Organisationen und Initiativen

Transparenzinitative EITI

Auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 wurde die Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI) mit Sitz in Oslo ins Leben gerufen. Ziel von EITI ist es, die Transparenz der Geldströme bei der Förderung von Öl, Gas, Kohle und anderen Rohstoffen zu erhöhen und dadurch den Zivilgesellschaften zu ermöglichen, den Verbleib der Gelder zu kontrollieren.

EITI-Initiative

Arbeitsgruppe Tschad

Der Arbeitsgruppe Tschad gehören die deutschen kirchlichen Hilfswerke Misereor, Brot für die Welt und das Team Menschenrechte der Diakonie an, Menschenrechts- und Umweltorganisationen wie Amnesty International, urgewald und EIRENE International sowie das Forschungszentrum BICC (Bonn International Center for Conversion). Die AG Tschad konzentriert sich auf die Arbeit zum Tschad in den drei Bereichen Frieden, Menschenrechte und Rohstoffe. Die Mitglieder der AG Tschad arbeiten mit einer großen Zahl von zivilgesellschaftlichen Akteuren im Tschad und in seinen Nachbarländern zusammen. Das ehemalige Weltbankprojekt Tschad-Kamerun-Erdölpipeline ist seit 1994 ein gemeinsamer Schwerpunkt.

Arbeitsgruppe Tschad

Kampagne Bergwerk Peru

Unter dem Motto "Reichtum geht, Armut bleibt" will die Kampagne Auswirkungen des Bergbaus auf Mensch und Umwelt in Peru in die bundesdeutsche Öffentlichkeit tragen. Sie ist eine gemeinsame Aktion von bundesdeutschen Gruppen und Organisationen, die mit Partnergruppen und -organisationen in Peru zusammenarbeiten und über die alltägliche Arbeit Auge und Ohr an der Bergbauproblematik haben.

Kampagne Bergwerk Peru

CIDSE

Die internationalen Allianz von katholischen Entwicklungsorganisationen CIDSE mit Sitz in Brüssel engagiert sich ebenfalls in den Bereichen Rohstoffproblematik, Unternehmensverantwortung und Menschenrechte:

CIDSE: business and human rights

Forderung für mehr Transparenz im Rohstoffsektor

Bischöfe aus allen Teilen der Welt richten Forderungen an die EU: Mehr Transparenz im Rohstoffsektor ist unabdingbar für einen erfolgreichen Kampf gegen Korruption und Steuerflucht:

Bishops call on EU for more company transparency

Misereor-Partnerorganisationen

Misereor arbeitet mit vielen Partnern in Asien, Afrika und Lateinamerika zusammen, die sich in der Rohstoffproblematik engagieren. Hier gelangen Sie direkt zu den Webseiten der Misereor-Partner:

Philippinen
Indien
Kamerun
Peru
Brasilien

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