Erste Impressionen

  • Manila/Mindoro - 31.03.2014

Es ist schwierig, unsere Erfahrungen der letzten Tage in Worte zu fassen. Wir sind alle sehr beeindruckt von der überschwänglichen Gastfreundschaft, die wir in Pfarreien und Basisgemeinden hier in Manila und auf Mindoro erfahren durften.

Als einzelne kleine Beispiele sollen die Erfolge einiger Basisgemeinden in Manila genannt werden, die u. a. erreicht hatten, dass alle in ihrem Bereich nun ihre Grundstücke erwerben konnten und so nicht mehr vertrieben werden können. Und auf Mindoro war sehr beeindruckend, wie die Vision des Bistums Calapan bis in die verschiedenen Ausschüsse eines Pfarrgemeinderates präsent war und zur Arbeitsgrundlage wurde.

Tiefe Spuren

Tiefe Spuren in unseren Gesprächen hat auch die Begegnung mit Pater Ewald Dinter hinterlassen, der seit Jahrzehnten in der Mangyanen-Mission arbeitet, einem indigenen Volk auf Mindoro, deren Angehörige als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Einen Einblick zu bekommen, wie heute die christliche Botschaft ihre befreiende Wirkung entfaltet – sowohl für das Volk der Mangyanen, wie auch für die „Lowländer”, die nun lernen, den Wert der Kultur der Mangyanen zu schätzen – war eine mehr als bereichernde Erfahrung.

An beiden Orten nahmen wir teil an Treffen der Basisgemeinden und teilten mit den Menschen vor Ort die Bibel. Wir wurden Zeugen einer tiefen geistlichen Spiritualität, die den Glauben mit dem täglichen Leben verbindet. Vieles ist in Bewegung geraten und Vieles werden wir morgen an unserem letzten Tag in Manila gemeinsam reflektieren.

Von Barbara Winter-Riesterer

Reisetagebuch

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