Nachrichten aus dem Jahr 2014

- 08.12.2014

Mehr Transparenz – besorgniserregende Trends: Es ist ein gemischtes Zeugnis, das die beiden großen Kirchen in ihrem am Montag in Berlin präsentierten 18. Rüstungsexportbericht der Bundesregierung ausstellen. Erstmals konnte die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung ( GKKE ) neben Angaben von Experten und Einrichtungen wie dem schwedischen Friedensforschungsinstitut SIPRI auf das offizielle Zahlenmaterial der Bundesregierung zum Vorjahr zurückgreifen. Auch für das erste Halbjahr 2014 lagen dank des im Herbst veröffentlichten Zwischenberichts der Bundesregierung bereits Daten vor.

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Entwicklungshelfer - 08.12.2014

Martin Vehrenberg ist stellvertretender Geschäftsführer der katholischen Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH). In einem Gastbeitrag schildert er, welche Gefahren Helfer bei Auslandseinsätzen erwarten und wie sie sich davor schützen.

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- 05.12.2014

Erneut bedroht ein Wirbelsturm die Philippinen: Der Taifun „Hagupit“ bewegt sich auf die Ostküste des Inselstaates zu. Am Samstag könnte er auf das Festland treffen. Die Steyler Missionare helfen bei der Evakuierung der Bevölkerung.

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- 05.12.2014

Seit einer Woche beraten in Perus Hauptstadt Lima Vertreter der internationalen Staatengemeinschaft über den weltweiten Klimaschutz und die Verringerung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes. Die Verhandlungen laufen noch bis zum 12. Dezember. Zur Halbzeit des Gipfels beantwortet die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) Fragen zur Konferenz.

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Vatikan - 05.12.2014

Es war eine Premiere im Vatikan: das Treffen zwischen Franziskus und den Volksbewegungen Ende Oktober. Zum ersten Mal hatte ein Papst die Verantwortlichen von sozialen Bewegungen aus aller Welt in die römische Zentrale der Weltkirche eingeladen. Im Gespräch mit dem Internetportal Weltkirche ordnet der Sozialwissenschaftler und Theologe Pfarrer Norbert Arntz das Treffen ein und erklärt, welche Bedeutung die sozialen Bewegungen für Franziskus haben.

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- 04.12.2014

Sechs Minuten und sieben Sekunden lang werden am Freitag in Südafrika die Schul- und Kirchenglocken läuten. Eine Erinnerung an die 67 Jahre, in denen Nelson Mandela für Demokratie kämpfte. Der Todestag des Nationalhelden jährt sich zum ersten Mal. Mit Gedenkfeiern im ganzen Land erinnern die Südafrikaner diese Woche deshalb an den Versöhner von Schwarz und Weiß, der 1994 zum ersten demokratischen Präsidenten des Kapstaates gewählt wurde. 20 Jahre später fällt es vielen seiner politischen Erben schwer, sich an „Tata Madiba“ zu messen.

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- 04.12.2014

Im Vatikan haben Papst Franziskus und weitere Vertreter der großen Religionen am Dienstag eine gemeinsame Erklärung zum Kampf gegen Menschenhandel unterzeichnet. Es ist die erste interreligiöse Initiative dieser Art. Pater Clemens Schliermann von der Don Bosco Mission erklärt im domradio.de -Interview, weshalb sie so wichtig ist.

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- 03.12.2014

Dem leicht vergilbten Poster mit dem Kölner Dom sind seine Jahre anzusehen. Auch das „Wir lieben Bonn“-Signet ist nur noch schwer zu erkennen. Im Arbeitszimmer gibt es einen Schreibtisch, mehrere Stühle, keinen Teppich. Auf einem Kaminsims im Esszimmer stehen eine deutsche und eine uruguayische Fahne, dazwischen ein Bischofswappen. Es zeigt ein kleines Ruderboot in den Wellen, darüber scheint die Sonne. Ein Sinnbild für die Kirche im Sturm der Zeiten, sagt Bischof Rodolfo Wirz. Und er verfällt in rheinischen Singsang, als er weiter erläutert, der Kahn stehe nicht für ein Schiff auf dem Rio de la Plata, sondern stelle das „Beueler Böötche“ dar.

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- 03.12.2014

Nach acht Monaten Ebola-Krise in Sierra Leone muss ich von einem Totalversagen der internationalen Gemeinschaft sprechen“, erhebt Salesianerbruder Lothar Wagner schwere Vorwürfe. „Ja, wir sind hier momentan vergessen“, sagt der Leiter von Don Bosco Fambul, einem Zentrum für Straßenkinder und Jugendliche in der Hauptstadt Freetown. Jede Woche würden mehr als 400 Neuinfektionen verzeichnet, doch ständen landesweit nicht einmal 300 Behandlungsbetten zur Verfügung. Von der internationalen Ebola-Hilfe sei vor Ort nichts zu spüren, es fehle vor allem an medizinischem Personal, so der Salesianer.

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- 03.12.2014

Zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2015 hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Arbeitshilfe veröffentlicht. Sie steht unter dem von Papst Franziskus ausgegebenen Leitwort „Nicht länger Sklaven, sondern Brüder und Schwestern“, wie die Bischöfe am Mittwoch in Bonn mitteilten.

