck auf die Regierung in Sri Lanka muss sich nach Auffassung des Menschenrechtlers Sudarshana Gunarwardana erhöhen. Der Vertreter der Sri-Lankischen Menschenrechtsorganisation „Rights Now Collective for Democracy“ beklagt im Interview einen zu großen Einfluss der Regierung auf Medien und die Justiz sowie Einschränkungen der freien Marktwirtschaft.

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- 18.11.2014

Rund 35,8 Millionen Männer, Frauen und Kinder weltweit leben in Sklaverei. Das geht aus dem „2014 Global Slavery Index“ der australischen Menschenrechtsorganisation „Walk Free Foundation“ hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Demnach leben und arbeiten allein in Indien 14,3 Millionen Menschen unter Zwang. Das Land mit dem höchsten Anteil versklavter Bevölkerung ist demnach Mauretanien: Dort leben vier Prozent der knapp vier Millionen Einwohner in struktureller Unfreiheit.

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- 17.11.2014

Klaus Johannis hat überraschend die rumänische Präsidentschaftswahl gewonnen. Pater Stefan Dartmann, Hauptgeschäftsführer des katholischen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis , spricht im domradio.de-Interview über den Wahlsieger Johannis.

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- 17.11.2014

Ob Prostituierte, Mädchenbräute, Opfer von Organhandel oder Haussklaven – fast 36 Millionen Menschen, besonders Frauen und Kinder, sind Schätzungen zufolge (siehe Infobox unten zum Global Slavery Index 2014) weltweit in irgendeiner Form von Sklaverei betroffen. Die Dunkelziffer dürfte noch viel höher liegen.

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- 17.11.2014

Die kolumbianische Regierung hat nach Angaben der Tageszeitung „El Tiempo“ am Sonntagabend (Ortszeit) die Friedensgespräche mit der linksgerichteten Guerilla-Organisation FARC vorerst ausgesetzt. Hintergrund ist die Entführung des Armeegenerals Ruben Dario Alzate Mora in der westkolumbianischen Unruheprovinz Choco. Mit dem ranghohen Militär sollen auch eine Anwältin und ein weiterer Armeeangehöriger entführt worden sein.

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- 14.11.2014

Lateinamerika gilt als Hochburg des Katholizismus weltweit: Rund 425 Millionen Katholiken, 40 Prozent, sind dort zu Hause. Doch nach einer 500-jährigen Expansionsgeschichte geht, just als erstmals ein Lateinamerikaner Papst ist, das Pendel in die andere Richtung, wie eine Studie des Washingtoner Pew Research Center zeigt. Im Wachstum sind evangelische Kirchen. Sie gewinnen neue Seelen gerade unter solchen Katholiken, die traditionelle Moralstandards hoch halten.

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- 14.11.2014

Der bekannteste Jesuit Lateinamerikas sitzt derzeit mit dem Namen Franziskus auf dem Papstthron. Vor 25 Jahren hieß der berühmteste Jesuit Lateinamerikas Ignacio Ellacuria. Der aus Spanien stammende Theologe und Philosoph war einer der brillantesten intellektuellen Köpfe, den die Ordensgemeinschaft jemals hervorgebracht hat. Er leitete die weit über die Landesgrenzen von El Salvador hinaus bekannte Jesuiten-Hochschule UCA und machte sie zu einer der führenden akademischen Institutionen in Mittelamerika.

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- 13.11.2014

TTIP höhlt in Europa den Rechts- und Sozialstaat aus und öffnet weiteren Privatisierungen Tür und Tor, sagen die einen. Andere dagegen sehen TTIP als Chance auf mehr Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand für alle. Kaum ein internationaler Vertrag ist derzeit so umstritten wie die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft, kurz TTIP.

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- 13.11.2014

Mit einem kräftigen Schlussakkord ist die Initiative des Bistums Limburg gegen den weltweiten Hunger zu Ende gegangen. Vor dem Haus am Dom in Frankfurt enthüllten Weihbischof Thomas Löhr und Stadtdekan Johannes zu Eltz am Samstag, 8. November, gemeinsam mit den Initiatoren der Kampagne „Wir haben den Hunger satt!“ ein Denkmal aus leeren Brotdosen, die Botschaften gegen den Hunger enthalten.

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- 12.11.2014

Der Münsteraner Weihbischof Stefan Zekorn hat die Reduzierung europäischer Seenot-Rettungsmaßnahmen für Bootsflüchtlinge im Mittelmeer scharf kritisiert. Die EU lasse „wissentlich“ tausende Menschen ertrinken, „um sich nicht mit einem Flüchtlingsproblem zu belasten“, sagte Zekorn der Wochenzeitung im Bistum Münster „Kirche und Leben“ (Sonntag). Zekorn ist Bischöflicher Beauftragter für Weltkirche im Bistum Münster.

