Nachrichten aus dem Jahr 2013

- 06.12.2013

Die Reform des Prostitutionsgesetzes soll nach dem Willen von Union und SPD eines der ersten Gesetzesvorhaben der neuen Regierung sein. Sollte es noch vor Weihnachten zur Regierungsbildung kommen, könnte sich der Bundestag bereits im Januar damit befassen, sagte die frauenpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Dorothee Bär (CSU), am Dienstag in Berlin. Man wolle bei dem Thema Druck machen. SPD-Vize Manuela Schwesig hatte bereits am Montag erklärt, dass es eine der ersten Aufgaben der neuen Regierung sein müsse, die „gnadenlose Ausbeutung“ von Frauen und Männern zu beenden.

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- 06.12.2013

In einem eindringlichen Appell hat der Präsident des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert, zu mehr Solidarität mit armen und notleidenden Menschen weltweit aufgerufen. „Die Hilfe für die Armen verträgt keine Pause“, betonte Lammert am 6. Dezember in einem Aufruf zur Adveniat-Aktion 2013 . Wer jetzt aufgrund der Diskussionen über innerkirchliche Entwicklungen im Allgemeinen und über konkrete Bauvorhaben im Besonderen seinem Unmut Raum gebe, indem er nicht mehr spende, müsse wissen, dass er damit die Falschen treffe, sagte Lammert.

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- 06.12.2013

Zum Weltfriedenstag 2014 hat die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag in Bonn eine Arbeitshilfe veröffentlicht. Sie steht unter dem von Papst Franziskus ausgegebenen Leitwort „Brüderlichkeit – Grundlage und Weg für den Frieden“. Der Weltfriedenstag wird in der katholischen Kirche seit 1968 jährlich am 1. Januar begangen.

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- 05.12.2013

Spenden in Höhe von 2,8 Millionen Euro sind bei der ZDF-Spendengala für Misereor und Brot für die Welt gesammelt worden. Das teilten die beiden christlichen Hilfswerke am Donnerstag in Aachen und Berlin mit. Bei der Gala, die am Mittwochabend von Carmen Nebel moderiert wurde, traten unter anderem Musiker wie Andreas Gabalier und der Geiger Andre Rieu mit seinem Orchester auf. 3,75 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Spendengala.

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- 05.12.2013

Das bischöfliche Hilfswerk Misereor beklagt die Halbherzigkeit des Koalitionsvertrags von CDU/CSU und SPD in der Rohstoffpolitik. Die deutsche Politik müsse ihrer Verantwortung gerecht werden und Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen beim Bergbau in Drittweltländern stärker bekämpfen, erklärte Misereor-Vertreter Armin Paasch am Donnerstag bei einer Fachtagung in Berlin.

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- 05.12.2013

Das Apostolische Schreiben Evangelii Gaudium ist ein „Dienstprogramm“ und kein „Regierungsprogramm“. Das betonte der österreichisch-brasilianische Bischof Erwin Kräutler im Gespräch mit der österreichischen Presseagentur Kathpress:

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- 05.12.2013

Über Jahrzehnte war das Verhältnis zwischen der kommunistischen Regierung Kubas und der katholischen Kirche auf der Karibikinsel angespannt. Doch eine Besserung ist in Sicht. Im Interview mit dem Internetportal Weltkirche spricht der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick über das Wirken der katholischen Kirche auf Kuba und ihr soziales Engagement in dem verarmten Land. Der Vorsitzende der Bischöflichen Kommission Weltkirche ist kürzlich von einer achttägigen Reise auf die Karibikinsel zurückgekehrt.

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- 04.12.2013

Auf den Baustellen des Staudammprojektes „Belo Monte“ im brasilianischen Bundesstaat Para stehen die Bauarbeiten mal wieder still. Wie das Nachrichtenportal „Brasilnews“ am vergangenen Freitag berichtete, haben die 27.000 Arbeiter nach einer Urabstimmung am Dienstag, 26.11., ihre Arbeit niedergelegt.

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- 04.12.2013

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick zeigt sich besorgt angesichts der Radikalisierung einiger religiös oder politisch motivierter Gruppen in Indonesien. Von einer systematischen Christenverfolgung könne in dem ostasiatischen Inselreich zwar nicht die Rede sein; ihn beunruhigten aber dennoch „offenkundige Tendenzen, die die Spielräume der Christen in dieser Region mehr und mehr einengen“, sagte Schick am Donnerstag in Berlin.

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- 03.12.2013

Menschen in Not hoffen auf großzügige Unterstützung, wenn am Mittwoch, 4. Dezember, das ZDF wieder in einer Benefizgala zugunsten der Hilfswerke Brot für die Welt und Misereor die schönsten Weihnachtshits präsentiert. Gemeinsam mit Moderatorin Carmen Nebel werden deutsche und internationale Stars zu Spenden aufrufen.