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- 02.12.2014

Die Begegnung mit Maria in den Straßen Turins war eine Art zweite Berufung für die heute 75-jährige Schwester Eugenia Bonetti. Leidenschaftlich und entschlossen spricht die Ordensfrau, der schon Präsident Bush jr. persönlich zugehört hat, zu den Gästen einer Debatte der EU-Bischofskommission COMECE zum Thema Menschenhandel .

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- 02.12.2014

Papst Franziskus und Spitzenvertreter der Weltreligionen haben am Dienstag im Vatikan eine Erklärung gegen Menschenhandel unterzeichnet. Darin verurteilen sie Menschenhandel als „Verbrechen gegen die Menschheit“ und als moderne Form der Sklaverei. Ebenso verdammen sie Zwangsarbeit, Zwangsprostitution und Organhandel. Alle Staaten müssten dagegen vorgehen.

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- 02.12.2014

Der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes Missio in Aachen , Prälat Klaus Krämer, hat heute in Berlin eine Petition für die Freiheit der Christin Asia Bibi an die Bundesregierung übergeben. Asia Bibi war 2010 aufgrund des Blasphemie-Gesetzes in Pakistan zum Tode verurteilt worden. Ihr Fall ist derzeit vor dem Obersten Gericht in Pakistan anhängig und steht im Fokus einer internationalen Öffentlichkeit.

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Flüchtlinge - 02.12.2014

Zum Abschluss ihrer vierten Ost-West-Konferenz in Mainz hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) rassistische Proteste gegen Flüchtlinge scharf verurteilt. Wöchentlich gebe es rassistische Proteste gegen Flüchtlinge und deren Unterbringungen in Ost- und Westdeutschland gleichermaßen, beklagte der Sprecherrat der Bundesarbeitsgemeinschaft am Dienstag in Berlin.

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- 02.12.2014

Im Frühjahr 2010 veröffentlichte eine Gruppe engagierter Christen den Aufruf für eine prophetische Kirche „Leben in Fülle für alle!“ . Als Antwort auf die sich zuspitzenden Krisen in der Welt verfolgte er das Ziel, Kirche und Gesellschaft zu einem grundlegenden Umdenken zu bewegen. Im Interview mit dem Internetportal Weltkirche erklärt der Koordinator des Aufrufs, Boniface Mabanza, warum die Kampagne am Ende des Jahres ausläuft und trotzdem aktuell bleibt.

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Aids - 01.12.2014

Nur in Südafrika gibt es mehr HIV-Infizierte als in Indien: Fünf Millionen Menschen leiden in dem südasiatischen Staat unter der Immunschwächekrankheit. Pater Alwin Mascarenhas leitet in dem indischen Dorf Pregnapur ein Zentrum für Aidskranke. Anlässlich des Weltaidstags 2014 spricht der Steyler -Ordensmann über die Situation der HIV-Infizierten und den Kampf gegen das Stigma „Aids“.

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- 01.12.2014

Spitzenvertreter der großen Religionen unterzeichnen am Dienstag gemeinsam mit Papst Franziskus im Vatikan eine Erklärung zum Kampf gegen Menschenhandel . Wie das Global Freedom Network , eine Vereinigung von Religionsvertretern, am Montag in Rom mitteilte, reisen hierzu unter anderen der Großimam der Al-Azhar-Universität, Ahmed al-Tayyeb, das Ehrenoberhaupt der anglikanischen Weltgemeinschaft, Erzbischof Justin Welby, sowie der britische Oberrabbiner David Rosen an. Der Buddhismus wird durch den obersten buddhistischen Priester von Malaysia, Datuk K Sri Dhammaratana, vertreten.

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- 28.11.2014

Papst Franziskus hat in der Türkei zur Achtung der Religions- und Meinungsfreiheit aufgerufen. Muslime und Christen müssten gleiche Rechte und Pflichten haben, sagte er vor Präsident Recep Tayyip Erdogan und den Spitzen der türkischen Regierung am Freitag in Ankara. Er sei gekommen, um den respektvollen Dialog seiner Vorgänger fortzusetzen. „Wir haben einen Dialog nötig, der die Kenntnis der vielen Dinge vertieft, die uns verbinden, und sie abwägend zur Geltung bringt“. Zugleich müsse man „weise und gelassen die Unterschiede bedenken, um auch aus ihnen Lehren zu ziehen“.

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- 28.11.2014

Christentum in den großen Städten braucht einen Wandel der Mentalität: Vom Warten zum Hingehen, vom Nehmen zum Geben. Das sagte Papst Franziskus am Donnerstag zu einer Gruppe von Teilnehmern an einem internationalen Kongress zur Großstadtpastoral.

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- 28.11.2014

Am ersten Adventswochenende beginnt das „Jahr der Orden“ in der katholischen Kirche. In Rom wird es mit einer Gebetswache in der Basilika Santa Maria Maggiore am Samstag und einer Eucharistiefeier am Sonntag im Petersdom eröffnet. In Deutschland finden in diesen Tagen in vielen Bistümern und Klöstern feierliche Eröffnungsgottesdienste statt. So wird in München der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag einer feierlichen Vesper vorstehen.

