Die Vision immer vor Augen

  • Sonntag - 13.10.2013

Der erste Programmpunkt bei unserem Besuch im Apostolischen Vikariat Calapan war eine Begegnung im Seminar, bei dem der Leiter der Pastoralabteilung und der Generalvikar uns davon berichtet haben, wie sie für ihre pastorale Arbeit in der Diözese eine Vision entwickelten. Zuvor hatte es schon zwei ähnliche Prozesse gegeben, die aber zu keinem Erfolg geführt hatten.

Die jetzige Vision lautet:

Eine lebendige Gemeinschaft der Jünger Christi verbunden im Leben des Wortes Gottes und wo Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden und Liebe herrschen.

Es wurde Wert darauf gelegt, dass es eine von allen geteilte Vision, eine „shared vision“, ist. So mussten zum Beispiel alle Priester ausdrücklich erklären, dass sie bereit sind, diese Vision auch umzusetzen. Neue Programme, die entwickelt werden, müssen sich an dieser Vision messen lassen. Am stärksten hat uns beeindruckt, dass aus der Vision ein einfaches, verständliches Logo entstanden ist.

Das Logo stellt in der Mitte drei Tische dar:

  • der Tisch der Familie (ein Teller Reis steht für die alltäglichen Bedürfnisse),
  • der Tisch des Wortes Gottes,
  • der Tisch der Eucharistie.

In allen Kirchen und Kapellen die wir besucht haben war die Vision präsent durch das Logo. Sogar der Leiter der Pastoralabteilung, Father Willy, trug ein T-Shirt mit dem Logo, das auch wir jetzt im Gepäck haben.

Von Silke Otte und Thomas Wulf

© weltkirche.katholisch.de

Von Paderborn auf die Philippinen

Anfang Oktober machten sich einige Mitarbeiter des Erzbistums Paderborn auf eine Reise um die halbe Welt. Ihr Ziel: das pastorale Modell der kleinen christlichen Gemeinschaften auf den Philippinen kennenlernen. In Form eines Reisetagebuchs berichten die Paderborner von ihren Begegnungen. Alle Beiträge auf einen Blick finden Sie hier:

zur Übersicht