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- 02.12.2013

Auf die schlechten Bildungschancen von jungen Flüchtlingen in Deutschland und Malawi machen das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und Missio Aachen aufmerksam. Eine entsprechende Studie haben die beiden katholischen Hilfswerke am Montag im Katholischen Medienhaus in Bonn vorgestellt.

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- 02.12.2013

Mit einem feierlichen Gottesdienst im Osnabrücker Dom ist am Sonntag die Weihnachtsaktion des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat eröffnet worden. Unter dem Motto „Hunger nach Bildung“ stellt sie in diesem Jahr die Bildungsinitiativen der katholischen Kirche in lateinamerikanischen Ländern in den Mittelpunkt. Beispielland ist Chile.

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- 01.12.2013

Kook hat ihre langen, schwarzen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Die 16-jährige Thailänderin ist ein fröhliches Mädchen mit kühnen Zukunftsträumen: Ärztin möchte sie werden – doch das wird ein Traum bleiben. Ihre bescheidene Schulbildung reicht nicht für ein Studium. Aber immerhin hat die junge Frau aus Chonburi überhaupt wieder Träume – und eine Zukunft.

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- 29.11.2013

Pünktlich zum neuen Kirchenjahr 2013/14 erscheinen auf dem Internetportal nachhaltig predigen wieder neue Predigtanregungen. Diese verknüpfen die Leseordnung der Sonn- und Feiertage mit Gedanken und Ansätzen zu Ökologie, Gerechtigkeit und Frieden.

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- 29.11.2013

Einen „Menschenrechts-Check“ hätte sich Misereor im neuen Koalitionsvertrag gewünscht, berichtet Klaus Schilder, politischer Referent des katholischen Hilfswerks, im Interview mit dem Kölner Domradio . Auch finanziell bringt das Papier für die Entwicklungspolitik nicht viel Neues. Misereor ist insgesamt trotzdem zufrieden.

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- 29.11.2013

Am ersten Adventssonntag beginnt die bundesweite Weihnachtsaktion des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat . Im Mittelpunkt der Aktion stehen in diesem Jahr kirchliche Bildungsinitiativen. Darüber, welche Bildungschancen Kinder und Jugendliche in Chile haben, berichtete Erzbischof Fernando Chomalí Garib im Interview mit dem Internetportal Weltkirche. Seine Diözese Concepción zählt zu den ärmsten des Landes.

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- 28.11.2013

Union und SPD wollen in einer neuen Regierung die Situation von Flüchtlingen in Deutschland verbessern. Dazu soll unter anderem eine neue alters- und stichtagsunabhängige Regelung für das Aufenthaltsrecht von Flüchtlingen geschaffen werden, die die „Integrationsfähigkeit“ der Betroffenen stärker berücksichtigt. Dies geht aus dem Vertrag für eine große Koalition hervor, der am Mittwoch in Berlin offiziell vorgestellt wurde.

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- 28.11.2013

Die bundesweite Weihnachtsaktion des Bischöflichen Hilfswerks Adveniat wird am Sonntag in Osnabrück eröffnet. Im Mittelpunkt der Aktion unter dem Motto „Hunger nach Bildung“ stehen in diesem Jahr Bildungsinitiativen der katholischen Kirche in lateinamerikanischen Ländern, wie Adveniat-Geschäftsführer Bernd Klaschka am Donnerstag in Osnabrück sagte. Das Beispiel-Land ist Chile.

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- 27.11.2013

Die Forderung nach einer gerechteren Welt und nach einer Kirche im Dienst der Armen stehen im Zentrum des Lehrschreibens Evangelii gaudium (Die Freude des Evangeliums) von Papst Franziskus. In dem Apostolischen Schreiben, das der Vatikan am Dienstag veröffentlichte, prangert Franziskus Auswüchse der globalen Wirtschaftsordnung an und entwickelt Linien für eine zeitgemäße Verkündung der christlichen Botschaft sowie für eine Reform der Kirchenstrukturen.

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- 27.11.2013

Union und SPD wollen in der Entwicklungspolitik am sogenannten 0,7-Prozent-Ziel festhalten. Dazu versprechen sie in dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Koalitionsvertrag, zwei Milliarden Euro an zusätzlichen Mitteln in den kommenden vier Jahren zur Verfügung zu stellen. Damit wollen sie sich dem Ziel „annähern“, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen.

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- 27.11.2013

Wir müssen heute eine Kultur der Solidarität schaffen, damit keiner beim Wettlauf um gute Bildung auf der Strecke bleibt“, das hat der Erzbischof von Concepción in Chile, Fernando Chomalí, am Montag in Berlin gefordert. Eine sehr gute Bildung sei in Chile nur für Reiche zu haben. Deshalb müsse der Staat eine aktivere Rolle im Bildungsbereich übernehmen und eine kostenfrei zugängliche Bildung für alle ermöglichen.

