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Nach dem jüngsten Gewaltausbruch mit 15 Toten in Mexiko fordert die Kirche Frieden und Versöhnung in der betroffenen Stadt San Mateo del Mar. Den Opfern müsse gemäß der gesetzlichen Grundlagen geholfen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, erklärten der Bischof von Tehuantepec, Crispin Ojeda Marquez, und Altbischof Arturo Lona Reyes, zugleich Vorsitzender des lokalen Menschenrechtszentrums, in einer gemeinsamen Stellungnahme an Staatspräsident Andres Manuel Lopez Obrador und die Regionalregierung des Bundesstaates Oaxaca, aus der das Portal "El Tiempo" (Dienstag Ortszeit) zitiert.

In San Mateo del Mar kamen den Angaben zufolge bei einem Anschlag zu Wochenbeginn 15 Indigene ums Leben. Offenbar waren sie an einem Corona-Checkpoint abgefangen worden. Die Staatsanwaltschaft Oaxacas bestätigte den Tod von 13 Männern und 2 Frauen. In dem Ort habe es zuletzt immer wieder Konflikten um Windparks internationaler Unternehmen auf den Territorien der indigenen Bevölkerung gegeben. Mehr als 150 Polizisten, Soldaten und Ermittler seien dorthin geschickt worden, heißt es in lokalen Medien.

© Text: KNA

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