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- 28.11.2014

Am ersten Adventssonntag startet das katholische Lateinamerika Hilfswerk Adveniat seine Weihnachtsaktion . Diese dreht sich um die Situation der Jugendlichen in Lateinamerika. Warum viele von ihnen von einer rosigen Zukunft nur träumen können, erklärt Adveniat-Referent Thomas Wieland im Interview.

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Frauen - 27.11.2014

Die Frauenhilfsorganisation Solwodi hat ihre neue Bundesgeschäftsstelle in Bonn offiziell eröffnet. Das Büro sei von Berlin nach Bonn wegen der Nähe zu Nichtregierungs- und Menschenrechtsorganisationen sowie zum Entwicklungsministerium verlegt worden, sagte Leiterin Gudrun Angelis am Mittwoch vor Journalisten. Zugleich wurde in denselben Räumlichkeiten eine Fachberatungsstelle eingeweiht, die sich um Prostituierte kümmert.

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- 27.11.2014

Das Bildungssystem bröckelt, die Wirtschaft stagniert, und der weitreichenden Korruption im Land haben selbst Gerichte nichts entgegenzusetzen. Auch 24 Jahre nach Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit grassieren in Namibia Armut und Arbeitslosigkeit. „Tatsächlich hat Namibia eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen in Afrika“, sagt Aida Manlucu, Koordinatorin der Caritas Namibia.

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- 27.11.2014

Der Bau des „Nicaragua-Kanals“ sorgt nach Einschätzung der Nicaraguanischen Bischofskonferenz für Misstrauen und Unsicherheit in der Bevölkerung. Es sei nicht zu erkennen, ob das Projekt eher multinationalen oder eher eigenen nationalen Interessen diene, zitiert die Tageszeitung „La Prensa“ (Mittwoch Onlineausgabe) den Generalsekretär, Bischof Jorge Lozano aus Granada.

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- 26.11.2014

Die Erwartungen an die Politik für das „Entwicklungsjahr 2015“ sind hoch. Den Maßstab setzten am Montag in Berlin Vertreter des Entwicklungsministeriums (BMZ), der Zivilgesellschaft und von Entwicklungsorganisationen mit der Übergabe ihrer Zukunftscharta an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hildegard Hagemann von der Deutschen Kommission Justitia et Pax hat an der Veranstaltung teilgenommen. Im Interview mit dem Internetportal Weltkirche bewertet sie die Zukunftscharta-Initiative von Entwicklungsminister Müller und erklärt, wie es nun weitergehen muss.

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- 26.11.2014

Im Jahr 2013 waren über 51 Millionen Menschen auf der Flucht (UNHCR Jahresbericht 2013). Das waren mehr, als jemals seit Beginn der Erfassung in 1989 verzeichnet wurden. Bereits jetzt ist abzusehen, dass das Jahr 2014 diesen traurigen Rekord noch übertreffen wird. Es ist somit höchste Zeit, dass unsere Gesellschaft eine Willkommenskultur für diese vertriebenen Menschen entwickelt.

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- 26.11.2014

Der Hauptgeschäftsführer des katholischen Hilfswerks Misereor , Pirmin Spiegel, hat gefordert, die Nutzung fossiler Rohstoffe zur Energiegewinnung global bis zum Ende des Jahrhunderts zu beenden. „Es ist international ein fatales Signal, wenn in Deutschland die eigenen Klimaschutzziele in Frage gestellt werden“, beklagte Spiegel am Mittwoch in Berlin. Er äußerte sich anlässlich einer Konferenz des Hilfswerks zum bevorstehenden Weltklimagipfel in Lima.

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- 25.11.2014

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am heutigen Dienstag rufen Vertreter aus Kirche und Gesellschaft zum Kampf gegen Misshandlung und Vergewaltigung auf. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz wies am Montag darauf hin, dass allein in Europa jede dritte Frau seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren habe. Viele der Taten fänden in Familien statt.

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- 25.11.2014

Der guineische Kardinal Robert Sarah (69) ist neuer Präfekt der vatikanischen Gottesdienstkongregation. Die Ernennung durch Papst Franziskus gab der Vatikan am Montag bekannt. Sarah war bislang Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“ und leitete damit die humanitäre Arbeit des Heiligen Stuhls. Als Präfekt der Gottesdienstkongregation ist er künftig für alle Fragen rund um die Liturgie und die Sakramente zuständig.

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- 25.11.2014

Das Lächeln, das Papst Franziskus auf dem Flug nach Straßburg zeigte, behielt er auch bei seinem ersten großen Auftritt auf internationaler Bühne. Dabei fand er die Atmosphäre im weiten Rund des Europaparlaments in Straßburg offenbar ein wenig ungewohnt. Mit Spannung war diese bisher politischste Rede des argentinischen Papstes am Dienstag erwartet worden. Über die Schwerpunkte wurde gemutmaßt: Umweltschutz und Familie, Flüchtlinge oder Solidarität in der Gesellschaft.

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