Wer bewegt die Pfarrer?

  • Mexiko-City - 30.08.2014

Priest moving – church moving“ – „Wer bewegt den Pfarrer?“ – „... hoffentlich der Heilige Geist.“ Dieser Dialog wurde heute in der Diözese Nezahua Coyotl (Hungernder Wolf) geführt. Vor uns waren schon einige Freiwillige aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart hier. Mit Orgelmusik und einem Jugendchor werden wir empfangen.

Unsere Gastgebergemeinde trägt den Namen „Benito Juarez“ (Gründer der Unabhängigkeit). Seit dem Dokument der lateinamerikanischen Bischofskonferenz von Aparecida aus dem Jahr 2007 , in dem geschrieben steht „Gott wohnt in der Großstadt“, hat man hier im Bistumsbüro der Pastoralen Entwicklung ein Animationsteam zusammengestellt, das die Gemeinden in dem Erneuerungsprozess zu mehr Geschwisterlichkeit begleitet.

Pfarrer Martinez stellte uns die unterschiedlichen Ansätze zur Veränderung der Strukturen (Nuevas Estructuras) vor:

1. Coordinator de Sector (28 Sektoren der Gemeinde)

2. Catequese (Der Sämann wirkt überall. Warum tut er das? Er hat Hoffnung.)

3. Adolescentes y Juventudes (Jugendarbeit)

4. Adultas mayores (Altenarbeit)

5. Religiosidad popular (Volksreligiösität)

6. Weiterbildung der Evangelisatoren

7. Professores de las Alumnas

Nach Gründen danach gefragt, eine Basisgemeinde zu werden, kommt die Antwort: Die Wirklichkeit hat uns dazu gebracht. Wir haben viel „Entführung, Erpressung, Drogen, Diebstahl und Mord“. Bis jetzt haben sich 25 Prozent der Pfarreien der Diözese auf den Weg gemacht. Im „Haus des Gebets“ geht es bei wöchentlichen Treffen um die Verknüpfung von biblischen und sozialen Themen.

Von Ruth Mathey-Drumm, Religionslehrerin

Reisetagebuch

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