Visionen sind ein erster Schritt in die Zukunft

  • Manila - 24.03.2014

Der Tag begann unter der Akazie im Garten mit Bibelteilen zum Tagesevangelium und etwas Feuchtigkeit von oben, was sich später zu einem kräftigen tropischen Regen auswuchs. Dann wurden wir von Pater Marc in die Bedeutung von Visionen für die Kirchenentwicklung eingeführt, die er spannend und humorvoll mit biografischen Details verknüpfte. Visionen sind wichtig für die Prozesse, die durch die Teams von Bukal inzwischen weltweit begleitet werden – eine Weisheit, die bereits in der Bibel im Buch der Sprichwörter (29,18) formuliert ist: „Ohne Visionen verkommt das Volk.“

Am Nachmittag kamen Josef und Aleli aus dem Team zu uns und führten uns in einem Schnelldurchgang exemplarisch durch einen Visionsfindungsprozess, der normalerweise ca. ein Jahr dauert und auf Ebene der Gemeinde, der Pfarrei und des Bistums durchgeführt wird. Zu Beginn des Prozesses stehen mehrtägige Exerzitien, denn es geht nicht um „pastoraltechnische” Methodenlehre, sondern um einen geistlichen Prozess. Wichtige Stationen auf diesem Weg sind u. a. Schulungen, Hausbefragungen, Umfeldanalysen, Pfarr- und Bistumsversammlungen sowie zum Ende auch die Vereinbarungen von Zielen und Pastoralplänen. Diese Schritte sind stets begleitet von Gebet und liturgischen Feiern.

Wir waren am Abend alle etwas erschöpft, aber auch aufmerksam, wie in diesen Prozessen um Inhalte und Formen gerungen wird und wie viel Beteiligung möglich ist. Fragen nach Organisation, Aufwand, Priorisierung und Zukunftschancen … sind (noch) geblieben und hoffen wir morgen nach dem Bibelteilen klären zu können.

Von Barbara Winter-Riesterer

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