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- 12.11.2014

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich kritisch über den Umgang Deutschlands mit Flüchtlingen geäußert und zugleich eine neue Aktion „Neue Nachbarn“ zur Hilfe ins Leben gerufen. „Nicht jeder, der in unserer Region ankommt, wird so herzlich empfangen wie ich“, schreibt Woelki, der seit 20. September Erzbischof von Köln ist, in einem Brief an die Gemeinden seines Erzbistums .

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- 12.11.2014

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat den pakistanischen Ministerpräsidenten Muhammad Nawaz Sharif aufgefordert, mehr für die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit und für einen toleranten Umgang mit politischen, sozialen und religiösen Minderheiten in seinem Heimatland zu tun.

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- 12.11.2014

Zu Beginn der Karnevalssaison hat sich der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker dafür ausgesprochen, faire Produkte bei Karnevalsveranstaltungen zu verankern. So könnten als nachhaltige Alternative zum konventionellen Wurfmaterial auch „Faire Kamelle“ bezogen und dadurch ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in der Welt geleistet werden.

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- 11.11.2014

Von den Philippinen, genauer gesagt von der Insel Negros, stammt der Vollrohrzucker, der für den Martinsschokoriegel vom Kindermissionswerk und der Fair-Handels-Organisation GEPA verwendet wird. Negros wird auch Zuckerrohrinsel genannt, denn hier liegen die größten Anbaugebiete des Landes. Überall wächst das saftig grüne Rohr, das für das ungeschulte Auge Bambus oder Mais zum Verwechseln ähnlich sieht.

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- 11.11.2014

Der jüngste Mord an einer Anführerin des Guarani-Kaiowa-Volkes ist der vorläufige Höhepunkt der Gewalt gegen Brasiliens Ureinwohner. Sie stehen weiter auf verlorenem Posten. Unter der jetzt wiedergewählten Staatspräsidentin Dilma Rousseff war die Einrichtung von Schutzzonen zuletzt zum Erliegen gekommen. Eine Entscheidung des Obersten Gerichts könnte die Landzuteilung weiter erschweren.

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- 10.11.2014

Der Taifun Haiyan auf den Philippinen ist ein Jahr her. Das Erdbeben auf Haiti jährt sich zum fünften Mal. Und am 26. Dezember erinnern wir uns an die furchtbaren Bilder der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean vor 10 Jahren. Im Interview erklärt Misereor -Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon, welche Schwierigkeiten sich beim Wiederaufbau nach solchen Katastrophen ergeben.

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- 10.11.2014

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken hat seine bundesweite Diaspora-Aktion am Sonntag in Dresden eröffnet. Damit unterstützt es vor allem Katholiken, die im Norden und Osten Deutschlands und Europas als Minderheit leben.

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- 07.11.2014

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am Donnerstag den offiziellen Abschlussbericht der „Familiensynode“ in Rom auf Deutsch veröffentlicht. Das 62 Absätze umfassende Dokument war bislang vom Vatikan lediglich in italienischer und in englischer Sprache veröffentlicht worden. Der Bericht liegt nun in deutscher Sprache auf der Internetseite der Bischofskonferenz vor.

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- 07.11.2014

Die Seligsprechung des 1980 ermordeten Erzbischofs Oscar Romero aus El Salvador soll womöglich schon im kommenden Jahr erfolgen. Die Tageszeitung „La Pagina“ (Onlineausgabe Donnerstag Ortszeit) berichtet unter Berufung auf den Befreiungstheologen und Jesuiten Jon Sobrino , Papst Franziskus habe dies dem Erzbischof von San Salvador, Jose Luis Escobar, in dieser Woche zugesagt.

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- 07.11.2014

Auf die großen Erwartungen, die mit der epochalen Wende des Jahres 1989 verbunden waren, weist das Osteuropahilfswerk Renovabis anlässlich des kommenden Wende-Gedenktages am 9. November hin. „Für die Freiheit ist immer ein Preis zu entrichten“, zitiert Renovabis-Hauptgeschäftsführer P. Stefan Dartmann SJ eine der Gründergestalten der polnischen Solidarność-Bewegung, Bogdan Lis. Dieser Satz, mit Blick auf die unterdrückte Freiheitsliebe vieler Menschen während des Kommunismus formuliert, hat seinen eigenen Sinn auch für die Nach-Wendezeit.

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- 07.11.2014

Die Wut der Mexikaner ist fast täglich zu spüren. Auch am Mittwochabend (Ortszeit) gingen wieder Tausende auf die Straßen, um für die Aufklärung des Schicksals der 43 verschwundenen Lehramtsstudenten aus der Provinzstadt Iguala zu demonstrieren. Obwohl die Hauptverdächtigen der Tat vom 26. September inzwischen verhaftet sind, gibt es noch keine Gewissheit über den Verbleib der Opfer.

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