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Interreligiöser Dialog - 26.11.2013

Viel wird in den letzten Jahren über scheinbar interreligiöse vor allem christlich-muslimische Konflikte geschrieben – auch in Nigeria. Für ihr Engagement, diese Konflikte einzuschränken, haben Imam Muhammad Ashafa und Pastor James Wuye Ende Oktober den Hessischen Friedenspreis erhalten. Erhard Brunn, Journalist und Berater für interkulturelle Kooperationen, sprach mit den beiden Preisträgern über ihre anfänglich jahrelange tödliche Feindschaft, die spätere Einsicht, in eine gemeinsame Mission zu gehen, und ihre aktuellen wie zukünftigen Projekte.

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- 25.11.2013

Zum internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen haben Menschenrechtsorganisationen mehr Anstrengungen zum Schutz von Frauen gefordert. In der Entwicklungsagenda für die Jahre nach 2015 müsse die Gleichberechtigung von Frauen stärker verankert werden, erklärte die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Beate Rudolf, am Montag in Berlin.

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- 25.11.2013

Eigentlich ist Padre Mario Serrano mit einer guten Nachricht nach Deutschland gekommen. Denn der Jesuitenpater hat es mit seinem Aktionsbündnis „4 %“ und einer landesweiten Kampagne geschafft, dass in der Dominikanischen Republik jetzt vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes in die Bildung investiert werden. Davon erzählt er als Gast der Adveniat-Aktion, die in diesem Jahr unter dem Motto Hunger nach Bildung steht. In der vergangenen Woche war er im Erzbistum Bamberg unterwegs.

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- 22.11.2013

Die Naturkatastrophe auf den Philippinen und die verheerenden Zerstörungen unterstreichen nach Überzeugung des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, die Dringlichkeit von Fortschritten in der internationalen und deutschen Klima- und Energiepolitik. Diese Fragen müssten auch in den aktuellen Koalitionsverhandlungen in Berlin eine wichtige Rolle spielen.

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- 22.11.2013

Ausbleibende Fortschritte, schlechte Stimmung: Umwelt-Referentin Anika Schroeder vom katholischen Entwicklungshilfswerk Misereor zieht im Interview in Warschau eine vorläufig negative Bilanz des Klimagipfels 2013.

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- 22.11.2013

Heute beginnt in Weimar der Runde Tisch Brasilien , die größte Brasilienfachtagung im deutschsprachigen Raum. Die Themen: Medien, Proteste und Gewalt. Dies dürfte kein Zufall sein. Schließlich kam es in diesem Jahr in dem lateinamerikanischen Land zu den größten Massenprotesten seit dem Ende der Militärdiktatur in den 1980er Jahren. Der Franziskanerpater Frei Luciano Bruxel nimmt als Referent an der Fachtagung teil. Im Interview mit dem Internetportal Weltkirche spricht er über Brasiliens Jugend und die Rolle der Medien bei den Demonstrationen.

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- 21.11.2013

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD hat sich das Kampagnenbündnis Steuer gegen Armut am Donnerstag mit einem Offenen Brief an die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD gewandt. Darin fordert das Bündnis, den Entwicklungshaushalt sowie die Mittel für den internationalen Klimaschutz um jeweils eine Milliarde Euro jährlich zu erhöhen.

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Menschenhandel - 21.11.2013

Der schwere rote Vorhang schließt sich gemächlich. Am Ende bleibt tiefe Betroffenheit und Scham – Scham darüber, dass sich solch menschenverachtende Szenarien in Deutschland, einem Rechtsstaat, abspielen können. In dem kleinen abgedunkelten Saal des Bonner Kinos herrscht betretenes Schweigen. Die Bilder des Films Zeit der Namenlosen von Marion Leonie Pfeifer haben sich tief in das Gedächtnis des vornehmlich weiblichen Publikums eingebrannt. Sie sind einer Einladung der Frauen- und Menschenrechtsorganisation Solwodi gefolgt, die mit der Vorführung der Dokumentation ein klares Ziel verfolgt: die Geschichten hinter den Schaufenstern deutscher Rotlichtmeilen und Bordelle aufdecken. Und das tut der Film – schonungslos.

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- 20.11.2013

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) hat sich mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen zu Wort gemeldet. Der Direktor des JRS-Deutschland, Pater Frido Pflüger, rief am Mittwoch in Berlin Union und SPD dazu auf, spürbare Verbesserungen für Asylsuchende und Flüchtlinge zu vereinbaren. In Europa sei deren Lage teilweise „verheerend“, kritisierte der Ordensmann. Zudem müssten Flüchtlinge aus Syrien leichter Asyl erhalten.

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