Sternsingermobil startet digitale Sommertour

  • Weltkirchliches Lernen - 27.04.2021

Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ klärt Schülerinnen und Schüler in Online-Workshops über Kinderrechte sowie über Kinderarbeit weltweit auf. Das Angebot „Sternsingermobil“ richte sich an Mädchen und Jungen in der 3., 4. und 5. Klasse, teilte das Hilfswerk, das jährlich die bundesweite Aktion Dreikönigssingen organisiert, am Montag in Aachen mit. Die Kinder erfahren laut Angaben, wie ihre Altersgenossen in anderen Ländern leben und welche Rechte sie haben. Dazu zählten etwa das Recht auf Bildung, das Recht auf Mitbestimmung und das Recht auf Schutz vor Ausbeutung.

Per Videokonferenz können bis zu 30 Kinder gleichzeitig teilnehmen. Geleitet werden die 45-minütigen digitalen Workshops von pädagogisch geschultem Personal des Kindermissionswerks. Spielerisch erfahren die Mädchen und Jungen, wie Kinder in anderen Ländern leben und wie die Sternsinger mit ihren gesammelten Spenden überall auf der Welt helfen. Sie lernen die Kinderrechte kennen, zum Beispiel das Recht auf Bildung, das Recht auf Mitbestimmung und das Recht auf Schutz vor Ausbeutung. Und sie erfahren etwas über den Unterschied von ausbeuterischer und nicht ausbeuterischer Kinderarbeit. Veranschaulicht wird dies anhand von Beispielen von Kindern aus Indien und Peru, die in Sternsinger-Projekten unterstützt werden.

Das Angebot ist kostenlos. Anmeldungen sind unter www.sternsinger.de/sternsingermobil möglich. 2019 schickte das Kindermissionswerk erstmals das „Sternsingermobil“ – einen weißen Transporter – auf Deutschlandtour. Wegen der Corona-Pandemie gibt es in diesem Jahr alternativ die Online-Workshops als Video-Konferenzen.

© KNA/KMW